Selamat Datang! – Borneo 2016(Malaysia/Brunei) Teil 1

Fleißige Leser dieses Blogs fragen sich gleich: Moment mal, Malaysia? Da gab es doch schon mal einen Reisebericht auf dieser Seite. Und das ist natürlich korrekt. Nachdem wir schon 2011 dem Land in Südostasien einen Besuch abstatteten(siehe hier) und dabei die „Hauptinsel“ erkundeten, stand diesmal Borneo, also Ost-Malaysia auf dem Plan.
Über diesen Teil der Erde hört man sonst nicht besonders viel, v.a. ist er aber als Heimat der Orang Utans bekannt und besteht aus den zwei Bezirken Sabah und Sarawak. Dazu kommt noch das überschaubare Sultanat Brunei und der Süden der Insel(die übrigen 2/3), Kalimantan, der zu Indonesien gehört. Aber hauptsächlich besteht die riesige Insel aus Regenwald und hat dementsprechend auch ein feuchtes und heißes Klima. Temperaturen von um die 30 bis 33 Grad am Tag sind also normal.

Im Vornherein war die Planung eigentlich relativ einfach. Neben dem Internet holten wir uns viele Tipps aus dem Reiseführer „Malaysia, Brunei und Singapur“ von Stefan Loose und planten so unsere Route für die drei Wochen ab Ende Juni.
Aufgrund besonderer Verhältnisse auf Pulau Mabul buchten wir aber zunächst die dortige Unterkunft bevor wir uns an die Flüge machte. Dazu gehe ich später im Teil über Mabul noch näher ein.

Von Deutschland aus gibt es nicht viele Möglichkeiten der Direktflüge nach Malaysia und schon gar keine nach Kuching, wo wir unsere Reise starten wollten. Da außerdem Singapur als Teil des Trips schon klar war, buchten wir also bei Singapore Airlines unsere Flüge hin und zurück. Für ca. 850,-€ pro Person kann man auch nichts Schlechtes über den Preis sagen.
Ansonsten sollte natürlich jeder mal in seinen Impfpass schauen, ob er die nötigen Impfungen für solch eine Reise hat, besonders Typhus und Tollwut sollte man mal in Betracht ziehen. Auch ein Malaria-Standby besorgten wir uns beim Arzt, denn laut unserem Tropeninstitut ist Borneo ein sehr risikobehaftetes Gebiet.

Ein paar Teile der Reise in Malaysia wollten wir mit dem Flugzeug bzw. dem Bus hinter unsbringen, deswegen mussten auch hier noch die nötigen Tickets gekauft werden. Besonders Air Asia ist auf Borneo mit Inlandsflügen gut vertreten und mit knapp 30,-€ pro Flug auch relativ günstig. Leider nicht so leicht waren die Butickets zu organisieren bzw. überhaupt herauszufinden, wie und wann diese abfahren. Manch anderen stört es nicht, wenn er sich vor Ort darum kümmern muss, ich habe das als Absicherung aber immer ganz gerne schon im Voraus geklärt.

Fündig wurde ich dann auf easybook.com, die nicht nur Bus- sondern auch Zug- und Fährentickets online verkaufen. Leider konnte ich einige der gewünschten Tickets(besonders die für die Fähre von Brunei nach Malaysia) nicht buchen bzw. konnte man nicht einmal herausfinden, wie diese fährt.

Die Unterkünfte konnte ich alle per E-Mail oder Facebook erreichen und in den meisten Fällen war alles relativ zeitig geklärt. Bei zwei der Unterkünfte konnte man die Anzahlung leider nicht per Paypal machen und so musste ich auf die umständliche Auslandsüberweisung zurückgreifen, die in einem Fall auch prompt nicht funktionieren wollte.

