Des Zombies liebste Spiele 2017 – 12 Titel für großen Spaß

Geschuldet meiner Nebentätigkeit als Games-Schreiberling bei dvd-forum.at habe ich dieses Jahr wohl wesentlich mehr Spiele gespielt als in den vergangenen Jahren. Und auch wenn dabei hauptsächlich die großen AAA-Spiele den Weg in das Laufwerk meiner Switch, des 3DS oder der PS4 gefunden haben, habe ich mir zwischendurch immer wieder die Zeit für kleine Indieperlen oder japanische Nischentitel genommen.
2017 war ein unglaublich starkes Jahr für Spiele, vor allem der März und der Oktober hätten gerne 60 Tage haben könne, damit man alle Spiele auch so spielen kann wie sie es verdient haben. Und mit der Switch hat Nintendo letztlich auch eine Konsole veröffentlicht, die sicherlich das beste Lineup seit dem Super Nintendo hat. Wahnsinn! Bisher ist die Releaseliste von 2018 übersichtlich, aber da wird sicherlich noch einiges auf die Spielerschaft losgelassen, was sie noch nicht erwartet.

12. „Uncharted: The Lost Legacy“
Ich muss es gestehen: ich mag Nathan Drake nicht sonderlich. Die „Uncharted“-Spiele haben mich zwar schon immer mit ihren tollen Welten begeistert, aber spielerisch eher gelangweilt. Das Spinoff mit Nadine Ross und Chloe Frazer hingegen, hat echt Spaß gemacht. Cooles Setting in Indien und zwei schlagkräftige Damen in der Hauptrolle. Top!

11. „FIFA 18“
Nachdem ich einige Jahre nun bei Konamis „PES“-Reihe war, hat mich dieses Jahr EA wieder auf die dunkle Seite des Fußballs gezogen. Dank zahlreicher Lizenzen kann man mit „FIFA 18“ unendlichen Spielspaß haben, auch der Storymodus rund um Alex Hunter ist trotz seines Soap-Niveaus spielenswert.

10. „Super Mario Odyssey“
Nintendo schafft es mit fast jedem „Mario“-Spiel neue Maßstäbe im Genre der Jump’n’Runs zu schaffen. Und auch im Switch-Abenteuer gibt es so viel zu erleben und zu sehen, dass es eine wahre Freude ist. Vor allem die Anspielungen auf alte Serienteile treffen einen Videospiel-Veteranen wie mich genau an der richtigen Stelle.

9. „Horizon Zero Dawn“
Wohl eines der schönsten Spiele des Jahres mit einer tollen Heldin und einem wahnsinnigen Monsterdesign! Entschuldigung, aber Elektroschrott-Dinoss!?!?!? Wie geil! Aber auch spielerisch hat mich das Spiel gepackt, war neben typsichen Open World-Aufgaben nämlich auch mit innovativen Sachen voll gepackt.

8. „Persona 5“
Eines der Spiele, das niemals enden will. Auch nach über 30 Stunden habe ich noch kein Ende gesehen, dafür ist das Rollenspiel aus Japan zu voll gepackt. Denn neben den Abenteuern in den Dungeons will euer Protagonist ja noch in seinem japanischen Schulalltag begleitet werden. Optik und Sound sind auch hervorragend! Ein JRPG-Hammer!

7. „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“
Ein Spiel, das zum Start der Switch alles weggeblasen hat, was nur annähernd im Open World-Genre verankert war. Auch wenn es nervige Gameplay-Elemente gibt(die zerbrechlichen Waffen), das Spiel ist eine Wucht. Selten hat ein Game so neugierig gemacht, was hinter dem nächsten Hügel steckt.

6. „Nex Machina“
Ich liebe Housemarques Arcade-Spiele. „Resogun“ war sicherlich das beste Spiel zum Release der PS4, mit „Nex Machina“ vereint der Entwickler Highscore-Jagd mit Voxel-Optik und treibenden Synthwave-Beats. Dieses Zusammenspiel lässt einen in solch einen Rausch geraten…Hammer!

