Meine Liebeserklärung an „Yakuza 0“

Die „Yakuza“-Serie erschien erstmals auf auf der PS2 und hat seit ihrem Debüt im Jahr 2005 neben sechs Teilen der Hauptserie auch mehrere Spin-offs hervorgebracht. Leider haben es die meisten der Titel bisher nur mit starker Verzögerung oder gar geschnitten in den Westen gebracht, mittlerweile ist man sich der Beliebtheit der Serie bei „uns“ aber wohl bewusst und so bekommen wir im Jahr 2017 nicht nur das Prequel „Yakuza 0“, sondern im Sommer auch noch das Remake von Teil 1 namens „Yakuza Kiwami“. Und für 2018 wurde sogar schon „Yakuza 6“ angekündigt, das wieder mit vielen japanischen Berühmtheiten wie Takeshi Kitano geschmückt sein wird.

Doch kommen wir zu „Yakuza 0“, das bereits im März 2015 für PS3 und PS4 in Japan erschien und nun im Januar auch zu uns in den Westen kam. Das Prequel zur Hauptserie spielt Ende der 1980er als in Japan das Geld auf der Starße lag und man einen unglaublichen Reichtum bestaunen konnte. Angeblich musste man Taxis mit 10000 Yen-Scheinen(ca. 83,-€) stoppen, um überhaupt eines zu bekommen.
Jedenfalls starten wir wieder in der Form von Serienheld Kiryu Kazuma im fiktiven Tokyoter Vergnügungsviertel Kamurocho. Zu dieser Zeit ist er gerade frisch Mitglied bei der Dojima Familie und will einen Geschäftsmann nur mit etwas Nachdruck  davon überzeugen, endlich seine Schulden bei einem Kredithai zu bezahlen. Doch als am nächsten Tag die Leiche des Mannes gefunden wird, befinden wir uns plötzlich im Schussfeld der polizeilichen Ermittlungen und auch unsere Yakuza-Gruppierung distanziert sich plötzlich von uns. Der Mord scheint irgendetwas mit einem noch unbebauten Platz mitten in Kamurocho zu tun zu haben, der über Auf- und Abstieg im größten Yakuza-Clan Tokyos entscheiden kann.
Gleichzeitig spielen wir aber auch in der Rolle von Goro Majima, der in Sotenbori, der Vergnügungsmeile in Osaka, einen Nachtclub leitet. Dies soll allerdings nur kurzfristig so sein, denn eigentlich will er wieder Mitglied des Tojo Clans werden und zurück zu den Yakuza. Hierfür soll er nur einen Mordauftrag erledigen. Doch letztlich kann er diesen nicht ausführen und gerät so in eine verzwickte und tiefergehende Geschichte als er ahnen kann.

Soweit grob zur Handlung, die man einfach selbst erlebt haben muss. So gibt es allerlei Überraschungen und Wendungen und am Ende treffen die beiden Erzählstränge natürlich aufeinander und ein spannendes Finale wartet.
Nachdem ich „Yakuza 3“ und „Yakuza 4“ begeistert auf der PS3 gespielt habe, war ich auf das Prequel absolut gespannt. Und es hat mich zu keiner der 35 Spielstunden enttäuscht. Denn auch wenn die Geschichte gerade zu Beginn so vor sich hinplätschert, zieht sie in den letzten sieben oder acht Kapiteln so an, dass man unbedingt das Ende erleben will.
Schuld an dem gemächlichen Tempo sind aber vor allem die vielen Nebenaktivitäten, die man in den beiden Stadtvierteln erleben kann. So trifft man nicht nur auf zig Nebenfiguren, die Aufträge oder andere Sorgen haben, sondern man kann auch zahlreiche Minispiele erleben.
So kann man sich beim Karaoke vergnügen, in der Disco zu den angesagtesten Hits tanzen oder eine Runde Billard spielen. Da das Spiel von Sega stammt, gibt es auch Arcades in denen man „Outrun“ und „“Space Harrier“ spielen kann! Die volle Retroladung also!
Teil der Story und ein spannender Zeitvertreib für zwischen den Missionen sind allerdings die beiden Jobs, denen Kiryu und Goro nachgehen. So kann man mit Kiryu in das Immobiliengeschäft einsteigen und seine Grundstücke bzw. Geschäfte durch gezieltes Aufleveln immer wertvoller machen. Mein Highlight war aber das Managen des Hostessen-Clubs von Goro. Ich hab selten ein so spaßiges Minispiel erlebt. Denn neben der Auswahl der richtigen Hostessen, ist es natürlich auch wichtig, dass man auf die Wünsche der Gäste richtig eingeht. So wollen diese entweder flirten, sind nur an einem Gespräch interessiert oder wollen Party machen. Neben regulären Hostessen gibt es dann auch noch die Platinum-Mädchen, die man nicht nur in Kategorien wie Gesprächsführung oder Karaoke trainieren kann, sondern auch ganz nach dem eigenen Geschmack einkleiden kann. Sollte das hier jemand von Sega lesen: Ich hätte das gerne als Spiel für das Smartphone oder das Tablet!! Ein riesiger Spaß!

