And the winner is…..SONY!!!!!

Was waren die Pressekonferenzen gestern Abend bzw Nacht spannend…selten war die E3-Eröffnung so spannend wie in diesem Jahr!

Den Anfang machte Microsoft, die ja schon in den letzten Wochen genug Schelte einstecken mussten. DRM, Online-Zwang, mehr Media-Receiver als Gaming-Plattform…all diese Infos haben die Gamer zum Verzweifeln gebracht!
Wie schon versprochen, gab es gestern dann auch nur Spiele zu sehen und kaum noch etwas zu den vielen Online-Diensten, die die neue Xbox One unterstützen wird.
Den Anfang machte „Metal Gear Solid V“, das nun auch für die neue Konsole erscheint. Der neue Trailer mit Ingame-Szenen sah vielversprechend aus.
Bevor es aber Neues zur Next Gen gab, wurde die neue Xbox360 gezeigt, die sich am Design der One orientiert und kleiner und ruhiger sein soll.
Mir prersönlich gefiel die Slim-Variante besser. War nicht so kastenförmig.
Es folgten noch einige Ankündigungen für die 360, wobei die meiste Beachtung „World of Tanks“ bekam. Ein Free-to-play-Titel…wer es braucht!

Dann folgte der Xbox-One-Teil. Es gab viele Spieleankündigungen mit denen schon gerechnet wurde(natürlich ein neues „Halo“, „Forza 5“, „The Witcher 3“, „Dead Rising 3″…), aber auch einige dicke Überraschungen.
So bringt Rare einen neuen Teil von „Killer Instinct“ heraus(ich habe es auf dem SNES geliebt) und Crytek hat mich mit der Römer-Schnetzelei „Ryse“ ziemlich beeindruckt. Doch da sprechen sie von „Revolution“ und „neues Spiel-Erlebnis“ und was sieht man in der ersten Kampfsequenz(und allen folgenden) bei „Ryse“? F***ing Quick-Time-Events!!!! Wirklich bitter…

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Was auch für Aufsehen gesorgt hat, waren die Spielszenen aus „Battlefield 4“ und der abschließende Einblick in den Shooter „Titanfall“.

Doch mit am meisten erwartet, waren natürlich die Daten zum Launch.
Die Xbox One wird im November in den USA und Europa für 499,-€ erscheinen. Inkl. einer 500GB Festplatte und einem Controller. Es wird wohl auch ein Day One-Paket geben, das einen exklusiven Controller beinhalten wird. Da gibts aber noch leider keine Bilder zu.

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Alles in allem war die Pressekonferenz definitv besser als das Event vor drei Wochen, doch haben mich viele Spiele einfach überhaupt nicht angesprochen. Ich denke, dass man aufgrund der vielen negativen Aspekte, schon sehr voreingenommen war. Und das machte es Microsoft natürlich sehr schwer.
Und auch deswegen waren die meisten Augen auf den früheren Branchenprimus gerichtet: Sony.

Auch bei Sony setzte man zunächst auf die schon erhältliche PS Vita und die PS3 und zeigte einige künftige Releases. Ein weiteres Mal machten sie auch deutlich, dass die PS Vita in Zukunft ein treuer Wegbegeleiter der PS4 werden soll(Stichwort: Remote Play, also das Streamen des PS4-Spiels auf die Vita).

Für die PS Vita gab es neben den HD-Remakes von „God of War 1 & 2“ und „Final Fantasy X/X-2 HD“ die Ankündigung, dass der neue „The Walking Dead“-DLC names „400 Days“auch für den Handheld erscheint(auch als Bundle mit Vita im August).
Für die altehrwürdige PS3 gab es Trailer zu „The Last of Us“, „Gran Turismo 6“ und „Beyond: Two Souls“. Letzteres sieht neuerdings sehr actionlastig aus. Mal sehen was auf der E3 dazu noch gezeigt wird.
Zu „GTA V“ wird es übrigens auch ein Bundle geben und der Trailer zu „Arkham Origins“ ließ die Batman-Fans unter uns frohlocken.

Und dann wurde es aber endlich Zeit für den Star des Abends: die PS4!!!
Zum ersten Mal wurde sie der Welt gezeigt und was soll man sagen. Vergesst das hässliche Brotkasten-Design der XboxOne, denn die Playstation4 ist superschick.
Vorne und hinten abgeschrägte Kanten und diese schicke LED-Leiste auf der Oberseite!! Wirkt alles sehr edel!

PS4Hardware-01
Von den Anschlussmöglichkeiten bleibt alles beim Alten. Vorne gibt es zwei USB-Anschlüsse und hinten einen optischen Ausgang, HDMI-Anschluss und natürlich Anschlussmöglichkeit für ein Netzwerkkabel.
Der Controller wurde ja schon ausführlich vorgestellt. Preislich wird dieser bei 59,-€ liegen(einer ist natürlich im „Starter“-Set enthalten).
Die PS Kamera kann man auch zusätzlch erwerben. Ist also nicht wie bei Microsoft Voraussetzung.
Es wird ab 2014 dann wohl auch ein Videoportal geben in Zusammenarbeit mit Sony Pictures, aber Genaueres konnte man noch nicht verraten.

