Filmlogbuch Nr.92- The Guest

Caleb Peterson fiel im Krieg in Afghanistan. Und darunter leidet seine Familie immer noch stark. Als eines Abends sein vermeintlicher Kamerad David auftaucht, verändert sich das Leben der Petersons schlagartig. Die Mutter lacht wieder, der Sohn lernt sich gegen seine Mobber zu wehren und die Tochter findet auch irgendwie Gefallen an dem mysteriösen Fremden.
Nur der Vater ist von Beginn an skeptisch. Und das zu Recht, da nach dem Auftauchen von David mehrere Menschen im Umfeld der Familie auf seltsame Art und Weise ums Leben kommen.

„The Guest“ sprach mich zunächst vor allem wegen seiner Ästhetik an. Denn sowohl Soundtrack als auch Inszenierung atmen den Geist der 80er. Ein bißchen Carpenter gemischt mit einer Prise „Drive“. Dann war da noch die Besetzung von Maika Monroe, die in dem letztjährigen Horror-Hit „It Follows“ schon eine gute Figur gemacht hat und prompt war die Blu-ray gekauft.
Alles in allem ist „The Guest“ ein ordentlicher Film, der einen unterhaltsamen Abend garantiert. Auch wenn die ganze Auflösung um den mysteriösen Ex-Soldaten eher belanglos und langweilig wirkt. Dafür überzeugt der Thriller mit vielen cool gefilmten Sequenzen und einem absolut überragenden Soundtrack. Dieser ist eine Mischung aus Songs aus den 80ern und von Goth-Bands wie „Clan Of Xymox“ aber auch aktuellen Synthwave-Formationen wie den kongenialen „Perturbator“.

7/10 Punkte

Trailer

Ich habe die deutsche Blu-ray von „The Guest“, die auch einige Extras mit sich bringt. So gibt es entfernte und erweiterte Szenen, Outtakes und einen Audiokommentar.

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