Aber auch die ganzen Nebenmissionen sind teilweise grandios geschrieben. So muss man einmal einem Jungen ein gestohlenes Videospiel wieder holen nachdem er mehrere Stunden dafür angestanden war. Kiryu kommentiert dies nur mit Unverständnis und dass es sowas doch gar nicht geben könne. Ein andermal müsst ihr einer Punkband sagen, wie sie sich bei ihrem Interview mit den Fans verhalten sollen, damit sie auch wie eine harte Punkband wirken. Zum Brüllen komisch!
Und so könnte das noch Stunden weitergehen. Man erlebt wirklich selten eine so detailverliebte Welt, die so viele tolle Geschichten bietet.
Doch die Nebenmissionen sorgen nicht nur für Spaß, sondern auch für einen riesigen Umfang. In den bereits erwähnten 35 Stunden Spielzeit habe ich die Story zwar schon beendet, aber erst knapp 26% des kompletten Spiels erlebt.
Natürlich ist alles SEHR Japanisch und man sollte schon ein kleins Faible für das Land der aufgehenden Sonne haben, aber vermutlich ist „Yakuza 0“ der beste Serienteil bisher und rangiert bei meinen Lieblingsspielen auf der PS4 auch ganz weit vorne. Auch wenn der Vergleich öfter fällt: „Yakuza“ ist nicht „GTA“. Die Spielwelt ist wesentlich kleiner, dafür aber eben fast genauso lebendig wie die von Rockstars Open World-Titel. Auch die Erzählstruktur und das Gameplay sind anders, japanischer eben.

Aber egal, spielt das Spiel! Und kauft euch „Yakuza Kiwami“ bei Release. Und dann „Yakuza 6“! Unbedingt! Ihr werdet es nicht bereuen!

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Filmlogbuch Nr.128 – Gantz:O

Nachdem Kato in Tokyo in der U-Bahn-Station von einem Fremden niedergestochen wird, findet er sich in einem Appartement mit drei anderen Personen wieder. Anscheinend ist er gestörben und muss nun im Auftrag der Kugel Gantz Mordaufträge erledigen, um eine Chance auf Wiederbelebung zu haben. Hierzu stellt ihnen Gantz sowohl ein ordentliches Waffenarsenal als auch einen Ganzkörpernzug, der ihnen zeitweise übermenschliche Kräfte verleiht.
Der nächste Auftrag führt sie nach Osaka, wo gerade einige wildgewordene Yokais(japanische Dämonen, Geister und Sagengestalten) wüten und es auf die Menschen abgesehen haben. Doch das Auftragsziel hat es in sich und kann nicht so einfach gestoppt werden.

