Filmlogbuch Nr. 45- Jurassic World

Über 20 Jahre nach dem Vorfall im ersten Prototyp ist John Hammonds Vision von einem Dino- Freizeitpark Realität. Vom Triceratops- Reiten über T-Rex- Fütterung bis hin zu Souvenirshops gibt es alles, was das Besucherherz höher schlagen lässt.
Und da man ja irgendwann alles gesehen hat, wird im Hintergrund schon an neuen Attraktionen gearbeitet.
Eine solche, soll der neue Indominus Rex werden, der sowas wie der Überdino ist und aus verschiedenen Genpools zusammengemischt wurde.
So ist es also nicht verwunderlich, dass es dieser schafft, aus seinem Käfig auszubrechen und fortan alles was ihm in den Weg kommt, töten zu wollen. Blöderweise passiert das auch noch an einem Wochenende, an dem die Parkleiterin Claire Besuch von ihren zwei Neffen bekommt. Ihre einzige Hoffnung ist der ehemalige Navy- Soldat Owen, der erfolgreich die Velociraptoren konditionieren konnte und sowas wie der Dinoflüsterer ist.

Ganz ehrlich gesagt kann ich mir den Erfolg des Films in den Kinos dieser Welt nicht so ganz erklären. Die Story ist irgendwie ein Aufguss von Teil 1 der ursprünglichen Trilogie und mit teilweise so dämlichen Elementen erweitert, dass ich zeitweise die Blu-ray am liebsten in tausend Stücke gerissen hätte.
Dennoch hat mir der Film doch irgendwie ganz gut gefallen und meiner Meinung nach einer der besseren Blockbuster, die dieses Jahr aus Hollywood kamen. Zum einen liegt das an meiner eigenen Vergangenheit als erfolgreicher Dinoforscher(im Alter von 8 bis 13), zum anderen an der Verwirklichung der Vision aus Teil 1. Wer hat sich das damals nicht ausgemalt, wie großartig ein solcher Park sein könnte. Und genau das zeigt der Film besonders in den ersten zwanzig Minuten in Gänsehaut erzeugenden Momenten ausführlich.
Und dann kommt Chris Pratt als Raptorenflüsterer…ohohoh. Die Idee ist ganz nett, aber dann doch wieder irgendwie doof. Raptoren trainiert man nicht. Und man lässt sie schon gar nicht reden(wie in Teil 3 angefangen).
Weiterhin nervt die Blödheit einiger Charaktere, allen voran der Parkleiterin. Einige Male musste man sich schon wundern, wie sie an solch eine Position kam.
Richtig gut hingegen waren die Actionszenen inszeniert. Diese waren gut über den Film verteilt und so kam es nie zu einer Übersättigung. Toll waren auch die Anspielungen an Teil 1…welche, sag ich hier aus Spoilergründen jedoch nicht.
Wahrscheinlich gingen die meisten Besucher aus Nostalgiegründen ins Kino, weil sie damals schon beim Beginn dieser Saga dabei waren. Anders kann ich mir den Erfolg nicht erklären, denn „Jurassic World“ ist nicht mehr als ein ganz ordentlicher Streifen.

6/10 Punkte

Trailer

Gesehen habe ich den Film auf der deutschen Blu-ray. Diese kommt noch mit einigen Extras, wie zB unveröffentlichten Szenen und ein paar Making ofs.

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