Und dann ging die Präsentation der Spiele los. Angefangen wurde mit einer neuen IP, „The Order“ von den GoW-Machern. Sah ganz cool aus, aber zeigte noch keine Ingame-Szenen.
Es folgten Trailer zu „Killzone Shadowfall“, „InFamous Second Son“, „Knack“ und  „Drive Club“ mit neuen Spielszenen. Alle Games außer „InFamous“ werden Launchtitel.
Ein absoluter Hammer war der Trailer zu „Final Fantasy XIII Versus“, das nun aber offiziell als Teil XV gehandhabt wird. Was ein Traum!!!

FFXVFür viele sicherlich auch noch interessant: Kingdom Hearts III kommt auch für die PS4. Beide  wohl exklusiv für die Playstation.
Dann war Ubisoft zu Gast. Sie zeigten neue Szenen aus „Assassins Creed 4“ und „Watch Dogs“. Und vor allem „Watch Dogs“ sah unglaublich genial aus. Wenn man da auch nur annähernd die Möglichkeiten hat wie sie gezeigt wurden…unglaublich!
Hier der Trailer zu!
„The Elder Scrolls Online“ wurde kurz gezeigt, ebenso ein Teaser zu „Mad Max“. Auch die Portierung von „Diablo III“ wurde nochmals kurz erwähnt.
Highlight für viele Anwesende war wohl das Material zu „Destiny“, dem neuen Shooter der „Halo“-Macher. Sah definitv nach einem interessanten FPS aus.
Auch den Indie-Entwicklern wurden einige Minuten eingeräumt und diese haben durchaus interessante Spiele gezeigt. Auch wurde nochmals daraug hingewiesen, dass es sehr einfach für Indie-Studios sein soll, Spiele auf der PS4 zu veröffentlichen. Sony hat auch hier die Zeichen der Zeit erkannt.

Aber immer waren noch einige Fragen offen. Wieviel? Wann? DRM? Nun…399€, Ende 2013 und NEIN!!!!
Der Verzicht auf irgendwelche Sperren für Gebrauchtspiele ließ den Saal jubeln und Sony konnte sich auch nicht diesen Seitenhieb verkneifen. Zum Glück ist Sony diesen Schritt nicht mitgegangen.
Kleines Manko: künftig kann man die Multiplayer-Modi nur noch nutzen, wenn man ein PS Plus-Mitglied ist. Also ähnlich wie bei der aktuellen Xbox-Generation.
Der Preis von 399,-€ ist natürlich eine absolute Kampfansage gegen Microsoft. Bedenkt man noch die technische Überlegenheit, die viele Experten der PS4 jetzt schon zusprechen…hui!
Die aktuelle PS Plus-Mitgliedschaft kann man auch auf die PS4 übertragen und sie gilt dann für Vita, PS3 und PS4.
Auch Gaikai war kurz Thema. Ab 2014 möchte man per Cloud-Gaming PS4- und PS3-Spiele zugänglich machen. Klingt gut! Ich hoffe nur, dass man nicht wieder doppelt und dreifach zur Kasse geboten wird, wenn man ein Spiel, das man schon besitzt nocheinmal auf der PS4 in der  Cloud spielen will.

So, alles in allem war die Sony-Pressekonferenz definitv zufriedenstellender. Es gab viele Spiele, die mich schon jetzt überzeugen. Der Preis ist sehr gut angesetzt. Es gibt keine Sperre für Gebrauchtspiele(für mich essenziell) und auch das Design spricht mich an.
So wie es aussieht, wird das definitiv mal wieder ein Kauf zum Releasetag.
Microsoft hat mich leider total enttäuscht. Hier steht es wohl im Vordergrund die Gamer auszunehmen und es alles so schwer wie möglich zu machen.
Ich denke, dass es die Xbox One sehr schwer haben wird im Kampf mit der PS4. Die WiiU lass ich mal raus aus dem Ganzen. Die hat schon verloren.

E3!!!!! Es ist angerichtet…

Just in diesem Moment startet Microsoft seine Pressekonferenz und wird uns noch Neues über die Xbox One erzählen.
Später folgen noch Ubisoft, EA und natürlich Sony.

Morgen werde ich hier von den Shows von Microsoft und Sony berichten und dann sehen wir mal, was beide für Überraschungen für ihre neuen Konsolen noch in der Hinterhand hatten.

Ich bin sehr gespannt und hoffe darauf, dass Sony die PS4 endlich mal zeigt.