„Gantz“ könnte der ein oder andere noch von der Ausstrahlung auf VIVA kennen. Die 26-teilige Serie machte damals vor allem wegen ihren Gewalt- und Nacktszenen von sich reden, konnte aber auch mit der ausgefallenen Grundidee und dem seltsamen Aliendesign überzeugen.
Außerdem kann man die Abenteuer in 37 Mangabänden und zwei ziemlich guten Realfilmen weiterverfolgen. Und nun gibt es mit „Gantz:O“ den neuesten, CGI-animierten Film. Und das ist ein ziemlicher Actionkracher!
In den 90 Minuten geht es von einer Actionszene zur anderen, nur selten können die Figuren und der Zuschauer einmal verschnaufen. Der Wahnsinn! Vor allem die Choreografie lässt so manchen Hollywood-Blockbuster verblassen.
Ebenso ist die Technik absolut erhaben. Außer bei Pixar und Triple A-Videospielen habe ich bisher solch eine hohe Animationsqualität gesehen wie bei „Gantz:O“. Auch die Texturen der einzelnen Oberflächen oder die Haare sind ultrarealistisch. Einzig und allein die Gesichter der Figuren wirken in manchen Momenten und bei einigen Emotionen etwas steif. Und was es nicht gebraucht hätte, sind die Wackelbrüste der weiblichen Figuren. Das ist etwas over the top!
Wenn man den Film weiterhin kritisieren will, könnte man auch die dünne Story nennen.Diese passt wohl mit etwas Mühe auf ein Reiskorn. Aber egal, der Film fetzt!

8,5/10 Punkte

„Gantz:O“ erschien ziemlich überraschend letzte Woche auf Netflix und kann dort entweder mit englischer Synchro oder japanischem O-Ton mit Untertiteln geschaut werden. Über einen Blu-ray-/DVD-Release im Westen ist noch nicht bekannt. In Japan gibt es diese bereits, allerdings ohne UT.

Filmlogbuch Nr.127 – Mutant Girls Squad

An ihrem 16.Geburtstag erfährt Rin endlich die Wahrheit von ihren Eltern: sie ist ein Hiruko! Hiruko sind eigentlich Mutantenwesen, die „alte Rasse“, die irgendwann von den normalen Menschen verdrängt wurde. Und da sie nun als solches Wesen erwacht, bekommt sie es auch mit der Geheimpolizei zu tun, die sie prompt umbringen wollen.
Doch zum Glück kommt ihr ein geheimnisvolles Mädchen zur Hilfe, das sie zu einer geheimen Untergrundorganisation bringt, die sich anscheinend dem Schutz der Hirukos verpflichtet hat. Doch deren Anführer plant ganz andere Dinge mit Rin..

„Mutant Girls Squad“ ist ein ernsthafter Film über Rassendiskriminierung und den Problemen von Minderheiten…neeee, Quatsch! „Mutant Girls Squad“ ist ein riesiger Haufen japanischer Nonsens! Schon im Jahr 2010 entstand der spaßige Splatterfilm unter der Regie von Noboro Iguchi, Yoshihiro Nishimura und Tak Sakaguchi, die jeweils einen der drei Segmente im Film drehten. Damals war die Nippon Splatter-Welle gerade auf ihrer Hochzeit und fand nach „The Machine Girl“ oder „Tokyo Gore Police“ immer abstrusere Werke in ihren Reihen.
„Mutant Girls Squad“ ist dabei ein zweischneidiges Schwert. So merkt man dem Film die drei Regisseure deutlich an, da die einzelnen Akte qualitativ stark schwanken. Herrlich sind die vielen absurden Ideen, die von Katanabrüsten bis hin zu einem Kettensägenhintern reichen und wohl gerade in Japan ziemlich jeden Fetisch und jedes Klischee bedienen. So gibt es außerdem die tentakelbehaftete Krankenschwester oder die fiesen, mobbenden Mitschülerinnen.
Dennoch ist der Film trotz 90 Minuten Laufzeit eher etwas träge und langwierig, auch die Qualität der Effekte schwankt von albern bis hin zu ziemlich gut.

6/10

„Mutant Girls Squad“ ist einer der vielen Filme, die es erstmals nur über einen österreichischen Vertrieb nach Deutschland geschafft haben. Neben einigen Auslandsveröffentlichungen gibt es mittlerweile eine reguläre deutsche FSK18-Fassung auf DVD und Blu-ray, die komplett ungeschnitten erschienen ist. Auf der Disc von 8 Films sind neben einem Kurzfilm, einem Making of und Szenen von der Premiere einige Interviews mit den Machern enthalten.