Alles andere kannten wir von unseren Reisen zuvor. Sind die nötigen Unterlagen noch aktuell? Da der Urlaub uns in etwas ländlichere Gefilde führte und auch einige Wege per Boot zurückgelegt werden mussten, holten wir uns noch eine wasserdichte Tasche und Schutzhüllen für die Handys dazu. Auch die Regenjacken wurden für den Fall der Fälle gepackt. Ein Moskitonetz hatten wir noch vom Urlaub in Indonesien übrig, das Spray gegen die nervigen Zeitgenossen sollte man sich sowieso immer erst vor Ort kaufen.
Geld haben wir diesmal nicht vorher umgetauscht, da es komfortabler ist, sich das Geld direkt am Flughafen am Geldautomaten zu ziehen. Auch an dieser Stelle empfehle ich für solche Fälle die Sparcard von der Postbank mit der man zehnmal im Jahr kostenlos weltweit Geld abheben kann. Die Kreditkarte sollte man als Backup aber überall dabei haben.

Und dann kam endlich der große Tag des Abflugs Richtung Südostasien. Der Hinflug wurde dank der Star Alliance-Mitgliedschaft von Singapore Airlines zwar mit der Lufthansa durchgeführt(von denen ich nicht immer begeistert bin), jedoch war es ein sehr angenehmer Flug mit ganz ordentlichem Essen. Außerdem setzte einer der Stwardessen alles daran, dass meine Frau und ich doch noch zusammensitzen konnten. Zwar verstehe ich bis heute nicht, warum man Personen, die zusammen buchen nicht automatisch zwei beieinander liegende Sitze reservieren kann, aber es ging ja nochmal gut.
Geflogen sind wir dann auch noch mit einem der großen Airbus, dem A380, der aber von innen wesentlich weniger hermacht als z.B. der Dreamliner von Boeing. Es regiert das graue Plastikschick der Lufthansa.
Nach ungefähr 11 Stunden und einem sehr entspannenden Flug landeten wir schließlich auf dem Changi Airport in Singapur und wurden direkt zu unserem Weiterflug nach Kuching weitergeschleust. Dieser wurde von Silk Air durchgeführt, die ein Tochterunternehmen von Singapore Airlines sind.
Weitere 60 Minuten später erreichten wir schließlich die erste Station unserer Reise…

Kuching – Die Stadt der Katzen

Weit entfernt von der Hektik einer typischen, südostasiatischen Großstadt, kann man Kuching fast schon als „meditativ“ bezeichnen. Zwar gibt es auch hier viel befahrene Straßen und enge Märkte, jedoch hatte man nie das Gefühl, dass zu viele Menschen in der Stadt wohnen. Da wir in der Kuching Waterfront Lodge wohnten, konnten wir zu Fuß sehr gut das Zentrum erreichen und waren so nur selten auf Taxis oder Busse angewiesen.
Die Unterkunft selber war ein Haus im chinesischen Stil, das jetzt keinen besonders hohen Standard bot, aber für Backpacker vom WLAN über warmes Wasser alles bereithält was man auf der Reise so braucht. Ebenso war ein Frühstück im Preis enthalten, das aus Toast mit verschiedenen Aufstrichen und Bananen bestand. Das eine sollte wohl Erdbeermarmelade sein, schmeckt aber eher wie ein roter Zuckeraufstrich. Aber auch Bananen und Kaffee oder Tee gab es.

Insgesamt drei volle Tage hatten wir für Kuching eingeplant und diese waren absolut ausreichend. Rund um die Waterfront liegen einige sehenswerte Sachen wie z.B. die Stadtmoschee, das chinesische Viertel samt schöner Tempel oder der Markt neben dem Electra House.
Einen ganzen Tag kann man auch im Bako Nationalpark verbringen mit dem man entweder per teurem Taxi oder dem sehr günstigen, öffentlichen Bus kommt(3,50RM, Linie 1). Nach einer ca. 40 minütigen Fahrt vor die Tore Kuchings erreicht man schließlich den Eingang des Nationalparks, muss dann aber in ein Boot umsteigen und kommt nach weiteren zwanzig Minuten in Bako an. Dort muss man zunächst in das Besucherzentrum, um sich zu registrieren, so dass am Abend niemand im Dschungel zurückgelassen wird. Dort gab es dann auch prompt die ersten tierischen Begegnungen, denn vor den Toiletten saß ein Nasenaffe gemütlich im Baum und naschte Blätter und ein Warzenschwein grub imBoden vor sich hin. Gelaufen sind wir dann den ca. 7km langen Trail, der nach schweißtreibenden drei Stunden am Besucherzentrum wieder ein Ende fand. Auf dem Trail selbst, gab es leider keine Tiere zu sehen. Diese beschränken sich zu sehr auf den Bereich, in dem sich Menschen aufhalten. Denn dort ist das Futter…

