Filmlogbuch Nr.86- Die letzte Nacht des Boris Gruschenko

Russland im 19.Jahrhundert: Napoleon befindet sich auf dem Durchmarsch durch Europa und versetzt den Kontinent in Angst und Schrecken. Als Boris Gruschenko seiner Cousine Sonja seine Liebe gesteht, diese ihn jedoch verschmäht, sieht er keinen Sinn mehr im Leben und meldet sich waghalsig zum Dienst in der Armee.
Durch einen wirklich dummen Zufall wird er zum Kriegshelden und kehrt nach Hause zurück, wo ihm seine geliebte Cousine doch ihr Herz verspricht. Aber nur, wenn er Napoleon in einem Attentat zur Strecke bringt.

Zunächst war ich mir bei dem Film nicht sicher, wo er hin will, hat mich jedoch von Minute zu Minute mehr überrascht. So bringt Woody Allen wieder seine typischen, wiederkehrenden Elemente(Sex, Liebe, Tod…) in einem Historienfilm unter und erschafft somit eine unglaublich unterhaltsame Komödie.

7/10 Punkte

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Auch diese DVD besitze ich in der Woody Allen Collection. Extras sind auf der Disc außer dem Kinotrailer nicht vorhanden.

Filmlogbuch Nr.85- Der Schläfer

Miles wollte eigentlich nur einen kleinen Eingriff in einem Krankenhaus vornehmen lassen, findet sich dann aber plötzlich fast zweihundert Jahre in der Zukunft wieder, da er von den Ärzten einfach eingefroren wurde.
Neben dem Schock über die ungewollte Zeitreise ist er dann auch noch Teil einer Protestbewegung, da ihn die Behörden als Staatsfeind ansehen. Ist er doch nicht Teil der Gesellschaft, die durch Gehirnwäsche beeinflusst wurde.

„Der Schläfer“ ist bisher einer meiner Lieblingsfilme von Woody Allen, da er eine sehr amüsante Sicht auf die Zukunft aus den 1970ern heraus abbildet. So sind nicht nur Hühner und Gemüsesorten riesig mutiert, auch die Erdbewohner finden ihre Befriedigung hauptsächlich in Orgasmusautomaten.
Allen-typisch ist der Film sehr kurzweilig und bietet einige große Lacher.

8/10 Punkte

Trailer

„Der Schläfer“ besitze ich als Teil der Woody Allen Collection auf DVD. Tyisch für die Filme des Regisseurs erschien dieser auch ohne viele Extras. Es gibt nur einen Kinotrailer auf der Disc.

Filmlogbuch Nr.84- Momentum

Bei einem Banküberfall ergattern die Gangster nicht nur eine gehörige Menge an wertvollen Diamanten, sondern ihnen fällt auch ein USB-Stick mit sehr vertraulichen Informationen in die Hände, die einen US-Senator gehörig in Schwierigkeiten bringen könnte.
Also schickt dieser seine Männer, um die Gangstertruppe zu beseitigen und den Stick wieder zu bekommen.
Aber er hat nicht die Rechnung mit Alex gemacht, die sich als relativ schlagfertig herausstellt und keine so leichte Beute ist wie gedacht.

„Momentum“ wurde mir als abwechslungsreicher und spannender Thriller angeboten, hat sich dann aber als ziemlich langweilig herausgestellt. Weder sind die Actionszenen sonderlich spannend und kreativ inszeniert, auch der Cast konnte mich keine Minuten überzeugen. So kann man sich zwar mal Olga Kurylenko(in der Hauptrolle als Alex) in knappen Outfits anschauen, das sonstige Cast bleibt aber mehr als Blass. Morgan Freeman als Senator bleibt auch stark im Hintergrund und kann dem Film so keinen bleibenden Stempel aufdrücken.
Da gibt es bessere Thriller aus den letzten Jahren, siehe nur dem genialen „The Equalizer“.

4/10 Punkte

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Gesehen habe ich „Momentum“ auf der deutschen Blu-ray. Außer einem knapp 24-minütigen Making of gibt es noch den Kinotrailer zum Film auf der Disc.