Filmlogbuch Nr.126 – Angriff der Lederhosenzombies

Der drohende Klimawechsel macht auch dem Hotelier Franz sorgen und deshalb entwickelt er eine Wunderwaffe, die für genügend Schnee in den Alpen und somit florierende Geschäfte sorgen soll. Doch als der vermeintliche Investor aus Versehen etwas von dem Wundermittel abbekommt, beginnt er sich seltsam zu verhalten.
Gleichzeitig sind die beiden Snowboard-Pros Steve und Josh mit ihrer Freundin und Beraterin Branka auf dem Berg unterwegs wegen einem Fotoshooting. Wegen einem Streit müssen sie die Nacht schließlich in „Ritas Gaudihütte“ verbringen, die bald zu Ritas Bluthütte werden soll.

Was zum Teufel rauchen diese Österreicher? „Angriff der Lederhosenzombies“ ist definitv ein verrückter Film. Aber ist er auch gut? Denn neben den ganzen schrägen Einfällen hat der Film auch den ein oder anderen Mangel. So tat ich mir wirklich schwer einen sympathischen Charakter im Film zu finden. Einzig Hüttenbetreiberin Rita weiß einigermaßen zu unterhalten und hat die ein oder andere gute Szene. Ansonsten plätschert der Funsplatter-Film leider so vor sich hin. Und das trotz einer knackigen Laufzeit von 77 Minuten…
Was aber richtig genial ist, sind die handgemachten Spezialeffekte. Die sind auf einem hervorragenden Niveau, retten den Film aber leider nicht vor dem Mittelmaß. Schade! Aber „Angriff der Lederhosenzombies“ zeigt, warum das Zombiefilm-Genre mich gerade so langweilt: wenig Innovation und zu viel bekannte Elemente! „Train to Busan“ hat gezeigt, wie man einen modernen Zombiefilm inszeniert.

5/10 Punkte

 

„Angriff der Lederhosenzombies“ erscheint am morgigen Freitag im Verleih von Capelight Pictures, die mir freundlicherweise auch den Streaminglink zur Verfügung gestellt haben. Der Film erscheint auf DVD und Blu-ray und hat an Extras u.a. Szenen vom Test-Shooting, Castingaufnahmen und Interviews mit Cast & Crew an Bord.

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Filmlogbuch Nr.125 – High-Rise

Im London der 1970er zieht es den Arzt Dr. Robert Lang in eine der schicken Wohnanlagen in einem Vorort, die einem alle Annhemlichkeiten bietet, die man so begehrt. So gibt es in dem 40-stöckigen Hochhaus nicht nur einen Pool und einen Supermarkt, der Erbauer selbst hat sich auch noch einen garten samt Pferdekoppel auf das Dach gebaut.
Und genau wie im wirklichen Leben, sind die oberen, sonnenreichen Stockwerke den privilegierteren Bewohnern vorbehalten. Genährt durch die ständigen techinschen Probleme wie Stromausfälle heizt sich die Stimmung im Haus immer weiter an bis es letztlich eskaliert.

„High-Rise“ ist einer dieser Filme, dessen Sog man sich nicht entziehen kann. Neben grandios gefilmten Bildern sorgt aber auch die Soundtrack-Untermalung für Hochspannung. Der, auf einem Roman von J.G. Ballard basierende Thriller stammt von Ben Wheatley, der u.a. das mordende Touristenpärchen in „Sightseers“ inszeniert hat.
Neben dem Gebäude, das mich immer wieder an David Cronenbergs „Shivers“ erinnert hat, sind vor allem die Schauspieler die absoluten Stars des Films. Neben Tom Hiddleston tragen aber auch Jeremy Irons und Sienna Miller zur hohen Qualität des Films bei.
Die Szene als Portisheads Coverversion von ABBAs „SOS“ einsetzt, ist außerdem großartig inszeniert! Einzigartig!

8/10 Punkte

Trailer

Von „High-Rise“ gibt es sowohl DVD als auch Blu-ray. Neben einem kurzen Featurette kommen die wichtigsten Schauspieler des Films in ausführlichen Interviews zu Wort.

