Da ist sie…die PS4!!! Meine ersten Eindrücke

Soooooo……lange hat man als Zocker darauf gewartet und nun ist es endlich soweit. Heute erschien die Sony Playstation4.
Nachdem der US-Release ja bereits vor zwei Wochen stattfand, las man schon die ein oder andere Hiobsbotschaft. Kaputte HDMI-Ports, überhitzende Konsolen und komplett defekte Konsolen direkt aus der Verpackung.
Das sind die hässlichen Seiten des Internets und so war man natürlich gespannt, ob alles nur Panikmache war oder man am Ende selber eine 399,-€ teure Buchstütze daheim hat.

Um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich im Vorfeld drei PS4 bestellt(bei verschiedenen Händlern) und siehe da, das war eine kluge Entscheidung. Anscheinend hat nämlich nicht mal Sony mit so einem Ansturm gerechnet und so kam es wohl heute morgen bei diversen Händlern zu kriegsähnlichen Schauplätzen mit Grabenkämpfen und Handgemenge. Teilweise gab es für 100 Wartende gerade mal zwanzig Konsolen.
Zum Glück konnte ich es mir heute morgen an meinem Mac bequem machen und in Ruhe den amazon’schen Versandstatus beobachten ehe dann um kurz nach zehn der DHL-Mensch klingelte.

Als Starttitel habe ich mir FIFA 14 und NBA2K14 gegönnt. Einen zusätzlichen Controller und die Kamera wird es in den kommenden Wochen noch geben.
Ausgepackt und angeschlossen war die PS4 im Nu. Natürlich vorher auch brav den HDMI-Port geprüft. Alles ok. Wie üblich, gab es erst mal ein kleines Systemupdate uf 1.51. Zu meiner Überraschung mit einer Downloadgeschwindigkeit, die meine PS3 nur über Kabel erreicht hat. Erster großer Pluspunkt.
Dann das übliche Spiel: diverse Einstellungen zum Account, Facebook-Einbindung, Soundausgabe und Aufladen des Controllers. Apropos Controller: der verschmilut mit der Hand. Fast so perfekt wie das 360-Pad. Die Internetverbindung blieb stabil. Sowohl der Store als auch andere Dienste liefen schnörkellos.
Das UI wirkt schlicht und aufgeräumt und hat die XMB klug weiterentwickelt. Man merkt: Sony legte viel Wert auf den Hauptsinn einer solchen Konsole: dem Spielen!!! Keine unnötigen Multimedia-Feature oder ne blöde TV-Funktion. Klar gibt es die ein oder andere App für Maxdome oder Lovefilm, auch Sonys Dienste Music und Video Unlimited sind mit an Bord.
Als PS+-Mitglied bekommt man zum Release den Shooter „Resogun“ und das Jump’n’Run „Contrast“ kostenlos. Beide habe ich mir dann gleich mal gezogen. Download und Installation laufen im Hintergrund. Also kann man in Ruhe ein anderes Spiel starten. Und so wurde es langsam Zeit für FIFA.

Nach den Schreckensmeldungen über lange Installationszeiten auf der XBox One, ging ich da eher skeptisch ran. Aber schau an: nach ca 20 Sekunden wurde das Spiel normal gestartet. Jedoch konnte man zunächst nur eine „Demo“ spielen. Das heißt: Barca gegen Madrid mit englischem Kommentator. War aber auch kein Problem. So konnte ich mich nach 9 Monaten FIFA-Abstinenz wieder langsam an das Spiel gewöhnen.
Grafisch hat sich hier nicht so viel getan wie man erwarten würde. Hier ist bei den Details sehr viel passiert: der Rasen ist plastisch, die Zuschauer endlich in 3D und einige Animationen wurden verfeinert. Beobachtet man das Spiel mit der regulären Kamera könnte es auch die PS3-Version sein.
Aber alles in allem wieder sehr gelungen. FIFA perfektioniert sich von Jahr zu Jahr und lässt PES(bis vor drei Jahren mein Favorit) immer weniger die Chance da je wieder mitzukommen.