Reisebericht: Südkorea 2012

Gestartet sind wir natürlich in der Hauptstadt Seoul. Der Hinflug mit Asiana Airlines war super, nettes Bordpersonal, gutes Essen und gute Unterhaltung.
In Seoul wohnten wir im Tea Guesthouse im Viertel Bukchon. Dort hatten wir ein Zimmer im Bamboo House, das einem traditionellen Hanok nachempfunden war inkl. Küche, Bad und kleiner Terasse. War echt super. Jeden Morgen gabs dazu noch ein leckeres Frühstück mit Reis und mehreren kleinen Zugaben wie Fisch, Kimchi, eingelegten Nüssen…
Noch am ersten Tag erforschten wir unser Viertel, das aus ziemlich vielen traditionellen Hanoks bestand und die Kombination aus dem schönen Wetter und der tollen Atmosphäre hatten wir schon mal nen guten Start in den Urlaub.
In Seoul waren wir die ersten sechs Tage und erkundeten ua noch den Changgyeonggung Tempel, schlenderten am Fluß Cheonggye entlang(der erst wieder vor ein paar Jahren freigelegt wurde und jetzt absolut geniale Atmosphäre bietet mit Lichtspielen uä) und haben uns Seoul von oben angeschaut im N Seoul Tower(muss man am Abend machen, die Aussicht vom Tokioter Rathaus war aber umwerfender!).
An einem Abend waren wir beim Baseball im Jamsil Stadium beim Spiel der LG Twins gegen die Nexen Heroes. War der absolute Hammer und hat mich zum Baseball-Fan gemacht. Was für eine Stimmung! Vorm Stadion schön mit Essen eingedeckt(vom Standardburger bis zu den gegrillten Tintenfischen gibt es alles) und dann das Spiel genossen. Absolutes Muss bei einem Korea-Aufenthalt!!!
Den Rest der Zeit verbrachten natürlich auch mit ein bisserl Shopping, va meine Freundin wähnte sich im Paradies aufgrund der ganzen Make Up-Läden.
Von den Läden war es so ne Mischung aus Japan und Malaysia. Einerseits die großen Department Stores mit den großen Marken und andererseits die Märkte auf denen man die selben Produkte für ein Zehntel des Preises bekommt :wink:
Natürlich wollt auch ich ein bißchen shoppen, aber film- bzw musiktechnisch gibts da nicht so die tollen Möglichkeiten. Empfehlen kann ich da den Techno Mart, den ich auch besser fand als den oft empfohlenen Yongsan Electronics MArket. Da gibts zumindest in den oberen Stockwerken vier, fünf Händler, die neue und gebrauchte DVDs/Blu-rays anbieten oder auch Videospiele.
Hat mich schon stark gewundert, bei der großen Film- und va KPop-Szene. Die laden wahrscheinlich alles nur noch runter.
Alles in allem ist Seoul ne tolle Stadt. Leider aber ganz schön hektisch und voller Menschen, die sich gerne überall vor- und durchdrängeln(va die von mir „Drängeldrachen“ getauften Frauen über 50, mit Dauerwelle und Schirmmützen sind das pure Böse!! Eine davon hat mir auf den Arm geschlagen, kA warum…)

Am Freitag ging es dann mit dem Zug weiter nach Jeonju. Dort waren wir für zwei Tage im Jeonju Tourist Hotel. Im Vergleich zu Seoul ist Jeonju ein Dorf, war aber auch mal schön nicht so in der Menschenmasse zu baden wie in der Hauptstadt.
In Jeonju gabs va ein paar schöne, alte Tempelanlagen zu begutachten und am Samstag Vormittag eine Taekwando-Show. Die gingen vielleicht ab! Echt der Hammer wie schnell deren Bewegungen sind!
Da Jeonju die Jauptstadt des Bibimbap ist, mussten wir dasn natürlich auch mal probieren. Das ist Reis mit Fisch, Fleisch oder Gemüse mit einer bitterbös scharfen Pfeffersoße. Das mischt man dann einfach durcheinander und fertig ist das leckere Essen!
Wie schon geschrieben war Jeonju ne schöne Abwechslung zu Seoul, aber durch die wenige Erfahrung mit westlichen Touristen auch ein kleines Abenteuer, da vieles nur auf Koreanisch war und wenig Englisch gesprochen wurde.

Sonntag fuhren wir dann mit dem Bus weiter nach Busan. Meiner absoluten Lieblingsstadt in Korea!
Auch die Unterkunft war die beste der Reise: das Elysee Motel. Schon von den Bildern im Internet dachte ich mir: „Sieht ja fast aus wie ein Love-Hotel!“ Aber da die Koreaner ja sehr prüde sind, dachte ich nicht, dass es sowas dort wirklich gibt.
Unser Zimmer war der Abschuss: PC, riesiger Flatscreen an der Wand, ein riesiges Bett mit Sternenhimmel(den man mit Schwarzlicht anleuchten konnte) und ein Bad mit Dampfdusche und nem Whirlpool. Es war der Hit!
Das Motel selbst sah von außen aus wie ein Playmobil-Schloss. So mit Prinzessinenturm und allem Drum und Dran.
Am 28.5. suchten wir den Beomeosa Tempel auf(nach halbstündiger Metrofahrt und 45 Minuten Wanderweg), ohne zu ahnen, dass Buddhas Gebburtstag war.
Dementprechend viel war da auch geboten(ua ein Foreigner Tent in dem Auländer Buddha-Armbänder und Lotusblüten basteln durften). Es gab kostenfreies Essen(Bibimbap, Suppe und Reiskuchen) und einige Aufführungen. Richtig toll!
In den Folgetagen waren wir am Haeundae-Strand(von dem ich mir mehr versprach!), Shoppen(ua in der größten Mall der Welt) und beim Jagalchi Fischmarkt. Da waren wir auch(auf Empfehlung unseres Motel-Chefs) Sashimi essen. Super lecker! Ne tolle Auswahl an rohem Fisch und dazu wieder die obligatorischen Schälchen mit Omelett, Gemüse mit Tintenfisch, Tiefseekrabbe undundund. Da hatte ich aber auch mein erstes No Go-Erlebnis: rohe Muschel und rohe Gaebul(ähnlich der Seegurke). Und das hat sich noch bewegt! Geht mal gar nicht…
Von Busan sind wir an einem Tag mit dem Bus nach Yeosu gefahren, denn da ist gerade die Expo. Und da das Schwerpunktthema „Meere und Ozeane“ ist, war das natürlich Pflichtprogramm für meine Freundin(als begeisterte Taucherin).
War auch ziemlich cool. Recht faire Preise und m Vormittag keinerlei Wartezeiten an den Pavillons. Aber dann am Nachmittag! Drei Stunden fürs Aquarium, eine Stunde für den Klima-Pavillon(in dem man mehrer Klimazonen durchlaufen kann) und 45 Minuten für den japanischen Pavillon. So konnten wir dann einiges nicht mehr sehen. War schade!

