Filmlogbuch Nr. 119 – Patlabor – The Next Generation(Film & Serie)

Ende des 20.Jahrhunderts schuf man in Japan die sogenannten Labors, die sowohl für wirtschaftliche wie auch militärische Zwecke eingesetzt wurden. Da es damit aber immer wieder Probleme gab, rief man die Patlabor-Einheit ins Leben.
Nun, im Jahr 2013, bestehen keine Probleme mit den Labors mehr und daher vegetiert auch die letzte, nocht existierende Patlabor-Einheit so vor sich her. Die meisten Einsätze sind irgendwelche Fehlalarme oder kleinere Aufgaben, die das Personla vor keinerlei Schwierigkeiten stellt.
So verwundert es auch nicht, dass die Mitarbeiter der SV2 sich ihren Tag mit Gedanken zum nächsten Mittagessen, Videospielen oder der ein oder anderen Trainingsrunde versüßen. Doch eines Tages wird die Sicherheit Tokyos von einigen Terroristen bedroht, die einen supermodernen Kampfhubschrauber in ihre Gewalt bringen konnten.

Die „Patlabor“-Serie ist Anime- und Mangafans in Deutschland schon seit Mitte der 1990er ein Begriff. Denn vor allem die drei Kinofilme wurden zuverlässig hierzulande veröffentlicht und erfreuten sich einer großen Beliebtheit. Zwar war das sehr realistische Design anfangs recht ungewöhnlich, wenn man nur „Sailor Moon“ & Co. kannte, jedoch entfalteten die zukunftsweisenden Filme von Mamoru Oshii eine große Faszination. Ähnlich wie Masamune Shirow sprach er schon damals Probleme an, die unser heutiger Technikstand mit sich bringt.
Neben den Filmen gab es auch eine TV-Serie und einige OVAs und nun endlich auch eine Realverfilmung des Stoffs. So ist die 12-teilige Serie quasi der Vorspann für den abschließenden Kinofilm „Tokyo War“ und sehr nahe an den Charakteren der Filme. Und auch wenn die Vorlage den ein oder anderen humoristischen Moment hatte, blieb der Grundton doch recht ernst. Die TV-Serie unterscheidet sich hierbei immens davon und hält einige Folgen bereit, die zm Schreien kommisch sind. Und teilweise auch wirklich kurios. Highlights sind zum Beispiel die „Tekken“-Folge oder der Kampf mit dem Riesen-Kappa. Muss man gesehen haben.

Der abschließende Film ist dann wieder etwas ernster und richtig spannend inszniert. Zwar erreicht das komplette Konstrukt nie die Genialität der drei Anime-Filme, dennoch fühlte ich mit gut unterhalten. Kleiner Kritikpunkt(wie so oft in meinem Blog bei japanischen Filmen) sind jedoch die CGIs, die manchmal recht billig wirken.

8/10 Punkte

Trailer

Die Serie und der Film sind zum Glück in Deutschand bei Tiberius Film erschienen, die mir freundlicherweise auch die DVDs für das Review geschickt haben. Die Bildqualität war dabei für japanische TV-Verhältnisse relativ gut, nur die Menüs der Discs etwas langweilig gestaltet. Leider gibt es auch keinerlei Extras an Bord der DVDs außer den Trailern für die TV-Serie.
Im März erscheint jedoch noch der Director’s Cut des Films, der wesentlich mehr Bonusmaterial hat.

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