PS4…So war die PK!

So, das Playstation Meeting 2013 ist vorbei und die ganzen Spekualationen haben ein Ende.
Sony präsentierte letzte Nacht die neue Playstation namens PS4. Bzw eher die technischen Details, den neuen Controller und einige Spiele.
Denn leider gab es nichts von der Konsole an sich zu sehen. Gar nix!!!

Nach einigem Blabla wurde zunächst der neue Controller vorgestellt. Vom Tastenlayout unterscheidet sich dieser kaum vom aktuellen DualShock, hat jedoch in der Mitte statt Select-/Start-Buttons ein Touchpad(ähnlich dem auf der Rückseite der PS Vita) und den obligatorischen „PS“-Button.
Zusätzlich gibt es noch einen „Share“-Button für den SocialGaming-Faktor…dazu später mehr!
Auffällig ist die große Lichtleiste, die sowohl zur Spieler-Identifikation dient(wahrscheinlich hat jeder seine eigene Farbe) als auch wie ein eingebauter Move-Controller funktioniert. Im Zusammenspiel mit dem neuen PlaystationEye könnte das wohl den bisherigen Move-Controller ersetzen.Was mir auch noch positiv aufgefallen ist, war das Design der Analog-Sticks. Diese scheinen etwas mehr Grip zu bieten als die des aktuellen Controllers und könnte so den perfekten Sticks der 360 nahe kommen.

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Dann wurde der Schwerpunkt auf die technischen Daten gelegt. Hier wurde seltsamerweise darauf verzichtet, deutlich zu machen, ob die PS4 immer noch ein optisches Laufwerk haben wird oder nicht.
Es gibt aber Entwarnung: lt. offiziellen Datenblättern von Sony wird es ein BD-Laufwerk geben!!
Die Abwärtskompatibilität wird mal wieder abgeschafft. Also sollte jeder, der immer wieder auf seine PS3-Sammlung zurückgreifen möchte, auch seine Konsole behalten.
Sony plant Gaikai(Cloud-basiertes Gaming) als festen Bestandteil der neuen Konsole mit ein und möchte es ermöglichen, dass man künftig auf seinen Playstation-Geräte(also auch PS Vita oder Tablets/Smartphones mit genug Power) den vollen Zugriff auf die Spielesammlungen sämtlicher Sony-Konsolen hat.Früher oder später soll man wohl aus der kompletten Software-Bibliothek von PS1/PS2/PS3/PSP/PSVita wählen können.
Klingt für mich paradiesisch. Frage ist nur: was wird der ganze Spaß dann wieder kosten? Muss man dann für jeden Klassiker wieder erneut Geld bezahlen? Läuft es über eine Flatrate?  Oder kann man das Spiel per Einlegen der Original-Disc über den Server „aktivieren“?
War die PS3 für ihre schwierige Programmierung bekannt, war Sony natürllch bemüht, die Nachfolger-Konsole benutzerfreundlicher zu machen. Dies soll durch den Einbau von gängigerer Hardware möglich sein.

Für die Technik-Nerds hier, gibt es nun mal die bisherigen Systemspezifikationen:

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Wie schon oben angemerkt, war einer der Schwerpunkte das „Social Gaming“. Sony träumt von einer ständigen Verbindung der PS4 zu Social Networks wie Facebook. So soll man wohl über den „Share“-Button am Controller seinen aktuellen Fortschritt posten können und es soll möglich sein, Spiele-Videos aufzuzeichnen und diese direkt aus dem Spiel heraus hochladen zu können.
Ich fand zwar die Verbindung PS3-Facebook am Anfang recht spaßig, aber mit der Zeit war das Feature relativ lahm. Deswegen bin ich auch nicht sonderlich angetan, das man sowas noch mehr vertieft.
Ein für mich interessanteres Feature ist die „Over the Shoulder“-Funktion, die es Menschen aus der PSN-Freundeliste ermöglichen soll, dem Spieler während des Zockens von der eigenen PS4 aus zuschauen zu können. Das soll dann soweit gehen, dass man sich von einem Freund quasi live helfen lassen kann, wenn man an einer Stelle im Spiel nicht mehr weiter kommt.