Mit Air Busan(ner Billigflieger-Airline) sind wir dann auf die Insel Jeju geflogen. Und ich hasse Flüge in so kleinen Maschinen! Aber die Tombola, die es während des Flugs gab, hat mich etwas abgelenkt.
Auf Jeju wohnten wir in Seogwipo-si an der Südspitze der Insel im Jeju Hiking Inn. Das hat mich etwas enttäuscht, da es doch ziemlich abgerockt war und auf den Bildern sehr viel moderner aussah. War aber trotzdem noch ok.
Auf Jeju war Entspannung angesagt. Hatten nen Tag am Strand in Jungmun, waren im koreanischen Filmmuseum(ganz nett, aber hatte auch die besten Tage hinter sich), waren im Hallim Park, an den Cheonjiyeon Wasserfällen und bestiegen den Vulkan Ilchulbong, staunten im Loveland über die ausgefallene Methode, Koreaner aufzuklären und sind mit einem Hyundai Avante über die Insel gecruist. Meiner Meinung nach ist ein Leihwagen dort absolutes Muss. Zwar ist das Busnetz auch ziemlich ordentlich, aber mit Leihwagen is es einfach komfortabler. Und außerdem ist Autofahren in Korea auch ein Erlebnis! Wenn man sich mal reingedacht hat, überhaupt kein Problem mehr. Einfach so fahren wie man es für richtig hält. Ich glaub, anders machen es die Koreaner auch nicht.
Meine Freundin war dann noch Tauchen bei der Basis Big Blue 33, die einem Deutschen gehört.
Generell ne sehr entspannte, schöne Atmospäre in Seogwipo-si und die sind auch sehr touristenerfahren(war damals ua ne Spielstätte während der WM 2002).

Nach einer Woche ging es dann wieder zurück nach Seoul(auch mit Air Busan) und da hatten wir noch eine Übernachtung im Bebop Guesthouse in Hongdae, dem definitv geilsten Viertel Seouls. Leider zu spät für uns entdeckt. Waren nochmal lecker essen und genossen die Stimmung dort noch etwas. Und dann ging es leider wieder heim!

Alles in allem war es mal wieder ein grandioser Urlaub in Asien. Irgendwann wird es mich für länger dorthin verschlagen. Definitv!
Von den Koreanern selbst hab ich ne zwiegespaltene Meinung. Einerseits sind sie so hektisch und drängelnd, auf der anderen Seite sind wir noch nie so oft angesprochen worden auf offener Straße(oder von nem sehr netten Herren im Buddha-Tempel, der uns sogar noch ein bißchen herumgeführt hat) oder so interessiert begutachtet worden(va die kleineren Kinder bekommen da riesige Augen bei Westlern). Eine Frau haben wir mitgenommen, weil ihr Auto liegengeblieben ist. Die hat uns sogar zu sich nach Hause zm Essen eingeladen, hat sich dann aber leider nicht mehr gemeldet.
Das Essen war auch sehr gut, so nen Geschmacksorgasmus wie in Japan gabs aber leider seltener. Auch war mir vieles einfach zu scharf oder zu roh(rohe Leber!). Außerdem essen die ja auch sehr viel Fleisch, was auch nicht ganz meins ist. Super fand ich das ganze Streetfood! Einzigartig!

Korea kann man sich defintiv mal anschauen, als Asieneinstieg würde ich da aber andere Länder empfehlen. Mit der koreanischen Sprache wurde ich leider gar nicht warm, obwohl das Schriftsystem ja ziemlich einfach ist im Vergleich zu Kanjis zum Beispiel.
Auf viele andere, westliche Touristen sind wir kaum getroffen. Deutsche schon gar nicht. War auch mal schön!

