Filmlogbuch Nr.40- Blacula & Scream, Blacula, Scream!

1780, Transylvanien: Prinz Mamuwalde und seine Ehefrau Luva statten dem Grafen Dracul einen Besuch ab. Grund ist die ausufernde Versklavung seiner afrikanischen Landsleute. Doch der Graf ist von seinem Erbitten ganz und gar nicht begeistert und belegt Mauwalde mit einem Fluch. Fortan wird er ewig leben und das Blut von Menschen trinken wollen. Er wird unter dem Namen „Blacula“ bekannt sein.
Schnitt in die 1970er: Durch zwei Antikhändler kommt Blaculas Sarg nach Los Angeles. Und wie es der Zufall will, ergibt sich eine Möglichkeit der Flucht für ihn.
Was folgt ist ein Katz und Maus- Spiel mit der Polizei von LA und eine Frau, die seiner verstorbenen Luva sehr ähnlich sieht.

In „Scream, Blacula, Scream!“ macht Blacula Bekanntschaft mit den Gefahren der Voodoo- Zauberei und hat anscheinend einen ebenbürtigen Gegner gefunden.

Aufmerksam auf „Blacula“ wurde ich lustigerweise vor einigen Jahren durch die deutsche Produktion „Leroy“(sehr empfehlenswert und mal wieder topaktuell!!). Und außerdem schielte ich immer schon mit einem Auge auf das faszinierende Blaxploitation- Kino der 1970er. Vor allem Pam Grier sollten auch die Jüngeren unter den Lesern kennen, hat diese doch schon die unglaubliche Jackie Brown in Tarantinos gleichnamiger Hommage an eben dieses Kino gespielt.
Auch sie hat eine Rolle in dieser Reihe(in Teil 2 als Voodoo- Priesterin), ist aber eher zweitrangig. Der Star ist natürlich Blacula himself, William Marshall. Was für eine Erscheinung! Man kauft ihm die Rolle jederzeit ab und ist einfach fasziniert von seiner Ausstrahlung.
Was mir auch gut gefallen hat, ist die funky Musik, die die Filme immer perfekt untermalt.
Leider ist das Qualitätsgefälle zwischen Teil 1 und 2 sehr groß. Ist der Erstling noch ein unterhaltsamer Monsterfilm, leidet das Sequel unter Blutarmut…es hat einfach keine Esprit! Zu belanglos wirkt das Erzählte und mir fehlt einfach das Besondere.

6,5/10 Punkte

Trailer

Gesehen habe ich die Filme in der britischen Blu-ray/DVD- Kombo von Eureka!Video. Auf der Blu-ray sind beide Teile enthalten, auf DVD sind sie jedoch auf zwei Datenträger verteilt.
Dazu gibt es noch ein schönes Wendecover mit alternativem Motiv und ein sehr informatives Booklet zur Geschichte der Filme und sehr coolen Abdrucken der Kinoplakate. Auf den Discs selber ist neben den Kinotrailern noch eine exklusive Einführung des Filmkritikers Kim Newman.

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