Und dann war es Zeit für NBA2K14. Auch hier das selbe Spiel wie bei FIFA. Während der etwa 10-minütigen Installation kann man nur ein „Schnelles Spiel“ starten. Meine geliebten Spurs gegen die verhassten Miami Heat. Das Spiel läuft zunächst ohne Kommentator, dieser startet erst ab ungefähr 75% der Installation.
Und dieses Game ist wirklich Next Gen. Was für eine Grafikpracht!!! Die Gestik und Mimik der Spieler und das Drumherum lassen es am Anfang gar nicht zu, dass man sich auf das Spiel konzentriert. Neben einigen neuen Modi ist wohl die größte Neuerung, dass man erstmals auch europäische Mannschaften aus der Europa League auswählen kann, ua auch Alba Berlin. Schön wie immer sind die klassischen Teams. So konnte ich mein zweites Spiel gleich wieder mit den Seattle Supersonics aus dem Jahr 95 bestreiten, ua mit Detlef Schrempf und Shawn Kempp. Großartig!!!

Zum Abschluss meiner ersten Session habe ich noch kurz in die Downlad-Spiele reingeschaut. Zu „Contrast“ kann ich noch nicht viel sagen. Hat auf jeden Fall ein schönes Art-Design. „Resogun“ ist audiovisuell ne Wucht und ein schöner Shooter für die Highscore-Jagd. Achtung: während des Spiels kommen Nachrichten aus dem Lautsprecher im Pad. Beim ersten Mal hätte ich den vor Schreck fast aus der Hand geworfen!!
Zu den berichteten technischen Mängeln kann ich nur sagen: HDMI-Port war zum Glück in Ordnung und heiß wurde die Konsole in den ersten Sunden auch nicht. Das Laufwerk ist nicht sehr laut, höchstens mal während der Installation der Spiele von Disc.
Ich freu mich auf die nächste Zeit mit dieser Konsole und hoffe mal, dass es wieder viele solcher Hochkaräter an Spielen gibt wie auch schon zu PS3/360-Zeiten.

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Hawaii 2013- Endlich mal ein paar Bilder…

Was lange währt…und so weiter. Hab es endlich mal geschafft ein paar Bilder unserer Hawaii- Reise online zu stellen. Da das Raussuchen aber ganz schön aufwendig ist und auch mein Platz hier leider eher begrenzt, sind es jetzt erst mal nur eine handvoll. Fortsetzung folgt…
Fragen könnt ihr gerne in den Kommentaren hinterlassen oder mich anschreiben.
Und noch eine kleine Bitte: wenn ihr die Fotos verwenden wollt, sagt bitte vorher Bescheid. Danke!

Untote im Doppelpack: Resident Evil Degeneration/Damnation

Da man die Resident Evil- Filme von Paul Anderson ja leider in der Pfeife rauchen kann und nie einer auch nur annähernd die Atmosphäre der Spiele erreicht hat, waren die beiden CGI- Animationsfilme von Capcom für mich die letzte Hoffnung.
In Deutschland gibt es ein Doppelpack mit beiden Filmen auf je einer Blu-ray. Extras sind vorhanden, aber nicht wirklich herausragend. Aber es soll hier ja um die Filme gehen…

„Resident Evil Degeneration“ entstand 2008 und da liegt auch eines der Hauptprobleme. Man sieht dem Film das „Alter“ an. Steife Animationen, emotionslose Plastikgesichter und wenig Details in den Totalen.
Auch die Geschichte um Claire Redfield und Leon S. Kennedy bietet keine großen Highlights. Da wäre mehr din gewesen.

Und das beweist dann auch „Resident Evil Damnation“. Hier wird feinster Zombie- Trash geboten, der auch technisch absolut überzeugt. Richtig tolle Charaktermodelle und sehr detailreiche Texturen. Einige der Sprüche sind doof, aber auch nicht doofer als im guten 80er Action- Kino.So muss ein Resident Evil- Film aussehen, lieber Mr. Anderson!!

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Die Trailer zu beiden Teilen gibt es hier:

http://www.youtube.com/watch?v=Omn4cGxQJKA

http://www.youtube.com/watch?v=zZig8G3-Hro