Reisebericht: Singapur/ Malaysia 2011

Los ging es am 11.7. von Frankfurt mit Singapore Airlines nach Singapur. Elf Stunden, einige Filme und leider nicht sooo tolles Essen (wie letztes Jahr bei der Lufthansa) später, landeten wir gegen 7.00 Uhr morgens in Singapur.
In Singapur waren wir dann für die nächsten fünf Tage. Diese verbrachten wir in Shopping Malls(auf einen Einwohner kommt wohl auch eine Mall, wahnsinniger als in Japan), im botanischen Garten, im Zoo bzw Nachtzoo, Chinatown, Little India und bei den üblichen Sehenswürdigkeiten, die man sich in Singapur so anschauen sollte.
Einige Stunden kann man auch ganz gut an der Marina Bay verbringen, wo auch der Merlion steht(Singapurs Wahrzeichen), außerdem ein Theater, ein Casino, Expocenter…und das wahnsinnige Marina Bay Sands-Hotel. Aber dazu noch später.
Fast erschlagen wurden wir von dem Essensangebot. Also verhungern kann man da nicht. An jeder Ecke gibt es irgendeine Köstlichkeit, besonders die Food Courts sind da hervorzuheben, in denen sich mehrere Stände befinden. Also schnappt man sich nen Sitzplatz und kann sich dann bei jedem an den Spezialitäten bedienen. Das Essen ist irgendwie ne Mischung aus chinesisch und indisch und war zum großen Teil echt lecker.
Unsere Unterkunft war das Hostel „Sleepy Sams“, von dem ich trotz des relativ hohen Preises etwas enttäuscht war. Das Zimmer war zwar absolut ausreichend für uns, aber trotzdem hab ich mir für das Geld etwas mehr Komfort gewünscht. Dafür war die Lage aber recht schön in einer ruhigen, kleinen Einkaufsstraße neben einer Mosche.
In Singapur kann man vieles per pedes erreichen, jedoch gibt es auch ein prima U-Bahn- und Bus-Netz, das einen dank der EzyLink-Karte günstig von A nach B bringt.
Am Freitag, den 15.7. ging es dann per Bus für umgerechnet 10,-€ rüber nach Malaysia. Für Überlandfahrten in Singapur/Malaysia kann man das echt empfehlen. Selten so günstig und bequem gereist.
Nach knapp fünf Stunden Fahrt kamen wir dann in Melaka an, einer kleinen Stadt an der Westküste Malaysias, deren Stadtzentrum ein Weltkulturerbe ist.
Wurde stark geprägt von den britischen und niederländischen Besatzern.
Zum Glück war an diesem Wochenende auch das World Heritage Festival in der Stadt und so war an den Abenden gut was los. Auf dem Marktplatz am Jonker Walk spielten einige Bands und haben die Menge gerockt(ne malyische Band spielte nen Song von Santana und die Sängerin hat dazu nen Gogo-Tanz aufgeführt…skurril!). War ne absolut tolle Zeit dort.
Gewohnt haben wir dort im Aldy Hotel, das absolut guten Komfort bot.
Ein Highlight in Melaka sind noch die Rikschas, die von ihren Besitzern mit Blumen verziert und mit ner Musikanlage ausgestattet werden, die jeden deutschen GolfIII-Fahrer neidisch werden lassen.
Und die sind immer bis spät in die Nacht durch die Stadt gefahren und haben die Touris rumkutschiert.
Von Melaka ging es drei Tage später wieder per Bus nach Kuala Lumpur(Fahrtzeit ca 3h).
Und an der Busstation gab es dann erst ma große Aufregung! Mein Handy war weg. Also an den Schalter des Busunternehmens und da nachgefragt. Leider merkte ich die Abwesenheit meines Telefons erst nach zehn Minuten, also war der Bus schon weg. Zwar haben die den Busfahrer telefonisch erreicht, aber der hat behauptet, dass er nichts im Bus gefunden hat. War ärgerlich!
Von KL selbt waren wir recht enttäuscht. Die Unterkunft(Number Eight Guest House) war sehr cool, aber ansonsten war die Stadt zu laut, zu dreckig und zu voll.
Wir wohnten in der Nähe des goldenen Dreiecks(also recht zentral) und hatten es nicht weit zu den Twin Towers. Und die waren ne echte Offenbarung! Absolut atemberaubende Architektur. Und unterhalb der Türme…natürlich eine Shopping Mall. Ansonsten haben wir da nicht so viel unternommen. Ein bißchen shoppen, essen und Fotos machen. Einige zeit ging leider auch dafür drauf meine Sim-Karte sperren zu lassen und Moskitonetze zu suchen. Wollten uns die eigentlich vor Ort kaufen, aber gab in ganz KL keins. Also haben wir uns mit genügend Mückenspray eingedeckt, denn nach den zwei Tagen ging es weiter in den Dschungel.
Gebucht haben wir das Ganze über eine Agentur in KL und wurden dann mit dem Bus nach Kuala Temebeling und von dort per Langboot 60km den Fluß hoch nach Kuala Tahan. Dort waren wir im „Traveller’s Home“ untergebracht, ner schönen, ruhigen Unterkunft. Die „Gasteltern“ haben jeden Abend für die Gäste gekocht und man saß zusammen an einem Tisch. War sehr gemütlich!
Von Kuala Tahan konnte man per Wassertaxi über den Fluß in das Reservat Taman Negara. War aber eher ein Touri-Dschungel, der leider an Tieren recht wenig zu bieten hatte. Auch bei der Nachtwanderung, von der wir uns ein bißchen mehr erhofften, wurden wir enttäuscht. Zwar waren wir nur eine kleine Gruppe von zehn Mann, aber leider waren noch mindestens zwanzig solcher Gruppen gleichzeitig unterwegs. Immerhin haben wir ein paar Spinnen, ne Schlane, ein paar Rehe und nen Affen gesehen.
Von Kuala Tahan ging es am 23.7. dann wieder per Bus nach Kuala Besut um dann auf die Inseln überzusetzen.
Für die Fahrt war wieder das Busunternhemen zuständig, das uns bereits in den Dschungel braschte, diesmal waren wir aber in einem Kleinbus unterwegs. Und das war noch ein ziemliches Abenteuer.
Leider musste unser Bus über zwanzig Minuten auf zwei Mädels warten und so glaubte der Busfahrer, er müsse diesen Rückstand auf den großen Bus dann durch besonders flotte Fahrweise ausgleichen. Und das über malayische Landstraßen, die Schlaglöcher haben, die größer sind als der Bodensee. Das war unmöglich.
Zum Glück wurden wir dann an der Basis des Unternehmens nochmals neu in andere Busse sortiert(je nach Ziel). Leider hatten wir da ebenso wenig Glück mit dem Busfahrer. Der schlief nämlich zweimal am Steuer ein. An der nächsten Tanke hat der dann erst mal von unseren Schweizer Mitfahrern ne Cola und nen Kaffee bekommen.
Nach fast acht schweißtreibenden Stunden kamen wir dann in Kuala Besut an, an der Ostküste Malaysias.
Dort ging es dann per Schnellboot nach Pulau Perhentian. Und von da ab war dann nur noch Entspannen und Faulenzen angesagt. Unterkunft war super(Senja Bay Resort) und jeden Abend gingen wir zum BBQ am Strand, wo es frischen Fisch, Kartoffeln, Reis, Melone und Bananenbrot gab. Und das für 18 Ringgit, was nicht mal 4,50€ sind.
Nach vier Tagen ging es weiter auf Insel Nr. 2, Pulau Redang. Hierfür mussten wir aber zurück aufs Festland und per Taxi nach Terengganu. Dort gings dann mit einer Fähre nach Redang.
Und da hab ich das zweite Mal gedacht, dass ich sterb. Vom Hafen in Redang ging es dann nämlich nochmal per Boot zum Hotel(Coral Bay). Und der Wellengang war zum :puke: Ganz schlimm. Aber ich habs überlebt und hatte dann noch gemütliche zwei Tage bevor es dann mit dem Flugzeug von Pulau Redang mit Berjaya Air zurück nach Singapur ging.
Und da haben wir dann die letzte Nacht im Marina Bay Sands Hotel verbracht. Was ein geiler Laden!! Haben dort im zwanzigsten Stockwerk genächtigt mit Blick auf die Singapurer Skyline. Und das beste am ganzen: an dem Samstag wurden die Feierlichkeiten zu „Singapore Heritage“ eröffnet. Direkt an der Marina Bay. Da war einiges Geboten. Von Militärshows über eine mit Hubschraubern eingeflogene Singapur-Flagge bis hin zur abendlichen Show inkl. Feuerwerk. War einfach cool.
Und auf die Show hatten wir nen besonders guten Blick vom Swimming Pool des Hotels aus, der auf dem Dach im 56.Stock liegt. :cheers:
Dann gings nochmal gut Essen und am nächsten Tag leider wieder back to Germany.