Filmlogbuch Nr.124 – 10 Cloverfield Lane

Nach einem Autounfall wacht Michelle in einem Bunker wieder auf. Dort wird sie von dem schroffen, aber irgendwie auch sympathischen Howard versorgt, der sie aber Anfangs aus Vorsichtsmaßnahmen noch in ihrem Zimmer einschließt. Nach und nach fasst er Vertrauen zu ihr und lässt sie frei im Bunker umherlaufen. So lernt sie auch Emmett kennen, der Howards Theorie von einem Unfall, der die Außenwelt unbewohnbar gemacht hat, bestätigt. Doch nach und nach kommen Michelle Zweifel, ob die Geschichten wirklich stimmen und auch Howard zeigt immer öfter seine dunkle Seite.

„Cloverfield“ war damals nicht mein Fall. Zu sehr schrie der „Godzilla“-Fan in mir auf, dass sich amerikanische Filmemacher besser nicht an einem Kaiju-Film versuchen sollen, doch ich wurde eines besseren belehrt. So war „Cloverfield“ kein Ausnahmefilm, aber ziemlich spannendes Unterhaltungskino. Und genau deswegen war ich auch sehr neugierig auf die „Fortsetzung“.
Denn von einem richtigen Nachfolger kann man bei „10 Cloverfield Lane“ nicht sprechen. Es könnte auch ein x-beliebiger Thriller gewesen sein, dem man durch einige Nachdrehs noch die ein oder andere Ähnlichkeit zum Vorgänger implantierte. Dennoch ist das Kammerspiel mit John Goodman und Mary Elizabeth Winstead hervorragendes Spannungskino. Zumindest bis zum Schluss. Denn dann wird es etwas albern und wirkt arg konstruiert. Und genau das hält den Film davon ab, ein Meisterwerk zu sein.

8/10 Punkte

Trailer

„10 Cloverfield Lane“ ist in Deutschland auf DVD und Blu-ray erhältlich. Letztere gibt es auch in einem schicken Steelbook. Neben einigen Featurettes enthält die BR auch einen Audiokommentar.

 

Filmlogbuch Nr.123 – Into the Forest

Die beiden Schwestern Eva und Nell leben zusammen mit ihrem Vater in einer realtiv verlassenen Ecke. Alle paar Tage fahren sie für den Einkauf in die Stadt und sind ansonsten auf Handy oder Internet als Kommunikationsmittel mit der Außenwelt angewiesen. Als eines Abends der Strom im ganzen Land ausfällt, nimmt man das Ganze noch mit Humor. Auch die leergekauften Supermärkte oder das fehlende Benzin wird noch nicht so ernst gesehen.
Doch nach einem schweren, tödlichen Unfall des Vaters und längerer Zeit ohne Strom, merken die Schwestern wie aussichtslos die Situation ist und dass man sich künftig umstellen muss.

„Into the Forest“ beschreibt, was uns tagtäglich passieren könnte. Durch einen Zwischenfall fällt der Strom aus und nichts geht mehr. Die Kommunikation kommt fast komplett zum Erliegen und schon alltägliche Dinge wie die Wasserversorgung und das Kochen werden zur Herausforderung. Und dieser Film nimmt genau dieses Szenario und beschreibt darin, was die zwei Schwestern erleben. Ellen Page und Evan Rachel Wood machen ihre Sache dabei hervorragend, jedoch fehlte mir bei dem Film der zündende Moment.
Teilweise erinnerte mich „Into the Forest“ an das Videospiel „The Last of Us“, das ähnlich apokalytisch wirkt und dessen Figur Ellie uch starke Ähnlichkeit mit der Art von Ellen Page hat. Für einen Filmabend zwischendurch empfehlenswert, jedoch kein Meisterwerk.

6/10 Punkte

Trailer

„Into the Forest“ erscheint am 17.02.2017 im Vertrieb von Capelight Pictures, die mir freundlicherweise auch einen Streaminglink für diese Besprechung zur Verfügung gestellt haben, auf DVD, Blu-ray und Digital.

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