Filmlogbuch Nr.27- Strange Circus

Die Schriftstellerin Mitsuko sitzt aufgrund eines Selbstmordversuchs im Rollstuhl. Denn sie wollte sich als Schülerin das Leben nehmen, da ihr Stiefvater sie immer wieder sexuell missbraucht und die Mutter dies zugelassen hat.
Um das Erlebte besser zu verarbeiten, schreibt sie über die Geschehnisse ihrer Jugend. Doch nach und nach vermischen sich Realität und Fiktion. Was hat sie wirklich erlebt? Und war sie tatsächlich das Opfer oder eher Täterin?

„Strange Circus“ ist ein weiterer Film meines Lieblingsregisseurs Sion Sono und überschreitet so einige Grenzen. Die Themen Inzest und sexueller Missbrauch Minderjähriger werden hier so offen und direkt gezeigt und angesprochen, dass man hin und wieder ein starkes Stechen im Magen verspürt.
In sehr verstörenden und surrealen Bildern inszniert Sono hier eine wahre Freakshow. Anders wären solche Themen wohl auch gar nicht umsetzbar.
Trotz der Schwere und der Stimmung des Films, ist „Strange Circus“ wirklich gut. Man wird in solch einen Bann gezogen. Vergleiche mit Lynch muss man hier definitv ziehen.

8/10 Punkte

Trailer

„Strange Circus“ ist in Deutschland beim Label Rapid Eye Movies erschienen. Und das in ganzen vier Editionen(die DVD). Einmal im regulären Keepcase als Neuauflage, denn die Erstauflage kam in einem schönen Digipak. Dann wurde der Film zweimal in besonderen Reihen veröffentlicht, einmal in der Intro Edition und einmal in der Edition Asien.
Ich besitze die Intro Edition, die in einem Digipak steckt und mit einem sehr informativen Booklet daher kommt.
Danke an REM für das Muster!

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