Assassins Creed Syndicate- Meucheln im viktorianischen London

Die Geschwister Jacob und Evie Frye sind Assassinen im England der 1860er. Eigentlich agieren sie eher im ländlichen Bereich, doch kommen sie bei einem ihrer Aufträge mit den Londoner Templern in Kontakt. Dort wird die Organisation immer mächtiger  und hat sogar Vertraute im englischen Parlament.
Umd die Machtverhältnisse wieder gerechter zu gestalten, folgen Evie und Jacob der Spur nach London. Dort angekommen, übernehmen sie schnell die Führung der ansässigen Assassinen und erobern zusammen mit den Rooks London langsam zurück.

Ich war nie der größte Fan der Reihe. Bis zu „Black Flag“(Teil 4) habe ich keinen Titel der Reihe wirklich lange gespielt. Doch auf „AC Syndicate“ hatte ich wirklich Lust, denn gerade das Setting fand ich spannend und auch das Banden-System machte mich neugierig auf mehr.
Nach nun knapp drei Wochen und ca 30 Stunden Spielzeit habe ich das Spiel fast zu 100% durch und bin bereit für ein Fazit.
Der neueste Ableger der „Assassins Creed“-Reihe ist richtig gut geworden. Die Story ist gut, bietet jetzt aber keine großen Überraschungen und Wendungen. Unterhaltsam sind die kleinen Zwists der Geschwister Frye, die man übrigens zu jederzeit frei wechseln kann(außer in Missionen natürlich) und die beide jeweils verschiedene Schwerpunkte haben. So kann Evie im späteren Verlauf fast unbemerkt umherschleichen, während Jacob eher seine Nahkampffähigkeiten ausbauen kann.
Das Missionsdesign entspricht der Serie und bietet keine großen Abwechslungen. Meistens schleicht man igendwohin, muss etws stehelen oder jemanden einigermaßen unbemerkt um die Ecke bringen. Geht das Schleichen mal schief, kann man auch schon mal die Waffen auspacken und kann in gut inszenierten Kämpfen die Gegener ausschalten. Das Kampfsystem erinnert stark an die „Arkham“- Reihe.
Wer von den normalen Missionen die Nase voll hat, kann in Nebenaufträgen Charles Darwin oder Karl Marx treffen und helfen. Oder ihr sucht welche der vielen hundert Kisten oder anderer Sammelobjekte in London, die euch Erfahrungspunkte und Geld einbringen.
Wie oben genannt, fand ich das Banden-System sehr spannend. London ist in mehrere Viertel unterteilt, die ihr nahc und nach zurückerobern könnt. Habt ihr alle Bereiche im Viertel von den Gegnern befreit, gibt es einen finalen Gangfight mit mehreren Beteiligten. Gefundene oder erarbeitete Pfund investiert ihr in eure Gang und macht sie so immer stärker. So haben diese mehr Waffen oder patroullieren vermehrt durch die Stadt.
Aber die größte Stärke ist und bleibt das Setting. Das viktorianische London ist so liebevoll umgesetzt und voller spannender Details. So erkennt man viele der heutigen Sehenswürdigkeiten schon von weitem und kann sich auch einfach mal am Stadtleben laben. An jeder Ecke passiert etwas anderes. Wirklich gut gemacht!
Und dann stimmt auch noch die Technik(abe es auf PS4 gespielt). „AC Unity“ letztes Jahr war wohl eine ziemliche Katastrophe, „Syndicate“ läuft aber grötenteils rund. Zwar ist die Parcours-Steuerung immer wieder mal etwas hakeliger, aber nach einer gewissen Zeit hat man das ganz gut drauf.
Kann hier also eine absolute Kaufempfehlung aussprechen!! Auch wenn es gerade so viel starke Konkurrenz im Form von „Fallout 4“, „Star Wars Battlefront“ oder „Xenoblade Chronicles“ gibt.

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