Ein weiterer „Pflichttermin“ war das Semeggoh Wildlife Rehabilitation Centre, in dem man zweimal täglich an der Fütterung der Orang Utans teilhaben kann. Da diese dort quasi in der Wildnis leben, ist es nicht garantiert, dass einer der Menschenaffen auch kommt, bei unserem Besuch waren es jedoch ganze fünf Stück. Die dortige Mitarbeiter sorgen für die nötige Sicherheit, denn so anständig wie die Orang Utans aussehen, können sie auch sehr schnell recht wild werden. Aber alles in allem waren die Bananen und anderen Früchte interessanter als so ein paar bleiche Touristen. Empfehlenswert ist es, die Fütterung am Nachmittag zu besuchen, da am Morgen dort wohl immer sehr viel los sein soll.

Auch das Essen in Kuching ist definitv erwähnenswert. So kann man generell sehr günstig und lecker essen. Am ersten Abend aßen wir im Top Spot Foodcourt auf dem Dach eines Parkauses(!!!) in der Jalan Padungan. Dort gibt es hauptsächlich Seafood, das man sich an der Theke aussucht und dann frisch je nach Wunsch zubereitet wird.
Auch erwähnen muss man das Bla Bla Bla Restaurant und Wrong Place, die beide Fusionsküche vom Feinsten bieten. Ersteres ist für malaiische Verhältnisse jedoch sehr teuer und wurde auch hauptsächlich von Westlern besucht.

Weiterreise nach Brunei

Nach einer kurzen Nacht ging es dann am Donnerstag morgen mit dem Flugzeug weiter nach Miri. Die Kuching’sche Gemütlichkeit schon zu sehr verinnerlicht, kamen wir auch prompt nur sehr knapp zum Flug und mussten dann auch nochmal 20RM pro Person beim Checkin am Schalter von Air Asia bezahlen, da wir nicht den dafür vorgesehenen Automaten nutzten.
Nach einem einstündigen Flug hatten wir jetzt also einiges an Zeit totzuschlagen, denn unser Bus nach Brunei sollte Miri nicht vor dem Nachmimttag verlassen. Und was macht man als guter Tourist in Asien so? Man geht in eine Mall. Genauer gesagt in die Bintang Megamall. Dort konnte man die Zeit ganz gut verbringen und dank Ramadan war auch nicht wirklich viel los.
Mit der Buchung der Bustickets nach Brunei gab es im Vorfeld einige Ungereimtheiten, da die Seite von easybook.com leider nicht so ganz präzise ist mit ihrer Angabe der Abfahrtstationen. So musste ich die Busfahrt doppelt buchen, da ich erst zwei Zage zuvor merkte, dass man eine andere Abfahrtstation in Miri wählen muss, um tatsächlich nach Bandar Seri Begawan(der Hauptstadt Bruneis) zu kommen. Erstere Tickets hätten uns nur nach Tutong gebracht, was einige Kilometer vor BSB liegt.

Endlich am Busterminal angekommen(Pujut Terminal) und nochmal am Ticketschalter versichert, wiegte ich mich in Sicherhei, dass wir am Abend noch in Brunei sein sollten. Doch als der Bus endlich kam, meinte der Fahrer, dass der Bus an einer anderen Haltestelle fährt, die 6-8 km entfernt wäre. Mit letzter Verzweiflung zückte ich dann den Ausdruck der zuerst gekauften Tickets und siehe da…diese waren für den Bus, der gerade vor mir stand. Und er fuhr sogar auch nach BSB. Ihr seht also, das ist alles verdammt verwirrend und komisch. Am besten fliegt man von Kuching nach Brunei, so dass man sich einges an Zeit und Ärger erspart.

