Submerged- Die Endzeit und das Meer

In „Submerged“ für die Playstation4 übernehmt ihr die Rolle eines Mädchens, das mit ihrem Bruder in eine große, halb versunkene Stadt kommt.
Dieser ist verletzt und muss versorgt werden. Also macht ihr euch auf den Weg durch die Hochhausschluchten und sucht Verbandsmaterial oder Medikamente für seine Genesung.

Das ist die ganze Geschichte des PSN-Titels, den es für 17,99€ seit einigen Wochen im Online- Store der PS4 zu kaufen gibt.
Mehr verrät euch das Spiel erst mit fortschreitendem Spielstand, wenn ihr die Stadt auf eurem Boot erkundet habt und die verschiedenen Sammelobjekte gefunden bzw  bestimmte Ereignisse erlebt habt.
Das Erforschen der Gebäude passiert zum größten Teil über das Klettern an den Häuserfassaden, hier sind die Wege aber meist klar gekennzeichnet durch Pflanzen oder Fenstervorsprünge. Oft gibt es mehrere Möglichkeiten, die man auch alle durchprobieren sollte, denn meist sind die Sammelobjekte gut versteckt.
Durch das Spielkonzept fühlt man sich an die alten „Tomb Raider“- Teile erinnert oder an die Kletterpassagen aus „Assassins Creed“. Auch dieses „Ich will alles erforschen und gesehen haben“- Gefühl erinnert an die Spiele mit Lara Croft.
Gegner müsst ihr bei „Submerged“ nicht fürchten, denn es gibt einfach keine. Eigentlich ist es in dem Spiel unmöglich zu sterben, denn selbst auf nicht wirklich hohen Gebäuden bewahren euch unsichtbare Wände vor dem Bildschirmtod. Ihr könnt nur an solchen Stellen wieder herunter, an denen es auch möglich ist zu klettern. Deshalb bietet das Adventure auch nicht wirklich eine Herausforderung, aber für den kleinen Spielehappen zwischendurch ist es allemal spielenswert.
Technisch ist „Submerged“ ziemlich durchwachsen. Die Animationen eures Charakters sind während des Spiels ziemlich steif, das verbessert sich in den Zwischensequenzen ein kleines bißchen. Die Texturen gehen auch in Ordnung, auch wenn sich diese oft wiederholen.
Highlight ist defnintv die Beleuchtung von „Submerged“. Durch den steten Tag-, Nacht- und sogar Wetterwechsel schippert man durch die ein oder beeindruckende Szenerie. Verstärkt wird das ganze noch, wenn man an einem der acht Monumente(ein Riesenrad, eine große, verfallene Brücke usw) vorbeifährt oder plötzlich ein Wal vor einem auftaucht. Diese Momente versprühen wirklich einen Zauber, der „Submerged“ in dieser Hinsicht einzigartig macht.
Alles in allem war ich mit dem, was mir das Spiel geboten hat, zufrieden. Sicherlich wäre auch ein Preis in Höhe von 10€, bzw 9,99 okay. Denn es bietet einfach keine lange Spielzeit(ich habe ca 6 Stunden investiert für das komplette Spiel) und auch keinerlei Motivation es nach einmaligem Durchspielen nochmal zu starten.
Und ja, man kann die Sammelaufgaben auch noch nach dem Durchspielen erledigen. Da steht dann der „Erkundungsmodus“ zur Verfügung.

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