Alles in allem war es ein prima Urlaub. Malaysia war super günstig und die Leute dort absolut nett und hilfsbereit. Das Essen war superlecker und man konnte problemlos für knapp fünf Euro zu zweit satt werden.
Ärgerlich hingegen war dann die Touri-Verarsche im Dschungel und auf den Inseln(va die Perhantians waren dann doppelt so teuer wie das Festland…war aber trotzdem schön).
Das Wetter war durchweg gut, hatten nur auf den Perhentians zwei abendliche Gewitterschauer. Aber sonst gab es immer mindestens 28 Grad und Sonne.
Singapur hat uns auch riesig gefallen(so gut, dass es ne Option zum Auswändern wäre) und hat definitv Eindruck hinterlassen.

Reisebericht Japan 2010

Los gings in Tokyo von Montag bis Samstag. Untergebracht waren wir da im Khaosan Hostel in Asakusa. Das hatte ganz nettes Personal und eine heimische Atmosphäre, leider war unser Zimmer aber sehr klein. Da hatte gerade ein Etagenbett drin Platz und ein kleiner Gang zwischen Bett und Fenster. War leider nicht so gemütlich!
Vom Flughafen ging es per Keisei Skyliner nach Ueno. Da wir aber noch ein bißchen Zeit bis zum Check-In hatten, gingen wir auf Erkundungstour durch den Ueno Park. Als wir aus dem Bahnhof herauskamen war da schon der erste Wow!-Effekt. Schönes Wetter und ein Blick auf eine typisch japanische Szenerie. So hatte ich mir das vorgestellt.
Ansonsten haben wir an den Tagen die üblichen Touristen-Pflichten „abgearbeitet“ wie den Tokyo Tower, Government Building(was für eine grandiose Aussicht), Shinjuku, Roppongi, Ginza(inkl. Sony Building) und das Ghibli Museum. Natürlich waren wir auch in Shibuya und haben uns die aufgestylten Menschenmassen vom Starbucks im Tsutaya aus angesehen. Saßen da glaub ich zwei Stunden und haben auf die Kreuzung gestarrt.
Akihabara haben wir uns natürlich auch angeschaut. Ein Traum für Manga-/Anime-/Videospiel-Fans. Va „Yodobashi Camera“(japanischer Media Markt) und der Yodobashi-Song(http://www.youtube.com/watch?v=PStKQ8-IrU8) habens mir angetan ;-)
Die Stadt hat mich einfach umgehauen! So laut, schrill und verrückt, aber irgendwie hab ich mich da gleich Zuhause gefühlt.
Am Samstag gings per Shinkansen dann ab nach Hiroshima. Unterkunft dort war das J-Hoppers Hostel. Wir hatten ein tolles Zimmer im japanischen Stil und endlich mal Platz. Angeschaut haben wir uns den Friedenspark, den Atombomben Dom und das zugehörige Museum. Sehr ergreifend! Teilweise ist es einem kalt den Rücken runtergelaufen.
Am Sonntag waren wir auf Miyajima und haben dort unser Sushi vor Psycho-Rehen verstecken müssen. Die laufen da frei herum und sind eigentlich recht zahm, solange man nichts in deren Gegenwart essen möchte. War sehr schön auf dieser kleinen Insel!
Hiroshima an sich ist ne schöne Stadt. Man kann viel zu Fuß erkunden und es ist sehr übersichtlich.
Bevor es dann am Montag weiter nach Kyoto ging, hatten wir noch nen Termin für die Besichtigung des Mazda Museums inkl. kleiner Führung durch die Fertigungshallen. Das war toll! So viele schöne Autos!
In Kyoto wohnten wir im K’s House. Das war schon fast ein Hotel, sehr modern und sehr sauber. Dort hatten wir auch den ersten Kontakt zum japanischen Fernsehen. Sehr „faszinierend“! Alles sehr bunt und wild!
Vor Ort haben wir die Zeit damit verbracht uns in diesem riesigen Bahnhof mit drei verschiedenen Kaufhäusern und zig Ebenen zu verlaufen und uns Tempel anzuschauen. Und Tempel. Und Tempel. Und Tempel…
Kyoto ist ähnlich wie Hiroshima ne sehr schöne Stadt, hat aber leider außer Tempeln nicht viel anderes zu bieten.
Am Mittwoch gings dann nach Osaka. dort wohnten wir wie auch schon in Hiroshima im J-Hoppers. Die Zeit dort haben wir mit Shoppen(DenDenTown und Küchenutensilien-Viertel) und dem Osaka Aquarium. Als begeisterte Taucherin war das natürlich ein Fest für meine Liebste. War aber auch einige Male echt sprachlos vor den becken gestanden. Va bei den Walhaien und Manta-Rochen!
