Filmlogbuch Nr.37- Die Brenner- Filme

Komm, süßer Tod(2000)
Nachdem er seinen Job bei der Polizei verloren hat, arbeitet Brenner bei einem Rettungsdienst in Wien. Eigentlich willer hier eine ruhige Zeit verbringen und vor allem Abstand von Mord und Totschlag bekommen. Doch wie es der Zufall so will, findet er plötzlich einen seiner Kollegen ermordet in einem der Einsatzfahrzeuge vor.

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Silentium(2005)
Nachdem der Brenner seine Zeit als Sanitäter hinter sich gelassen hat, geht er nach Salzburg und ist dort als Privat-/Kaufhausdetektiv tätig. Mit mehr oder weniger Erfolg…
Da kommt es ihm gerade recht, dass ihn eine Witwe beauftragt, den Selbstmord ihres Mannes aufzuklären. Denn so recht will sie die Geschichte nicht glauben. Ihr Gatte hat nämlich vor einiger Zeit den Erzbischof beschuldigt, ihn als Jungen missbraucht zu haben.

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Der Knochenmann(2009)
Inzwischen arbeitet der Brenner inoffiziell für seinen Ffreund Berti als Schuldeneintreiber, mit Schwerpunkt auf ausstehende Auto- Leasingraten. So kommt es auch, dass er aufs so ungeliebte Land fahren muss und dort die Raten eines gewissen Herrn Horvath eintreiben soll. Doch dieser ist nirgendwo auffindbar.
Trotzdem bleibt der Brenner noch ein bißchen. Und zwar wegen einer Frau, die ihm gut gefällt. So nach und nach gerät er dann in eine Mixtur aus Familienzwist, Ärger mit der slowenischen Mafia und macht Bekanntschaft mit einer Gerätschaft, die prima zum Zerkleinern von Knochen geeignet ist.

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Das ewige Leben(2015)
Der Brenner ist total abgebrannt(man entschuldige mir das Wortspiel!). Kein Geld, kein Obdach und kein Job. Also heißt es für ihn, wieder in die alte Heimat zurückzukehren, wo er noch ein vererbtes, baufälliges Haus besitzt.
Dort begenet er alten „Freunden“ wieder, die er eigentlich nicht mehr unbedingt treffen wollte und landet durch ein dummes Ereignis im Krankenhaus.
Als einer seiner alten Weggefährten erschossen wird, macht er sich daran, den Fall aufzuklären.

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Die Filme um den schrulligen Charakter Brenner basieren alle auf den gleichnamigen Romanen des österreichischen Autors Wolf Haas. Von den Büchern gibt es aber noch zwei andere, noch unverfilmte Teile.
Die Reihe ist mir vor ein paar Jahren schon einmal aufgefallen und damals versuchte ich mich schon an einem der Bücher. Doch so richtig „Klick!“ hat es leider nicht gemacht. Nachdem nun Anfang des Jahres „Das ewige Leben“ im Kino lief, habe ich mich wieder an die Film- Reihe erinnert und sie mir mal auf meine „To Watch“- Liste gesetzt.
Die Filme steigern sich von Teil zu Teil in ihrer Qualität und Inszenierung und heben sich deutlich von einem normalen Samstag Abend- Krimi ab. Denn sie haben alle eine sehr schwarzhumorige Seite und auch mal sehr düstere Momente. Besonders „Das ewige Leben“ ist eigentlich ein sehr tragischer und düsterer Film, wird aber immer wieder im richtigen Moment etwas aufgelockert.
Der Brenner wird von Josef Hader gespielt, der ein wahres Multitalent ist. Kabarettist, Schauspieler und Autor. Und das in sehr vielfältigen und verschiedenen Rollen. Zur Qualität der Filme trägt er enorm bei, da er eine unglaubliche Ausstrahlung hat und perfekt auf die Rolle passt.
Aber auch die anderen Darsteller haben mir in ihren Rollen gefallen. Sei es der etwas tolpatschige Berti(Simon Schwarz), die Femme Fatale Birgit(Birgit Minichmayr) oder der ungeliebte Freund aus Jugendtagen Aschenbrenner(Tobias „Kommissar Rex“ Moretti).

8,5/10 Punkte

Die Filme besitze ich in einer schmucken Box, die alle vier Teile beinhaltet, „Die Brenner- Box“. Erschienen ist diese bei Fox und beinhaltet alle Teile der Reihe jeweils in einer Amaray. Zusammengahelten werden diese von einem Pappschuber(etwas dünn im Material, aber ok).
Jeder Film kommt mit mindestens 50 Minuten Bonusmaterial. Die ersten zwei Teile haben eine etwas schlechtere Bildqualität, da keine wirklichen HD- Master verwendet wurden, sondern nur auf 1080p hochskaliert wurde. Daher sehen die etwas schlechter aus. Ich würde sagen, sie bewegen sich auf mittelmäßigem DVD- Niveau.
Für alle Nicht- Österreicher und Freunde des Hochdeutschen: die Filme kommen aus Österreich und haben daher auch mit allen Höhen und Tiefen des Dialekts zu kämpfen. Gerade zu Beginn fällt es echt schwer, den Dialekt und alle Sprüche wirklich zu verstehen. Die die daran verzweifeln, sollten sich ein Wörterbuch mit auf die Couch nehmen.

 

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