Filmlogbuch Nr.83- Fargo Season 1 und 2

Lester Nygaard ist Versicherungsvertreter in einer Kleinstadt im Norden der USA nahe der kanadischen Grenze. Als er eines Tages auf einen ehemaligen Schulkollegen trifft, der ihm prommpt die Nase bricht, macht er im Krankenhaus eine verhängnisvolle Bekanntschaft mit einem UNbekannten. Dieser bietet ihm an, den Bully umzubringen, er müsse ihm nur das OK geben. Gesagt getan, ist der Mann tot. Doch wenn Lester gewusst hätte, welche Lawine er damit auslöst, hätte er sich das Ganze doch nochmal überlegt.

In Staffel 2 werden wir einige Jahre zurück versetzt, bleiben jedoch in der gleichen Region. Als ein Gespräch mit einer Richterin ordentlich schief läuft, endet das alles in einem richtigen Massaker. Zu allem Übel wird auch noch der Attentäter von der Friseurin Peggy Blumquist überfahren. Ihr Mann Ed, der ortsansässige Fleischer, lässt die Leiche daraufhin verschwinden. Was beiden nicht wussten: das Opfer war Rye Gerhardt, Sohn der berühmt-berüchtigten Gerhardt-Familie. Diese geraten währenddessen in einen Bandenkrieg mit der Mafia aus Minnesota.

Schande auf mein Haupt, ich kenne „Fargo“(also den Film) bisher nur vom Hörensagen. Den Film werde ich aber definitv noch nachholen, nachdem ich mit den zwei Staffeln der Serie so einen Spaß hatte.
Staffel 1 ist schon gute Serienunterhaltung, was jedoch die zweite Season auffährt, ist einfach großartig!! Angefangen bei der western-artigen Inszenierung vieler Folgen über die herrlich kruden Charaktere bis zum wunderbaren Soundtrack, der aus Rock-Tracks der 60er und 70er besteht. Die Serie ist weiterhin gespickt mit vielen bekannten Darstellern, die wirklich ungewöhnliche Rollen spielen. Viele erkennt man kaum, da sie so eine gute Maske tragen.
Man muss der Serie defintiv mal eine Chance geben, wobei sich beiden Staffeln wirklich extrem voneinander unterscheiden. Schauts euch einfach an und genießt!

9/10 Punkte

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Beide Staffeln der Serie gibt es bei Netflix zu sehen. Von Season One gibt es bereits DVD bzw Blu-ray. Eine dritte Staffel wurde bereits in Auftrag gegeben.

Filmlogbuch Nr.82- The Final Girls

Max ist die Tochter von Amanda Cartwright, die in den 80er Jahren mit ihrer Rolle in dem Slasher „Camp Blutbad“ berühmt wurde. Nachdem ihre Mutter bei einem Autounfall stirbt, wächst sie bei ihrer Tante auf.
Der Bruder ihrer besten Freundin ist Filmfreak durch und durch und veranstaltet eine Kino-Vorführung von beiden Teilen der „Camp Blutbad“-Reihe und möchte Max gerne dabei haben. Nur widerwillig stimmt sie zu.
Als dann ein Feuer im Kino ausbricht, flüchten einige der Zuschauer, darunter auch Max, durch die zerrissene Kinoleinwand und finden sich plötzlich in dem Film wieder.
So trifft Max also erneut auf ihre Mutter und gemeinsam mit ihr und ihren Freunden versucht sie, den Serienkiller zur Strecke zu bringen und irgendwie wieder aus dem Film zu entfliehen.

„The Final Girls“ ist eine witzige Hommage an die Slasher-Filme der späten 70er und der 80er. Das merkt man schon an dem liebevollen „Camp Blutbad“-Trailer zu Beginn des Films und an dem Soundtrack, der direkt aus dieser Zeit stammen könnte(John Carpenter lässt grüßen!).
Doch ansonsten kann der Film leider nicht sehr viel bieten. Die Charaktere stechen alle nicht besonders hervor, die Arbeit des Serienkillers ist eher Standard. Und trotz der 90 Minuten Laufzeit wirkt der Film ziemlich lang.
Freunde des Slasher-Genres können mal reinschauen!