Abgeschlossen wurde das Meeting mit verschiedenen Spiele-Präsentationen, die jeweils von einem Mitarbeiter des Entwicklungsteams vorgenommen wurden. Manches Studio setzte zunächst nur auf Tech-Demos ihrer neuen Grafik-Engines wie Capcom oder Square Enix.
Ua wurden Fortsetzungen bekannter IPs vorgestellt wie zB Killzone Shadow Fall oder inFamous Second Son. Dann gab es überraschende Ankündigungen wie Diablo 3 oder Destiny(dem neuen Bungie-Shooter).
Aber auch manche Neuentwicklung wurde vorgestellt, ua Knack von Sony selbst oder Drive Club(dessen Schwerpunkt soll Team-Racing kein…mal sehen was dann sein soll!).
Das, schon länger vorgestellte WatchDogs erhielt die meiste Anerkennung und ist wohl definitv eines der interessantesten Spiele für die PS4.

knackkill1wdAlles in allem bin ich sehr gespannt, was uns Sony in den nächsten Wochen und Monaten noch von der PS4 zeigen wird. Interessant wäre sicherlich der finale Preis(Kotaku vermutet etwas zwischen 430 und 530 US-Dollar) und ein Starttermin für Europa und Japan. In den USA ist das Release noch für dieses Jahr geplant, grob Weihnachten.
Die PK war insofern enttäuschend, dass die Konsole selbst nicht gezeigt wurde. Das lässt natürlich spekulieren, ob man nicht etwas vorschnell gehandelt hat. Denn Microsoft zeigt seine neuen Xbox vermutlich Ende März auf der GDC.
Einige der Spiele wissen grafisch definitv zu überzeugen und zeigen einen  großen grafischen Sprung. Wünschenswert wäre aber mehr Innovation seitens der Entwickler, denn ich werde mir keine neue Konsole kaufen nur damit ich Fortsetzungen spielen kann. Genau da liegt ja auch das Problem der aktuellen Generation…
Also Sony: bitte noch einen Preis(so um die 350€ wäre nett), einen Termin für Europa(evtl ja auch Weihnachten 2013?!?) und ein paar interessante, neue IPs, dann is das Ding sowas von gekauft.
Und dann würde ich auch mal wieder einen Day One-Kauf wagen. Das letzte Mal, das ich sowas verrücktes gemacht habe, war der Release des Sega Dreamcast(RIP).

 

Im Player rotiert: True Romance

Zu meiner schande muss ich gestehen: ich hab dieses geniale Stück Film bisher noch nicht gesehen!

Und wenn ich vor ein paar Wochen nicht schwach geworden wäre und die Tarantino XX-Box nicht gekauft hätte, wäre der wohl immer noch nicht in meinem Player gelandet.
Natürlich fragt man sich zunächst: Was macht ein Tony Scott-Film in der Jubiläumsbox von Mr. Tarantino? Der 1993 produzierte Film basiert tatsächlich auf einem Drehbuch des Über-Regisseurs.

Der Film erzählt die Geschichte von Clarence und Alabama, die unverhofft an einen Koffer Koks kommen und diesen in LA verkaufen möchten. Blöderweise gehören die Drogen einem Gangster aus Detroit und der ist natürlich nicht erfreut, dass er von solchen Amateuren beklaut wurde.

Sowohl an der Auswahl der Musik als auch den ganzen Filmzitaten aus „Street Fighter“(Sonny Chiba) oder „A Better Tomorrow“, merkt man die Mitarbeit von Quentin Tarantino. Hat einfach seine Handschrift!
Der Film an sich ist ein überragender 90er Jahre Actioner mit blutigen Shootouts, genialen Dialogen und einer bezaubernden Patricia Arquette. Toll, toll, toll!
Cool sind auch die ganzen Auftritte an Schauspielern: Christopher Walken, Michael Rapaport, Samuel L. Jackson, Brad Pitt, James „Tony Soprano“ Gandolfini undundund

Gesehen habe ich die deutsche Blu-ray aus der Tarantino Jubiläumsbox. In Foren habe ich nun schon öfter von Tonproblemen bei der deutschen Synchro gelesen. Dies zeigt sich in Tonknacksern, va bei lauteren Szenen. Viele sagen, der Film wird so unschaubar. Leider sieht bzw hört Studio Canal den Fehler nicht, also wird es wohl keine Austausch-Aktion geben.Trotz Audiofehlers kann man den Film immer noch sehr gut anschauen, zur Not eben im O-Ton.
Die Disc bietet neben dem Film sehr viele Extras, ua gelöschte Szenen, das alternative Ende und einiges an Audiokommentaren.

