Mal wieder eine neue Konsole: WiiU

Lange Zeit hat es gedauert(über 5 Jahre) bis endlich mal wieder eine neue Konsole erscheint und diese Woche ist es auch endlich in Deutschland soweit. Die Nintendo WiiU kommt auf den Markt!

Nachdem das gute Stück bereits am 17.11.2012 in den USA erschienen ist, gibt es schon erste Erfahrungsberichte. Kurz nach Release gab es schon die ersten Beschwerden über einen Day1-Patch mit 5GB Göße(was bei einem Speichervolumen von 8GB bei der regulären, weißen Edition ein bißchen blöd ist), einige Entwickler sprechen von einer langsameren CPU als der der XBOX360 und generell scheint das Betriebssystem nicht das schnellste zu sein.

Alles in allem war da aber auch wieder viel Panikmache dabei. Der Patch ist nur 1GB groß und die CPU-Aussage kam wohl von einem Entwicklerstudio, das bisher noch keine große Erfahrung im Konsolenbereich hat.

Das Start-Lineup der WiiU ist relativ üppig für eine neue Konsole. Leider sind aber auch viele Umsetzungen von Spielen dabei, die es schon seit vielen Monaten für Xbox oder Playstation gibt(zB Mass Effect 3, Darksiders 2 oder Arkham City).
Üblich für eine Nintendo-Konsole sind sicherlich solche Spiele wie New Super Mario Bros oder Nintendo Land(eine Minispiel-Sammlung, die auch der Premium-Version der WiiU beiliegt).

Für mich gibt es nur ein herausstechende Spiel. Das von Ubisoft entwickelte „ZombieU“, das nach ersten Tests wohl mal wieder ein ordentliches Survival Horror-Spiel zu sein scheint.

Die WiiU erscheint in zwei Versionen. Für die Hardcore-Zocker gibt es eine schwarze Premium-Edition mit 32GB Speicher und beigelegtem „Nintendo Land“ und für Puristen gibt es eine weiße WiiU mit 8GB Flash-Speicher.

Als großer Viedeospiel-Fan lässt mich die Konsole bisher recht kalt, da meine Erfahrungen mit den letzten Nintendo-Geräten alles andere als gut waren und mich auch das Nintendo-Franchise nicht mehr so anspricht wie zu den guten, alten NES/SNES-Zeiten.

Ich empfand va Wii und Nintendo DS als ziemlich große Blender. Die Features und Funktionen klangen alle super und haben mich bei beiden Geräten echt neugierig gemacht, aber alles in allem konnte es fast kein Spiel überzeugend einsetzen. Und genau da seh ich auch bei der WiiU das Problem, dass das Gamepad kaum sinnvoll genutzt werden wird. Außerdem habe ich für die Multiplattform-Titel PS3 und 360.

Es wird definitiv spannend, wie sich WiiU gegen die aktuelle Generation behaupten wird und va was dann die neuen Konsolen von Microsoft bzw Sony können, die hoffentlich im Laufe des nächsten Jahres angekündigt werden.

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Watchmen Ultimate Cut

Nachdem man in Deutschland immer noch auf ein Release des Directors Cuts wartet, ist in den USA bereits schon die zweite Variante des Ultimate Cuts erschienen.

Im Vergleich zum DC beinhaltet der Ultimate Cut noch die animierten Sequenzen zu dem „Tales of the Black Freighter“-Comic und kommt so auf eine stattliche Laufzeit von 215 Minuten.
Die schicke Box(siehe Fotos!) beinhaltet neben den vier Discs noch einen Code für eine Ultra Violet-Digital Copy und den Comic in einer wunderschönen Hardcover-Edition.
Die Discs sind folgendermaßen „bespielt“:

– Disc 1: Watchmen Ultimate Cut
– Disc 2: Special Features(Laufzeit von 2 Stunden)
– Disc 3: Watchmen Motion Comic(Comic in Filmform mit Soundeffekten, Sprachausgabe und animierten Sequenzen, 325 Min lang)
– Disc 3: Kinofassung auf DVD

Wie auch schon die Discs des ersten Box-Sets sind alle codefrei, also auch für Menschen nutzbar, die keinen Code A-fähigen Player haben.

Im Player rotiert: The Prodigies

„The Prodigies“ ist ein französischer Animationsfilm aus dem Jahr 2011 und erzählt die Geschichte einer Gruppe übersinnlich begabter Jugendlicher und ihrem Mentor.
Da dieser verhindern will, dass die Gruppe ihre Kräfte gegen die Menschheit nutzt, sammelt er sie unter dem Vorwand eines „Talent“-Wettbewerbs um sich. Doch dann kommt es zu einem einschneidenden Erlebnis…

Trotz der tollen visuellen Gestaltung, kann der Film nicht so ganz überzeugen. Dafür ist die Geschichte einfach zu vorhersehbar und ohne wirklich spannende Momente inszeniert.
Aber wie gesagt: die Optik ist einfach cool! Sehr detaillierte Figuren und Objekte, die ordentlich animiert sind. In den Hintergründen wird teilweise mit viel verwaschenen Texturen gearbeitet(zb Häuserwände), was aber nie stört. Eher im Gegenteil: die Kombination aus beiden macht den Film visuell so sehenswert.

Gesehen habe ich die deutsche Blu-ray, die neben der 2d- auch die 3d-Fassung beinhaltet.

 

Im Player rotiert: Kotoko

Die alleinerziehende Kotoko leidet an einer Krankheit, die sie manche Menschen doppelt sehen lässt. In guter sowie böser Ausführung.
Da das zu einigen Problemen mit ihren Mitmenschen führt und sie mit dem Leben auch so ihre Probleme hat, muss sie ihr Kind zu ihrer Schwester geben.
Mit ihren Ängsten und ihrer Erkrankung allein gelassen, findet sie dann aber doch den „perfekten“ Partner und wird sogar fast glücklich…

Gerade zu Beginn ist der Film sehr heftig und stressig für den Zuschauer, denn Shinya Tsukamoto schneidet hier schnell Szenen aneinander und unterlegt diese mit Lärm, Schreien, Klappern…, aber so nach und nach entfaltet sich eine wirklich interessante Geschichte.
Einen großen Anteil an der hohen Qualität des Film hat auch die Hauptdarstellerin Cocco, die auch einige Male ihr Talent als Sängerin unter Beweis stellen kann(wirklich tolle Songs)!!!).
Definitv ein schwieriger Film, für den man unbedingt in der richtigen Stimmung sein sollte.
Gesehen habe ich die Blu-ray aus Großbritannien von Third Window Films(DEM Label für asiatische Filme in UK). Diese enthält neben dem Hauptfilm noch zwei Trailer(„Kotoko“, „Tetsuo“) und ein Interview mit dem Regisseur Shinya Tsukamoto.

Hier noch der Link zum Trailer:

http://www.youtube.com/watch?v=ILChkxK-w70