6/10 Punkte

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Gesehen habe ich den Film auf der deutschen Blu-ray. An Extras enthält die Disc einen Audiokommentar, ein Featurette über die visuellen Effekte und entfallene bzw erweiterte Szenen.

 

Filmlogbuch Nr.81- The Big Short

Im Jahr 2008 brachte der Hypotheken-Kollpas in den USA die ganze Weltwirtschaft zum Wanken und schließlich konnte eine Katastrophe nur abgewendet wurden indem die Staaten zig Milliarden in die maroden Banken pumpte.
Das alles ahnten einige Finanzexperten schon Jahre vor dem eigentlichen Crash und waren durch ihre Profitgier nicht unschuldig an den Ereignissen, die da auf die Welt zu kamen. Und davon erzählt dieser Film.

„The Big Short“ klingt in der Theorie eher langweilig und sehr nüchtern, fragt man sich doch, wie man aus solch einem Stoff einen interessanten Film machen kann. Doch nach dem Trailer war ich positiv überrascht und so konnte ich mir den Kinobesuch nicht verkneifen.
Zwar wird man auch die ganze Laufzeit lang mit Fachbegriffen nur so zugeworfen und versteht in einigen Szenen nur „Bahnhof“, aber der Film macht sich die Mühe zumindest die wichtigen Begriffe erklären zu lassen. Das übernimmt dann mal Margot Robbie in der Badewanne oder Anthony Bourdain in seiner Küche. Diese Einspieler sind witzig inszeniert und bringen die Fachbgriffe ganz gut rüber.
Fast keiner der Hauptdarsteller(übrigens viele große Stars wie Ryan Gosling oder Brad Pitt) ist wirklich sympathisch, arbeiten sie doch alle in dem Sektor und sind mit schuld am Niedergang der Wirtschaft. Und auch wenn man den Ausgang kennt, bleibt der Film spannend bis zum Ende.
Alles in allem ist „The Big Short“ sicherlich nicht der Film für einen anspruchslosen Filmabend, aber wer z.B. „The Wolf Of Wall Street“ mochte, wird hier auch glücklich werden. Und falls ihr mal einen Termin beim Finanz- oder Versicherungsberater habt, schaut euch den Film vorher an. Ihr werdet sicherlich vorsichtiger sein, was und ob ihr überhaupt was abschliesst.

8/10 Punkte

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Der Film läuft aktuelle im Kino, ein Termin für die Heimkinoauswertung steht noch nicht fest.

Filmlogbuch Nr.80- Hana-Bi

Nishis Leben verläuft gerade etwas holprig. Zwar hat er einen Job bei der Polizei, doch seitdem seine Frau an Leukämie erkrankte, bekam er etwas finanzielle Not und musste sich bei den Yakuza Geld leihen.
Als dann auch noch sein langjähriger Partner angeschossen und im Rollstuhl landet, werden die Zweifel an seinem Job größer. Außerdem sollte er mehr Zeit mit seiner Frau verbringen, die wohl nicht mehr lange zu leben hat.
Deswegen fasst er einen Entschluss, der ihm seine Kollegen auf den Hals hetzt.

„Hana-Bi“ war einer meiner ersten Filme des großartigen Takeshi Kitano(im Westen oft auch Beat Takeshi) und hat mich damals weggeblasen. Und mir gezeigt, dass das japanische Kino einfach etwas Besonderes ist. So ist der Film eben noch hoffnungslos und niederschmetternd, im anderen Moment aber einfach lustig und herzerwärmend.
So stehen die Gewaltausbrüche Nishis im krassen Gegensatz zu der wunderschönen Szenen mit seiner Frau in denen es auch mal albern zu geht und die eine wunderschöne Wärme und Herzlichkeit versprühen. Ich liebe diesen Film! Merkt man mir das an?
„Hana-Bi“ ist ein sehr ruhiger und größtenteils unaufgeregter Film, der dann noch mit einer schönen Bildsprache und einem noch schöneren Soundtrack begeistert. Dieser stammt von Joe Hisaishi und wurde damals übrigens auch in Deutschland auf CD veröffentlicht.

