#Japanuary 2022 Film 7 – The Snake Girl and the Silver-Haired Witch

Der #Japanuary 2022 neigt sich langsam dem Ende zu und somit folgen heute nun die Besprechungen zu Film 7 und 8 hier auf meinem kleinen Blog. Das vorletzte besprochene Werk ist somit Noriaki Yuasas Gruselspaß „The Snake Girl and the Solver-Haired Witch“ aus dem Jahre 1968, der sich thematisch in Richtung des ersten diesjährigen Japanuary-Films „The Great Yokai War“ bewegt. Es geht nämlich um mystische Wesen…

Das Mädchen Sayuri lebt aktuell in einem Waisenhaus, das von Nonnen geführt wird. Eines Tages kann sie zurück zu ihrer eigentlichen Familie, die sie dort ausfindig gemacht hat. Doch die anfängliche Euphorie weicht recht schnell der Angst vor seltsamen Ereignissen im Haus. So ist die Mutter geistig nicht ganz bei sich, empfängt Sayuri dennoch sehr warmherzig in der Familie. Doch nachdem ihr Vater, der sich beruflich mit exotischen und hochgiftigen Tieren beschäftigt, auf eine Dienstreise muss, wird das Leben für Sayuri immer beschwerlicher.

Grund dafür ist die plötzlich aufgetauchte Schwester Tamami, die bisher ihr Dasein auf dem Dachboden fristen musste. Einer der Gründe dafür scheint vor allem ihr entstelltes Gesicht zu sein, doch auch so scheint irgendwas nicht mit ihr zu stimmen. Schon bald vermutet Sayuri, dass ihre Schwester in Wirklichkeit eine Schlange ist und ihr nach dem Leben trachtet.

„The Snake Girl and the Silver-Haired Witch“ ist kein wirklich gruseliger Film. Dafür wirken die Effekte zu altbacken und die Schockmomente zu lasch und vorhersehbar. Man könnte fast meinen, dass man es mit einem kinderkompatiblen Grusel-Film zu tun hat, der auch gar nicht sonderlich erschrecken wollte.
In diese Richtung zielt auch etwas die Auflösung des Ganzen, aber das müsst ihr dann schon selber herausfinden.

Mir persönlich hätte etwas mehr Charakteraufbau gut gefallen, selbst die „Schlangenschwester“ Tamami bleibt etwas blass und platt. Aber gut, der Film läuft halt auch nur 82 Minuten…Ansonsten wird einem hier ein atmosphärisches Werk präsentiert, das sicherlich die ein oder andere Länge hat. Einen spannenden Fakt zum Regisseur gibt es noch zu berichten: dieser hat sich seine Brötchen vor allem mit der Arbeit an „Gamera“-Filmen verdient, so unter anderem mit dem Erstling. Und wie es der Zufall will, war der Teil meines letztjährigen #Japanuary-Line-ups(siehe HIER).

„The Snake Girl and the Silver-Haired Witch“ gibt es auf Blu-ray vom britischen Kult-Label Arrow Films. Diese kommt in einem schönen Schuber daher und hat mit einem Interview, dem Trailer und einem Kommentar von David Kalat außerdem einige Extras an Bord der Disc. Obendrauf gibt es – wie üblich beim Label – ein informatives Booklet, das sich mit den Hintergründen des Films befasst.

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