Am Freitag machten wir dann nen Tagesausflug nach Kobe. Dort sind wir mit der Seilbahn auf die Berge über Kobe gefahren, die Aussicht genossen und sind dann wieder nach unten gewandert. Eigentlich wollte meine Freundin auch Kobe Beef probieren, jedoch war das teurer als gedacht.
Samstag sind wir recht früh aufgebrochen um von Osaka nach Kobe zu fahren und von dort aus ging der Flug nach Naha/Okinawa.
Der Flug war glaub ich das rumpeligste Erlebnis, das ich je hatte und ich war froh als wir endlich wieder auf festem Boden standen.
In Naha wohnten wir für zwei Tage im Base Guesthouse. Ein, sagen wir mal, sehr alternatives Hostel. Im Wohnzimmer sassen ständig Leute, die wie in Trance auf ner Ukulele oder ner Trommel spielten. Das Zimmer war so lala. Va das Bett war ein Witz! Da hätt ich auch auf dem blanken Fußboden schlafen können.
Naha is ne ganz schöne Stadt. Halt sehr auf Touris ausgelegt. Massig Souvenirläden und der amerikanische Einfluss dort ist auch sehr deutlich. Essenstechnsich war es auch super! Va die Okinawa Soba und der Taco Reis waren lecker!
In Naha haben wir uns die Zeit vertrieben mit der Shurijo-Burg und Stadterkundungen.
Am Montag flogen wir dann wieder weiter. Noch mehr in den Süden nach Hirara auf Miyakojima. Dort wohnten wir für fünf Tage im Hiraraya. Nem kleinen, aber feinen Hostel. Hatten auch dort ein Zimmer im japanischen Stil inkl. Papier-Schiebetür. War sehr heimisch und man fühlte sich einfach wohl! Va dank des netten Personals.
Am ersten Tag hatten wir gleich super Wetter, also ab an den schneeweißen Strand! So konnte es die nächsten Tage weitergehen. Doch am Dienstag gabs dann die große Ernüchterung: Regen! So war der Besuch im German Culture Village sehr ungemütlich und nachdem meine Hose trotz Regenschirm total durchgenässt war, war auch die Stimmung am Boden. Als nix wie ins Hostel!
Der nächste Tag brachte keine Besserung uns so verließen wir das Haus nur für den Gang zum Supermarkt um etwas zu Essen zu besorgen. Denn leider hat Miyakojima bei schlechtem Wetter(und blöderweise ohne Auto) nicht viel zu bieten. An dem Tag reisten dann drei Japaner in unserem Alter aus Nagoya an, die uns abend gleich mal neugierig und interessiert ausfragten.
Und so kam es dann, dass wir am Donnerstag mit ihnen und ihrem Leihwagen über die Insel düsten und so doch noch einiges zu sehen bekamen.
Freitags gings dann per Fähre auf die benachbarte Insel Irabujima, die man problemlos mit dem Fahrrad in vier Stunden zu umrunden ist. War ganz schön!
Leider erinnerte mich Miyakojima im negativen Sinne sehr an Kreta. Ähnlich verdreckt und auch das Meer(va die Korallen) haben dort unten schon sehr gelitten!
Schwierig war es auch in Restaurants, da wir ja von der Hauptinsel verwöhnt waren(englische Karten, Plastikessen im Schaufenster oder wenigstens Bilder). das hatte ich mir etwas anderes erwartet, da es im Reiseführer schöner beschrieben war. Aber am vorletzten Tag kam dann endlich etwas Leben auf die Insel in Form von Touris!
Samstag gings dann zurück nach Tokyo. Gewohnt haben wir im K’s House in Asakusa. Ähnlich wie in Kyoto. Tiptop!
Nochmal ein bißchen Shoppen(va Souvenirs) und der Kaminarimon-Tempel. Sonntag gings ab nach Harajuku. Leider haben wir nur wenig Cosplayer gesehen. Hab gehofft, dort mal vernünftige Cosplayer zu sehen, da das in Deutschland ja meist zum Fremdschämen ist. Aber dafür waren ein paar Rockabillies da und ne seltsame Gruppe, die immer auf Kommando gelacht hat oder andere komische Dinge gemacht hat. Wurde dann aber zum Nachmittag alles brechend voll und wir schlenderten nochmal durch Shibuya. Dann noch das letzte Geld in der Sushi-Bar verbraten(in der das Sushi-Laufband fieserweise am Fischaquarium vorbeilief) und leider war es das dann schon fast.
Montag ging es dann wieder nach Hause. Wäre gern noch ein bißchen(oder für immer?) geblieben.

