#Japanuary 2018 – Die Bonusfilme

Der Japanuary 2018 war für mich eine tolle Möglichkeit, einige Filme aus dem Pile of Shame abzuarbeiten und einige Klassiker wieder einmal anzuschauen. Doch auch zwischen den geplanten Filmen war immer noch etwas Zeit für andere japanische Werke und diese möchte ich euch in einer Kurzreview vorstellen. Alles in allem war der #Japanuary ein guter Einstieg in das Filmejahr 2018 und man muss an dieser Stelle erneut den Initiatoren von @politikundliebe, Abspanngucker und Kompendium des Unbehagens für die tolle Idee und die Mobilmachung danken! Wer sich mal anschauen will, was alles in dieser Zeit geschaut wurde, kann dies bei den Kollegen von SchönerDenken, die in wahnsinniger Kleinstarbeit jedes Review katalogisieren werden.

 

Your Name

 

Makoto Shinkais neuesten Film habe ich bereits im Herbst 2017 gesehen, wollte die Chance aber noch einmal wahrnehmen und ihn auf der großen Leinwand genießen. Für mich ist das einer der besten Anime der letzten zwanzig Jahre und in seiner Umsetzung einfach großartig. Toller Soundtrack, wunderschöne Geschichte und eine Optik, die in einem unglaubliches Fernweh nach Japan erzeugt. Großes Kino!

 

9/10 Punkte

 

Blade of the Immortal

 

Als großer Fan des Manga war ich zu Beginn recht enttäuscht von den ersten Szenen aus Miikes 100.Film. So wirkte mir das alles zu sauber und butleer, doch nachdem ich nun den kompletten Film gesehen habe, bin ich anderer Meinung. Denn „Blade of the Immortal“ ist eine sehr gute Manga-Verfilmung geworden, die zwar dem großen Umfang der Vorlage natürlich nicht gerecht werden kann, aber inszenatorisch ganz Miike ist und daher ziemlich cool!

 

8,5/10 Punkte

 

Corpse Party: Tortured Souls

 

Als großer Videospielfan ist mir die „Corpse Party“-Serie recht gut bekannt, auch in den Manga habe ich mal kurz reingelesen. Deshalb wollte ich mir auch die Anime-Verfilmung dazu mal anschauen, aber schon bei OVA 2 von 4 war Schluss. Denn neben den superdämlichen Charakteren hat mir auch die lahme Geschichte nicht gefallen. Kann man sich schenken.

 

4/10 Punkte

 

The Garden of Words

 

Nach „Your Name“ wollte ich mir wieder mal einen anderen Sjinkai-Film anschauen und griff zu „The Garden of Words“. Die Geschichte ist recht nett, hat gegen die tolle Optik aber kaum eine Chance. Ganz nett für zwischendruch, auch aufgrund der kurzen Laufzeit, aber sicherlich kein Must-see.

 

7/10

 

Blame!

 

Auch hier bin ich riesiger Fan des Manga von Tsutomu Nihei und wie er den Comic damals trotz weniger Dialoge sehr ausagekräftig gemacht hat. Der Anime, der nun in Zusammenarbeit mit Netflix produziert wurde, verschiebt die Hauptfiguren leider etwas und auch die epischen Momente des Manga bleiben leider aus. Dennoch gefiel mir die Optik recht gut, inhaltlich ist das aber Ware von der Stange.

 

6/10

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