Filmlogbuch Nr.53- James Bond 007: Spectre

Nachdem in „Skyfall“ einiges nicht so lief, wie es sich der britische Geheimagent vorgestellt hat, bekommt er prompt bei der Rückkehr nach London seine Suspendierung auf den Schreibtisch.
Generell steht das Doppelnull-Programm wohl vor dem Aus, da sich die britische Regierung künftig lieber auf die Dienste des JIS, einer neuen und morderneren Agentur, verlassen will. Doch Bond hat noch eine Auftrag vor sich: er muss den geheimnisvollen „blassen König“ treffen und soll ihn eliminieren. Daraufhin beginnt für Bond eine Reise ins Ungewisse auf der er sich mit den Geistern seiner Vergangenheit auseinandersetzen muss.

„Spectre“ ist Daniel Craigs vierter und wohl auch letzter Bond- Film. Das sagt zumindest die Gerüchteküche. Aber auch ohne diese, hat der neueste Streifen um den smarten Agenten ein Gefühl des Finalen und Endlichen. So schließen sich einige Handlungsstränge der letzten Teile und zielen genau auf das große Finale in „Spectre“ ab. Das wirkt teilweise etwas konstruiert und weit herbeigeholt, aber lässt einen eben vermuten, dass das der letzte Film mit Daniel Craig sein wird und mit einem neuen Hauptdarsteller auch ein neues Kapitel der Bond- Geschichte aufgeschlagen wird.
Im Großen und Ganzen wird einen Bond-typische Qualität geliefert. Da wird geschossen, mit schnellen Luxuskarossen halsbrecherisch durch enge Gassen gefahren, es wird geliebt und gelitten und letztlich gibt es da natürlich auch wieder den einen Oberbösewicht. Und dieser wird von keinem geringeren dargestellt als von Christoph Waltz. Leider muss man ja sagen, ist der Gute in den letzten Jahren fast schon zu sehr auf die Rolle des charismatischen, aber sadistischen Fieslings festgenagelt worden. Denn eigentlich kann er auch so viel mehr. Aber auch in „Spectre“ zeigt er eben mal wieder sein talent als böser Bube und kann überzeugen.
Die Bond-Girls sind dieses Jahr Monica Belucci(„Irreversibel“, „Malena“…), die nur eine sehr kurze Screentime hat und Lea Seydoux. Letztere kenne ich vor allem aus „Grand Budapest Hotel“ und natürlich „Blau ist eine warme Farbe“(sehr empfehlenswert!!).
Ob es wirklich Craigs letzter Aufritt als Bond war, weiß wohl nur Sony und Craig selbst, aber ich würde ihn mir auch gerne in einem seiteren James Bond- Film anschauen. Denn bisher, „Ein Quantum Trost“ mal ausgenommen, war das doch alles sehr ordentlich und er ist nach Sean Connery und Roger Moore definitv mein drittliebster Bond- Darsteller.

7,5/10 Punkte

Trailer

Den Film habe ich natürlich im Kino gesehen. Dort läuft er seit dem 05.November 2015.

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Ein Gedanke zu “Filmlogbuch Nr.53- James Bond 007: Spectre

  1. Nette Kritik, ich habe den Film ähnlich gesehen wie Du!
    Ich finde allerdings, dass es jetzt langsam mal Zeit für einen neuen Bond wird. Zwar ist Craig wirklich ein guter Darsteller (er ist bei meinen Favoriten auf jeden Fall auch vorne mit dabei!), aber er spielt die Rolle einfach anders, weniger smart wie andere Schauspieler davor finde ich.
    Ich habe den Film übrigens aus bewertet (https://popcornfilme.wordpress.com/2015/11/05/james-bond-007-spectre/) 🙂

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