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Ode an SKYRIM

Liebes Skyrim,

ja, ich geb es zu: Ich hab es nicht geglaubt. Ich wollte es nicht wahr haben, was für ein tolles Spiel du bist. Mit welchen großartigen Momenten du mich begeistern wirst und welch einzigartiges Szenario du bietest.
Doch nun, fast 15 Monate nach deinem Erscheinen, bin ich geläutert.

Angefangen hat alles mit einem Angebot, das ich nicht abschlagen konnte. Der Download-Code für die 360-Version für 15,-€?!? Da musste man dann doch zuschlagen. Eigentlich bin ich ja nicht so der Rollenspiel-Enthusiast  und wenn sich ein RPG mal in eine meiner Konsolen verirrt, dann ist das zu 90% eines aus japanischen Landen. Aber Skyrim soll ja ein ziemliches Brett sein und irgendwie muss ich ja die Zeit spieletechnisch bis zum Release von Tomb Raider überbrücken.
Also mal schnell die knapp 4GB runtergeladen und *zack*…schon war man mitten im Spiel und beim Charakter-Editor. Entschieden hab ich mich letztendlich für einen weiblichen Dunkelelf names scar. Nach guten 30 Minuten im Editor wurde ich dann ins Spiel gelassen und habs gleich mal geschafft, innerhalb von 15 Sekunden bei der Flucht vor dem Drachen zu sterben…klasse!
Davon hab ich mich aber nicht abhalten lassen und gleich mal weitergezockt. Und schon waren die ersten zwei Stunden rum! Wie im Flug!

Mittlerweile ist mein Charakter auf Level 9, ich habe meine ersten Schreie gelernt und zwei Pferde an Eiswölfe verloren.
Meine Angst, dass das Spiel zu groß ist und soooo viele Möglichkeiten bietet, dass man nicht weiß wo man anfangen soll, hat sich bisher nicht bestätigt. Natürlich verliert man sich auf dem Weg zu einer Hauptmission gerne mal in einer „Bringe Brief von A zu B“-Mission oder ähnlichem, aber da entschädigt einen die großartige Welt von Himmelsrand mit liebevollen Details.
Und da liegt die große Stärke von Skyrim: diese einzigartige Welt! Wie oft hab ich mich schon dabei erwischt, dass ich einfach zehn Minuten in der Gegend rumstand und meine Umwelt beobachtet hab. Magische Momente! Dank der großartigen Musikuntermalung einmalig!

Mal schauen, wie lange meine Begeisterung anhält. Einer der Kritikpunkte ist die manchmal etwas hakelige Steuerung, die mir jetzt schon Kopfzerbrechen bereitet, wenn ich an Kämpfe mit Drachen oä denk.
Ich werde auf jeden Fall weiter berichten.

GitS ARISE *UPDATE!!*

So, inzwischen fand das Event zur neuen Serie zu „Ghost in the Shell“ statt. Hier ein paar Infos, was man schon weiß:

ARISE wird aus vier Folgen bestehen mit einer Laufzeit von ca 50 Minuten. Die Serie wird ein Prequel und spielt im Jahr 2027, wird also die Zeit von Motoko Kusanagi vor den Filmen und der SAC-Serien behandeln. Genaueres ist aber noch nicht bekannt.
Folge 1 startet am 22.06. in japanischen Kinos und rund vier Wochen später folgt die VÖ als DVD/Blu-ray.
Einen ersten Trailer gibt es hier zu sehen: TRAILER

Einige Fans stören sich schon jetzt am neuen Design von Motoko und an dem kompletten Austausch des Sprecher-Casts. Ich lass mich mal überraschen und bin sehr gespannt, was und die neue Serie bringt. Schon alleine von der Kürze der Serie her ist wohl aber nichts Epochales zu erwarten wie es bei „Stand Alone Complex“ der Fall war.

 

Giallo-Special Teil 2: Die Neunschwänzige Katze

So, weiter gehts mit den Giallo-Filmen…

Mit meiner Bestellung von „Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe“, bekam ich auch noch „Die Neunschwänzige Katze“(OT: Cat O’Nine Tails, 1971), ebenfalls unter Regie von Dario Argento entstanden.