10/10 Punkte

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Der Film wurde in Deutschland mittlerweile sowohl auf DVD als auch auf Blu-ray veröffetnlicht. Die Blu-ray stammt von Capelight Pictures, die eine dem Film absolut gerecht werdende Edition auf die Beine gestellt haben. In diesem Mediabook befindet sich der Film auf DVD und Blu-ray, dazu gibt es ein 24-seitiges Booklet. Als Extras gibt es ein Interview mit dem Meister höchstpersönlich und ein Making-of. Als kleines Schmankerl ist der Film „Kids Return“(ebenfalls von Kitano) auf einer Blu-ray enthalten.

Filmlogbuch Nr.79- Big Game

Eigentlich soll der junge Oscari nur eine Nacht in den finnischen Wäldern verbringen, um am nächsten Tag(seinem Geburtstag) durch seinen Vater und die anderen „offiziell“ als Jäger anerkannt zu werden.
Doch dummerweise stößt er plötzlich auf eine Rettungskapsel eines Flugzeugs, an Bord kein geringerer als der Präsident der Vereinigten Staaten. Dieser musste aufgrund des Absturzes der Air Force One mit der Kapsel entfliehen und ist nun im Nirgendwo gelandet. Und die Terroristen, die für den Abschuss der Maschine verantworlich sind, sind auch schon auf dem Weg, den Präsidenten auszuschalten.
Also nimmt Oscari seine Rolle als Beschützer des mächtigsten Mannes der Welt an und beide machen sich auf den Weg, zurück in die Zivilisation.

„Big Game“ ist das Werk von Jalmari Helander, der vor vielen Jahren mit „Rare Exports“ auf sich aufmerksam gemacht hat. Nun hat er einen Film gemacht, der vor allem durch einen Schauspieler auffällt: Samuel L. Jackson! Als US-Präsident. Und er ist ein ziemlicher Waschlappen und wird von dem Jungen Oscari durch die Wildnis geführt. Und das ist auch die große Stärke des Films, denn hier wird gekonnt mit den Erwartungen gespielt, dass Samuel den großen Actionheld spielt. Der ist er aber diesmal nicht.
Die Geschichte ist ziemlich banal und schon öfter dagewesen. Aber eben mal anders erzählt. Aufgrund der teilweise wirklich bescheuerten Ideen kann man sie eh nicht ernst nehmen und so ist „Big Game“ die perfekte Unterhaltung für einen kurzweiligen Filmabend.

7/10 Punkte

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Gesehen habe ich „Big Game“ auf der deutschen Blu-ray von Ascot Elite. Diese enthält über fünfzig Minuten Extras wie Interviews, Featurettes oder eine B-Roll.

Filmlogbuch Nr.78- Die Steuerfahnderin 1 & 2

Ryoko Itakura ist Steuerfahnderin im Dienste der japanischen Regierung und gibt für ihren Job alles. Auch ihr Leben riskiert sie für ihre Arbeit und legt sich mit allerlei dunklen Gestalten an. Wie zB in Teil 1, in dem sie dem Betreiber eine Love Hotel-Kette auf der Spur ist. Oder wie in Teil 2 als sie einer Religionsgemeinschaft und deren Steuerhinterziehung auf die Pelle rückt.

„Die Steuerfahnderin“(Originaltitel Marusa No Onna) ist eine Filmreihe des Meister-Regisseurs Juzo Itami, der hier auf meiner Seite auch schon mit „Minbo“ vertreten war. Leider habe ich inklusive „Tampopo“ nun alle in Deutschland erhältlichen Werke des Filmemachers gesehen und muss jetzt mal im Ausland nach Nachschub schauen.
Von den bisher gesehenen Itami-Filmen sind die Teile um die Steuerfahnderin aber auch die schwächsten. „Minbo“ und „Tampop“ haben definitv mehr erinnerungswürdigere und lustigere Szenen. Das mag zum Teil natürlich auch an der Geschichte liegen, denn so eine Steuerfahndung kann natürlich auch ganz schön unspannend sein. Auch ähneln sich die beiden Filme sehr in ihrem Ablauf. Teil 1 ist aber etwas stärker.

