Filmlogbuch Nr.109- Coconut Hero

Mike Tyson lebt in einer kleinen kanadischen Stadt, ist 16 Jahre alt und hat mit dem Leben eigentlich schon abgeschlossen. Von seinen Mitschülern wird er gehänselt, seine Mutter ist nicht unbedingt interessiert an ihm und sein Vater verließ die Familie früh.
Also beschließt er eines Tages sich zu erschießen. Dumm nur, dass das Gewehr nur mit Platzpatronen geladen war und so überlebt er den Suizidversuch.
Da ihn nun das Jugendamt zu einer Therapie verdonnert, geht er wohl oder übel hin. Denn die Alternative würde bedeuten, dass er zuhause ausziehen muss. Doch bei einem der Therapiekurse lernt er Miranda kennen, die seine Weltansicht auf den Kopf stellt.

„Coconut Hero“ ist ein ziemlich böser, schwarzhumoriger Film, der in der ersten Stunde ziemlich rigide mit dem Thema „Selbstmord“ umgeht. Das wird nicht jedem gefallen, ich fand den lockeren Umgang mit dem Stoff ziemlich gut.
Leider gerät der Film am Ende zu sehr in die „Schicksalsschlag ändert Weltanschauung“-Schiene, offenbart aber trotzdem einige schöne Momente.
Der Film ist im Übrigen eine deutsch-kanadische Produktion und fast nur mit unbekannten Gesichtern besetzt. Einen kuriosen Gastauftritt gibt es aber: Udo Kier spielt den Psychiater, der selber eine Schraube locker hat.

7/10 Punkte

Trailer

„Coconut Hero“ habe ich auf der deutschen Blu-ray gesehen. Diese beinhaltet viele Extras wie Interviews, entfernte Szenen oder eine Hörfilmfassung. Eines ist mir aber supernegativ aufgefallen: die Synchronstimme des Vaters geht ja mal gar nicht! Selten so eine Fehlbesetzung gehört!

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