Das Essen war superlecker(va das Okonomiyaki in Hiroshima), die Menschen absolut nett(versuchen zu helfen, auch wenn sie kein Englisch können) und bei weitem war es nicht so teuer wie viele immer behaupten. Und die hübschen Japanerinnen… :)
War halt auch blöd, dass das Wetter so mies war. Aber man kann ja nicht alles haben, gell?
Alles in allem werd ich auf alle Fälle nochmal nach Japan reisen. Dann wohl mit Schwerpunkt Norden und mehr Zeit auf Okinawa. Schließlich hab ich in den zwei Tagen Hattori Hanzo nicht gefunden….

Neue Mini-Rubrik: Reiseberichte

Eigentlich passt es ja nicht so zu den anderen Themen, aber da neben dem ganzen Nerdstuff das Reisen eine meiner großen Leidenschaften ist, gibt es nun die Rubrik „Reiseberichte“.

In dieser werde ich in unregelmäßigen Abständen(in der Regel maximal einmal pro Jahr) berichten. Den Anfang machen meine Reiseberichte der letzten drei Jahre: Japan, Malaysia/Singapur und Südkorea.
Zum aktuellsten Urlaub auf Hawaii folgt dann noch ein Bericht in den nächsten Tagen.

Mobile Suit Gundam: The Origin- Der Urvater der Mecha-Action

Ich muss gestehen, trotz jahrelanger Begeisterung für Anime, Manga und japanischer Kultur, habe ich um eine Serie immer einen großen Bogen gemacht: Mobile Suit Gundam.
Aber nicht aufgrund der Thematik(wie geil sind denn bitte Riesenroboter,  die gegeneinander kämpfen?!?), sondern wegen dem riesigen, schwer überschaubaren Universums. Da kam es mir gerade recht, dass die Serie als Manga im Jahre 2005 neu aufgelegt wurde und nun auch in den USA als sehr schicke Hardcover-Edition im Vertical Verlag erschienen ist.
Neben drei Essays(ua von Hideaki Anno) sind auch alle Farbseiten des Originals enthalten.
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Für das Remake wurde die Handlung des Anime weitestgehend übernommen und durch einige Handlungsstränge ergänzt, die wohl einige Logiklöcher der Serie füllen.
Gezeichnet ist der Manga von Yoshikazu Yasuhiko, der auch schon an der Original-Serie mitgearbeitet hat.

Die Geschichte erzählt von Ray Amuro, der während eines Angriffs der Zeon auf dessen Kolonie, durch einen Zufall ans Steuer eines Gundam RX-78 gelangt. Einem Prototypen eines absoluten Über-Mechs!
Da sein Vater an der Entwicklung des Gundams beteiligt war und er gerne in dessen Computer herumschnüffelt, macht er sich auch gar nicht so schlecht als es gegen die feindlichen Roboter geht.
Künftig ist er als Gundam-Pilot fester Bestandteil des Kampfschiffes und hilft bei der Verteidigung der verbliebenen Menschheit.

An der Erzählweise merkt man schon, dass sich Hideaki Anno damals sehr von Gundam hat inspierieren lassen als er das Script zu Neon Genesis Evangelion geschrieben hat. Der junge und unerfahrene Pilot, der die Bedrohung der Menschheit durch eine außerirdische Macht abwenden muss ist nur eine der Parallelen.
Der Comic hat mich mit Band 1 absolut überzeugt. Schön gezeichnet, sehr spannend und die Aufmachung als absoluter Hingucker! Defintiv ein Muss für Comic- und Manga-Fans!!!
Bisher sind vier Bände angekündigt bis Dezember 2013. Ob die Serie dann schon komplett vorliegt, kann ich nicht genau sagen.