Um 16.00 Uhr starteten wir also endlich in Richtung des Sultanats und waren die einzigen zwei Passagier an Bord. Bereits kurz nach Miri muss man zunächst offiziell aus Malaysia ausreisen, um dann wenig später nach Brunei einreisen zu können. Das hat alles problemlos geklappt und um 18.45 Uhr erreichten wir schließlich Bandar Seri Begawan.

Bandar Seri Begawan – Bruneis goldglänzende Hauptstadt

Wenn man schon in Borneo ist, sollte man auch Brunei mal einen Besuch abstatten. Zwar hat das kleine Sultanat nicht sehr viel zu bieten, so dass zwei bis drei Übernachtungen dort ausreichend sind, allerdings bietet es eine ganz besondere Atmosphäre.
Gleich auf den Highways wird deutlich, dass in Brunei ein ganz anderer Lebensstandard herrscht als beim Nachbarn Malaysia. Die Autos sind wesentlich eleganter und auch die Straßen fühlen sich nicht so an als wären sie bereits bei der Auslöschung der Dinosaurier durch einen Kometen gebaut worden.

An der Waterfront angekommen, an der alle Fernbusse ankommen und abfahren, machten wir uns auf den Weg zu unserem Hotel, das nicht weit vom Stadtzentrum entfernt liegen sollte. Und nach ca. 15 Minuten erreichten wir The Capital Residence Suites, wo wir auch gleich eine kleine Überraschung erleben sollten. Denn statt des normalen Doppelzimmers wurden wir in die Junior Suite geupgradet, die außerdem mit einer Küche und einem geräumigen Wohn-/Esszimmer ausgestattet war. Zusammen mit der ziemlich zentralen Lage, ist diese Unterkunft absolut empfehlenswert. Im Preis inbegriffen war auch ein Frühstück, das einem am Büffet nicht nur typisch Westliches bot, sondern auch einheimisches Essen wie Nasi Lemak.

Da Bruneis Hauptstadt nicht besonders groß ist, waren die geplanten zwei Nächte/drei Tage eigentlich perfekt. Denn viel zu bieten hat BSB nicht unbedingt. Sehr sehenswert sind defintiv die zwei großen Moscheen Sultan Omar Ali Saifuddin und Kiarong, die beide durch ihre imposante Baukunst auffallen und einen nur staunen lassen.
Jedoch ist es alles andere als leicht von A nach B zu kommen. Denn Taxis oder öffentliche Busse sind rar gesät, so machten wir uns also zu Fuß an die Erkundung der Stadt, die leider nicht besonders fußgängerfreundlich ist. Wenig Fußwege und noch weniger Möglichkeiten über Hauptstraßen zu kommen, ließen Erinnerungen an Jakarta 2014 wieder wach werden. Besonders der Weg von der Innenstadt zur Kiarong Moschee war schweißtreibend und etwas nervig. Den Rückweg wollten wir deswegen per Bus am nahe gelegenen Terminal zurücklegen, wo wir jedoch feststellen mussten, dass dort wohl keine Busse fahren. Als wir nach einigen hundert Metern an einer Haltestelle eine Frau nach dem Bus fragten, siganlisierte diese nur, dass wir uns setzen sollen. Nach wenigen Minuten hielt dann ein japanischer Familienvan in den wir einsteigen sollten und der uns nach zehnminütiger Fahrt in der Innenstadt absetzte. Und das für wenige Brunei Dollar(und dem üblichen Buspreis). Was dieser Service im Endeffekt war, kann ich heute noch nicht sagen.

