Danmachi: The Movie – Arrow of the Orion

Das erste Kinoabenteuer für Bell und Hestia ist zwischen den beiden TV-Staffeln der Hauptserie angesiedelt. Dort gibt es für Hestia ein Wiedersehen mit Artemis, ihrer besten Freundin aus der Götterwelt, die dringend Hilfe benötigt. Und so brechen Hestia, Bell und ihre Freunde auf zu einer Suche, die sie weit fort von Orario führt und mit einer Macht konfrontiert, vor der sogar der Dungeon selbst vor Angst erzittert.

Die „Danmachi“-Reihe kennt man hierzulande auch unter dem griffigeren Titel „Is it wrong to try to pick up Girls in a Dungeon?“, welche auf einer umfangreichen Light Novel basiert. Nachdem diese in den vergangenen Jahren sowohl als Manga als auch Animeserie umgesetzt wurden, folgte im vergangenen Jahr der erste Kinofilm. „Danmachi“ entspringt dabei dem beliebten Genre der Fantasy-Animes und bedient sich recht exzessiv an allerlei Mechaniken aus Rollenspielen. So gehen die Abenteurer auf Monsterjagd in Dungeons und verdienen sich damit ihren Unterhalt. Von Etage zu Etage werden die Monster und Gegner aggressiver und gefährlicher, dafür steigt aber auch die Belohnung.

Der Kinofilm „Danmachi: The Movie – Arrow of the Orion“ ist nun auch hierzulande dank Kazé im Rahmen der Anime Nights erschienen und wurde mir freundlicherweise vom Verleih zur Verfügung gestellt. Da Kinos aufgrund der Corona-Pandemie ja immer noch eingeschränkt geöffnet oder teilweise noch komplett geschlossen sind, wurde der Film wie auch schon „Tokyo Ghoul S“ als Onlineevent bei Anime on Demand gezeigt.

Doch wie gelungen ist denn nun der erste große Film zu „Danmachi“? Nun, absolut überzeugt hat mich der knapp 85-minütige Anime nicht unbedingt. Denn inhaltlich fühlt er sich eher wie eine extrem gestreckte Episode der Serie an und trotz kurzer Laufzeit schleppt sich der Film vor allem im Mittelteil so vor sich hin bis es zu einem semi-guten Finale kommt.

Auch optisch war ich nicht unbedingt begeistert. Das Monsterdesign ist ziemlich lahm, für einen Kinofilm gab es mir viel zu wenig Highlights. Das unterstreicht weiterhin das Gefühl, dass man nur eine überlange Epsiode der Animeserie schauen würde. Sehr schade! Das Charakterdesign ist nämlich ganz schön, auch wenn man sich bei den Göttinnen teilweise viel zu sehr auf Fanservice mit wobenden Brüsten und Höschenblitzern konzentriert hat.

 

6/10 Punkte

 

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