7/10 Punkte

Trailer

Die beiden Filme sind in Deutschland in einer eher unwürdigen Edition erschienen bei Mr. Banks Film. So sind beide Teile auf einer DVD(!), dementsprechend schwach ist die Bildqualität(besonders bei Teil 1). Auch wirkt das Bild beim ersten Teil aufgezoomt, da oft oben am Bildrand Köpfe leicht abgeschnitten sind.
An Extras gibt es außer den Kinotrailern nichts mehr auf der Disc. Auch gibt es nur die deutsche Snychro bei den Filmen, O-Ton-Fans schauen leider in die Röhre.

Ghost in the Shell ARISE- Die OVA und der neue Kinofilm

Im Januar 2013 berichtete ich bereits von der Ankündigung der neuen vierteiligen Serie aus dem „Ghost in the Shell“-Universum. Knapp zwei Jahre später ist daraus eine fünfteilige Serie geworden und auch ein neuer Kinofilm entsprang dem neuen „ARISE“-Universum.

Die Serie behandelt die Anfänge der Sektion 9 und wie Major Kusanagi zu der Spezialeinheit kam. Zunächst ist sie nämlich Teil der Unit 501, einer Sondereinheit der japanischen Armee.
Da ihr ihr Ruf als besonders talentierte Hackerin aber vorauseilt, wird sie von Daisuke Aramaki, dem Leiter von Sektion 9 kontaktiert, um einen Bombenanschlag aufzuklären. Hierzu bildert sie ein Team um sich, das us ihren späteren Sektion 9-Kollegen wie Batou oder Togusa besteht.
Die weiteren Episoden arbeiten dann langsam auf die Geschichte um den „Fire Starter“ hin, die besonders in Episode 5 und dem Kinofilm von Bedeutung sind.

Nachdem die Folgen 1 bis 4, „border“ genannt, veröffentlicht wurden, kam noch eine weitere Folge mit dem Titel „Pyrophoric Cult“ heraus. Abschluss der „ARISE“-Saga ist dann letztendlich der neue Kinofilm, der letztes Jahr in Japan ins Kino kam.
Auf Blu-ray erschien die Serie(border 1 bis 4) bisher natürlich in Japan, den USA, UK und einigen anderen europäischen Ländern. Neben den regulären Veröffentlichungen sind die japanischen Blu-rays hervorzuheben, die nicht nur einen schönen Schuber, sondern auch englische UT mit an Bord haben. Diese wurden in den USA auch exklusiv von Aniplex vertrieben. Haben allerdings einen recht happigen Preis…wie bei japanischen DVDs/Blu-rays so üblich.
„Pyrophoric Cult“ und der neue Filme sind bisher aber nur in Japan erschienen. Wie auch schon die ersten vier Epsioden, sind aber auch die beiden mit englischen Untertiteln ausgestattet und frei von einem Ländercode.

Alles in allem hat mir die „ARISE“-Saga gut gefallen. Zwar wird nie die Genialität und Komplexität der vorherigen Filme bzw „Stand Alone Complex“-Reihe erreicht, aber von dem Shirow’schen Cyberpunk-Epos kann man nie genug haben.
Auf audiovisueller und technischer Ebene hat man auch nie Grund zu meckern. Die Farben sind kräftig, die Animationen schön und die CGI-Effekte harmonisch in das Gesamtbild eingefügt.
Auch den Soundtrack von Cornelius kann ich nur empfehlen. Sehr electrolastig und mit viel technischen Effekten und Spielereien versehen.

7/10 Punkte

Trailer zur ARISE-Serie

Trailer zum Kinofilm