5. „South Park – Die rekatkuläre Zerreißprobe“
Eigentlich mochte ich die anarchische Zeichentrick-Serie bisher nicht wirklich. Doch der zweite Teil der „South Park“-Reihe von Ubisoft hat mich eines Besseren belehrt. Die Thematik der Superhelden-Frnachises wird hier herrlich aufs Korn genommen, da kann ich auch den ein oder anderen Furz-Witz verschmerzen.

4. „Yakuza 0“
Die „Yakuza“-Serie gehört seit Teil 3 zu meinen Favoriten im Bereich der Videospiele. Sei es die originalgetreue Abbildung der japanischen Straßenzüge oder die epischen Mafia-Geschichten, man kehrt immer wieder gern in Tokyos Rotlichtviertel zurück. Und mit „Yakuza 0“ schuf man einen perfekten Einstieg für Neulinge in die Serie.

3. „Oxenfree“
Die Switch-Version von „Oxenfree“ hat mich in den Bann gezogen wie selten ein Indiespiel zuvor. Eine unglaublich dichte Atmosphäre, spannende Charaktere und eine unheimliche Vertonung mit Samples und toller Musik sorgten für einige Stunden an Hochspannung.

2. „Assassin’s Creed Origins“
Bis zum „Black Flag“-Teil hatte ich nicht viel für die „Assassin’s Creed“-Serie übrig, da mich das Setting meist nicht ansprach. Doch mit dem besagten Piraten-Abenteuer oder „Assassin’s Creed Syndicate“ hatte mich die Serie. Und auch „Origins“ ist mit seinem Ägypten-Setting ein großartiger Spielplatz mit einer zwar dünnen Geschichte, aber einer dichten Atmosphäre.

1. „NieR:Automata“
Yoko Taros Andoriden-Epos ist für mich unbestritten beste Spiel des Jahres! Zwar kann man über die Optik streiten, aber nicht über die Handlung, die viele existenzielle Fragen stellt oder über die Musik, die das Epos immer richtig untermalt. Neben den vielen Hack’n’Slay-Einlagen gefallen auch die Bullethell-Momente. Wahnsinn!! Unbedingt spielen!

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Des Zombies liebste Filme 2017 – Eine Top 10

Auch wenn das Jahr 2017 mit knapp 120 konsumierten Filmen und Serien wohl eines der schwächsten der vergangenen Jahre war, habe ich mal wieder ziemlich viel Zeit mit Blu-rays, DVDs oder Streams verbracht. Und da euch sämtliche Seiten zum Jahreswechsel ihre Top10 um die Ohren schlagen, will ich da natürlich auch mitmachen.
Beim Durchgehen meiner Liste bei der Ofdb ist mir aufgefallen, dass es dieses Jahr erschreckend wenig aktuelle Sachen aus Japan zu mir geschafft haben und wenn dann waren es hauptsächlich Anime-Serien. Irgendwie war der japanische Film im Jahr 2017 nicht ganz so gut. Hoffen wir mal auf ein besseres Jahr 2018, aber wenn ich mir da so einige Releaselisten von Thirdwindowfilms oder anderen Publishern anschaue, bin ich ganz zuversichtlich.

Nun aber zu meinen persönlichen Top10 des vergangenen Jahres und damit zu den unbestritten besten Filmen, die man einfach gesehen haben muss. Mein Wort ist hier Gesetz! Zu einigen wenigen Filmen werdet ihr hier auf meinem Blog ein Review finden, so z.B. „Gantz: O“.

10. „Girl with all the Gifts“
Auch wenn ich Zombiefilmen mittlerweile überdrüssig bin und mich nur ganz wenige Filme dieses Genres noch begeistern können, hat mich „Girl with all the Gifts“ einfach beeindruckt. Zum Glück entstaubt es das Genre aber auch ordentlich und erinnert von der Atmosphäre an das Videospiel „The Last of Us“.