Der erblindete, ehemalige Journalist Arno begibt sich zusammen mit dem Reporter Giordani auf die Suche nach einem Mörder. Das Opfer, Dr. Calabresi, arbeitete in einem großen Genforschungsinstitut und war an einem Forschungsprojekt beteiligt, das es er ermöglichen  soll, kriminelles Potential eines Menschen anhand der DNA-Struktur erkennen zu können.
Nach und nach ergeben sich immer mehr mögliche Täter, aber auch Mordmotive.

Giallo-typisch setzt auch dieser Film sehr stark auf die klassischen Elemente des Genres(extreme Nahaufnahmen, Spannungsaufbau und die nervenaufreibende Musik). Wie auch schon bei Argentos Erstling, wird man hier immer mal wieder in die Irre geführt und wird am Ende definitiv überrascht.
Leider wollte bei mir aber nicht die selbe Stimmung aufkommen wie bei anderen Gialli. Irgendwie ist der Film etwas zu lange geraten und plätschert gerade im Mittelteil so vor sich hin.

Gesehen habe ich den Film auf Blu-ray und zwar die Veröffentlichung aus England von Arrow Video. Wie auch schon Argentos Debut, kommt die Blu-ray im schicken Schuber mit Postkarten, verschiedenen Wendecovern, Booklet und Poster.
Außerdem gibt es ca eine Stunde an Extras.
Bild und Ton sind qualitativ ok.

Den Trailer gibt es hier!

 

Was ist am 20. Februar 2013 los, Sony?

Seit gestern ist auf der Homepage zum Sony Meeting 2013 ein geheimnisvoller Trailer zu sehen.

Analysten schätzen, dass Sony an diesem 20.02. die neue Playstation4 vorstellen wird und haben wohl auch schon ein paar Details rausfinden können.So soll wohl einer der Schwerpunkte auf dem Social-Gaming liegen und man darf wohl keine großen technischen Sprünge erwarten wie beim letzten Generationenwechsel der Fall war. Das Spielen als Erlebnis soll wohl mehr im Mittelpunkt stehen.

Angeblich wollte Sony auf ein optisches Laufwerk verzichten und das Hauptaugenmerk auf den digitalen Vertriebsweg legen, aber aufgrund der schlechten Verfügbarkeit von schnellen Internetzugängen in einigen Teilen der Welt hat man dann wohl doch darauf verzichtet.

Bisher sind das alles jedoch nur weitere Gerüchte. Genau wie die Ankündigung, dass die „PS4“ einen komplett neuen Controller haben soll. Wirkliche Fakten und hoffentlich ein Releasedatum gibt es ja dann am 20.02.

Man darf gespannt sein. Ich bin zwar noch relativ zufrieden mit PS3 und 360, aber eine neue Konsole mit (hoffentlich!!!) frischen Ideen und Features, wäre schon was schönes!
Ein Wunsch-Feature wäre der Illumi-Room von Microsoft 😉

Im Kino: Django Unchained

Als großer Fan von Tarantino musste ich mir natürlich auch seinen neusten Streifen im Kino ansehen. Da ich kein Freund von überfüllten Kinos bin, habe ich ihn mir jetzt erst angeschaut.

Ich bin ja trotz Fanboy-Daseins doch immer wieder skeptisch, ob Mr. Tarantino sein Vorgängerwerk erneut toppen kann und wieder mal wurde mir deutlich gemacht: Skeptik unnötig!
Was hier in den ca 150 Minuten abgeht, ist ein Meisterwerk vor dem Herrn und mit den Basterds und der rachesüchtigen Braut sicherlich das stylishste, was Tarantino je erschaffen hat.
Schon der Anfang weiß  mit einem wieder sehr redseligen und wortgewandten Christoph Waltz absolut zu begeistern und als dann beim Einritt in die Stadt die Titelmelodie von „Ein Fressen für die Geier“( mit 7 oder 8 einer meiner ersten Western) erklang, war ich schon hin und weg.
Und dann folgen 2 1/2 Stunden blutige Schießereien, Abrechnung mit der Sklaverei, Blaxploitation- und Western- Hommagen(ich sag nur: Franco Nero!!!), perfekt gewählte Musikstücke, derber Humor und durch die Bank hervorragende Schauspieler.

Wer den Film also noch nicht gesehen hat: unbedingt anschauen! Gerne auch in der OV. Ich denke, dass da einige Wortspiele noch besser kommen und das Südstaaten-Flair noch etwas verstärkt wird.

Am Schluss gibt es HIER noch eines meiner Lieblingslieder aus Django Unchained: „Freedom“ von Anthony Hamilton und Elayna Boynton