Filmlogbuch Nr.112 – Kill La Kill

Ryuko Matoi ist auf der Suche nach dem Mörder ihres Vaters. Die einzige Spur, der sie nachgehen kann, ist die Hälfte einer riesigen Schere, die im Besitz des Mörders ist.
Die vermeintliche Besitzerin dieses Mordwerkzeugs vermutet Ryuko an der Honnouji-Akademie in Gestalt der Präsidentin des Schülerrats, Satsuki Kiryuin.
Doch leider unterliegt sie in dem Kampf, findet aber eine einzigartige Schuluniform, Senketsu, die ihr ungeahnte Kräfte verleiht.
Also macht sich Ryuko erneut auf, um den Mord an ihrem Vater zu rächen.

Das alles klingt etwas bekloppt? Liebe Leser, das ist nur die Spitze des Eisbergs. Denn „Kill La Kill“ beweist wieder einmal, dass Anime eines können: unglaublich verrückte Grundideen zu einer 25-teiligen Anime-Serie zu machen und dabei jede noch so bescheuerte Idee in der nächsten Szene zu toppen.
So sind einige Folgen oft ziemlich anstrengend und reizüberflutend, aber dafür ist „Kill La Kill“ so großartig inszeniert und stylish wie nur wenig andere Anime.
So ist die Optik oft sehr grob und hektisch, aber einfach perfekt in Kombination mit den Animationen und der großartigen Musik.
Jeder der Gegner von Ryuko wird wie in einem Beat’em Up kurz vorgestellt und die Spezialattacken kündigen sich durch fettgeschriebene, rote Kanji an.
Inhaltlich kann „Kill La Kill“ sicherlich keinem „Neon Genesis Evangelion“ oder „Gost in the Shell SAC“ die Stirn bieten, dafür liebe ich die Serie aber für ihre vielen Anspielungen. Besonders das japanische Kino der 1970er Jahre kommt nicht zu kurz. So erinnerte mich Senketsu immer an die Schuluniformen der Mädchen aus „Sukeban Deka“ oder einigen Pinky Violence-Filmen.

8/10 Punkte

Trailer

Die Serie ist mittlerweile in Deutschland erhältlich. Ich griff jedoch zu der Ausgabe aus England, da die Serie dort in drei schönen Collector’s Editions erschienen ist, die mit Vol.3 in einem schönen Schuber veröffentlicht wurde.
Erschienen sind diese Blu-rays bei Anime Limited.

 

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