Ein weiteres Highlight in BSB ist das Wasserdorf, das Kampung Ayer, welches man bequem per Schnellboot an der Waterfront erreichen kann(1B$ pro Fahrt). Doch nicht nur einfache Wohnhäuser sind dort auf Stelzen im Wasser aufgebaut, auch Museen, eine Polizeistation, Restaurants und eine schicke, moderne Reihenhaussiedlung. Auf Stegen kann man so von Haus zu Haus wandern und sich über diese andere Art des Wohnens nur wundern.
Da der Sultan von Brunei natürlich einer der wichtigsten Männer des Landes ist, wird natürlich auch sein Geburtstag immer entsprechend gefeiert. So liest man u.a. von Empfängen bei denen der Sultan den anwesenden Gästen Geschenke überreicht. Und wenige Tage nach unserem Aufenthalt sollte der 75. Geburtstag des Sultan Hassanal Bolkiah Mu’izzadin Waddaulah gefeiert werden. So wurden nicht nur alle zwei Meter die Nationalflaggen ausgehängt oder Banner mit Glückwünschen, auch die Parade der Poizei und des Militärs musste natürlich geübt werden.
Und das auf dem königlichen Polofeld, zu dem man freien Zugang hat, da es mitten in der Stadt liegt. Wir stolperten durch Zufall auf diese Proben und schauten dem Spektakel auch bis zum Ende zu. So wurde der Einheitsschritt der Soldaten kritisch vom Oberkommandanten beäugt und zur Not mit einem schrillen Schrei berichtig.

Da wir ja während des Ramadans unterwegs waren, galt meine Hauptsorge etwas der Nahrungszufuhr. Letztlich erwiesen sich aber alle Sorgen für unberechtigt, denn man hätte selbst in Brunei tagsüber ohne Probleme etwas zu Essen bekommen. Spezielle Tipps für Lokale habe ich nicht, da iwr in BSB an sehr einfachen Imbissen gegessen haben, die aber richtig leckeres Essen angeboten haben. Hier sei besonders der Foodcourt an der Waterfront erwähnt, wo es ein göttliches Nasi Goreng Ayam(Fried Rice mit Hühnchen) gab.

Anders als in Malaysia gibt es aber keine bzw. gut versteckte Convenience Stores ala 7 Eleven. Aber dafür gibt es einen relativ großen Supermarkt im Yayasan Complex, das einen mit allen wichtigen Dingen versorgt.
Interessant war auch eine besondere Essenssituation: ausgehungert von unserem anstrengenden Tag schleppten wir uns in einen Imbiss, der von Einheimischen fast voll besetzt war und die uns auch fast gleichzeitig mit großen Augen anschauten. Komischerweise hatten sie alle schon was auf dem Tisch stehen, obwohl die Sonne noch nicht untergegangen war. Als dann wenige Augenblicke später das Gebet im TV zum Ende kam, aßen alle mit einer Geschwindigkeit ihr Abendessen, so dass wir nach 15 Minuten fast alleine in dem Lokal saßen. War kurios…vielleicht muss man aber auch dabei gewesen sein…

Wie weiter oben geschrieben, BSB kann man locker in zwei bis drei Tagen besuchen und hat dabei nichts verpasst. Viele machen wohl noch Touren in die Mangrovenwälder, aber als bekennender Phobiker langer Bootstouren wurde das aus dem Reiseprogramm gestrichen. Gewundert hat mich auch, dass man nur wenige Menschen auf den Straßen gesehen hat. Egal zu welcher Tageszeit. Wir waren sehr oft, die einzigen Leute im näheren Umkreis. Die ganzen Autos mal ausgenommen.
Wenn man schon mal auf Borneo ist, sollte man auf alle Fälle einen Zwischenstopp in Brunei einplanen. Sehr empfehlenswert!!

Nun ging es also wieder zurück nach Malaysia. Doch wir wechselten nicht nur das Land, sondern auch den Bundesstaat. Liegt Kuching und Miri nämlich noch im westlichen Sarawak, so flogen wir nun Richtung Sabah.

Noch kurz: wenn man von der Ausreise aus Brunei liest, fahren viele Touristen mit der Fähre auf die Insel Labuan und von dort aus wieder auf das malaiische Festland. Da ich aber bis kurz vor unserer Reise keinerlei Infos zu Fährtickets u.ä. hatte, entschieden wir uns letztlich für den Flug von Brunei/BSB nach Kota Kinabalu. Dieser wurde von Royal Brunei Air durchgeführt und mit 64,-€ pro Kopf zwar relativ „teuer“, aber so erreichten wir die Hafenstadt innerhalb einer Stunde und waren keinen halben Tag unterwegs.

Das war es mit Teil 1…die Fortsetzung folgt in den nächsten Tagen!

 

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