9. „I Am A Hero“
Und gleich noch ein Zombiefilm hinterher. Basierend auf dem gleichnamigen Manga, der mittlerweile auch bei über 20 Bänden angekommen ist, begeistert auch dieser Zombiefilm mit einem frischen Ansatz und einem unverbrauchten Setting. Hinzu kommen einige gesellschaftskritische Aspekte und eine ordentliche Menge Blut. Top!

8. „A Cure for Wellness“
Einer der Filme, der sicherlich in die Kategorie „Style over Substance“ gehört, mit aber aufgrund der richtigen Horrorelemente(Zähne und mit Wasser gefüllte, enge Räume) einen ordentlichen Schauer über den Rücken gejagt hat. Großartig auch die Szene, in der Mia Goth zu Bilderbuchs „Spliff“ in der Bar tanzt.

7. „Guardians of the Galaxy Vol.2“
Superhelden-Filme sind mittlerweile ähnlich wie Zombiefilme leider etwas zu häufig vertreten, James Gunn zeigt mit dem zweiten Teil um die skurille Truppe aus Mensch, Baum oder Waschbär wie man eine spannende und innovative  Superhelden-Saga schafft.

6. „Your Name“
Makoto Shinkais Filme waren bei mir schon immer umstritten. Optisch fand ich die Sachen schon immer beeindruckend, die Geschichten haben mich meist nicht so vom Hocker gerissen. Der RomCom-SciFi-Mix „Your Name“ ist aber mit Sicherheit einer der besten Anime der letzten Jahre und für mich persönlich Shinkais Meisterwerk.

5. „Blade Runner 2049“
Filme von Denis Villeneuve können eigentlich nicht schlecht sein. Egal ob der wirre „Enemy“ oder Spannungshämmer wie „Sicario“ oder „Prisoners“, der Kanadier hat mittlerweile bewiesen, dass er es kann. „Blade Runner 2049“ war letztlich ein großartiges Zusammenspiel aus dem hämmernden Soundtrack, den tollen Bildern und einem guten Cast.

4. „Gantz: O“
Den CGI-Film habe ich schon ausführlich hier besprochen, letztlich ist es ein großer „Hirn aus, Spaß an“-Film mit absurdesten Actionsequenzen und tollem Artdesign.

3. „High-Rise“
Basierend auf dem gleichnamigen Buch ist diese Gesellschaftskritik ein fesselnder Thriller mit einer Bombastoptik und großartigem Soundtrack. Die vier Minuten Film zu Portisheads ABBA-Coverversion von „SOS“ sind vermutlich welche der besten 2018.

2. „Star Wars – Die letzten Jedi“
Ehrlich gesagt kann ich die viele Kritik nicht nachvollziehen, für mich ist Episode VIII die perfekte Fortführung von „Das Erwachen der Macht“. Sicher hätte ich mir auch einige Antworten erhofft auf Fragen des Vorgängers, aber es bleibt ja noch ein weiterer Teil Zeit dafür. Kylo Ren und Rey halte ich für ebenbürtige Charaktere wie damals Luke und Darth Vader.

1. „Train to Busan“
Im März kamen wir in Deutschland auch endlich in den Genuss von „Train to Busan“, der schon auf zahlreichen Festivals abgeräumt hatte. Und was soll ich sagen? Der koreanische Zombie-Hit hat auch mich nicht enttäuscht. Zwar ist er etwas blutarm, dafür gibt es ein gelungenes Setting und viele frische Ansätze, die die verstaubten West-Zombies alt aussehen lassen.

Der #Japanuary kommt!

Soziale Medien wie Twitter sind ja immer wieder mal für coole und spannende Aktionen bekannt und dieser einen im speziellen widme ich im Januar meine volle Aufmerksamkeit, dem #Japanuary. Dieser entsprang den Gehirnwindungen von  @politikundliebe und wurde dann dank der Unterstützung der Abspanngucker und Kompendium des Unbehagens zu einer der besten Aktionen für den japanischen Film, die es je in Deutschland gab.

Um euch einen kleinen Überblick über den genauen Inhalt zu geben, zitiere ich einmal die Kollegen von SchönerDenken, die auf ihrer Seite auch alle Teilnehmer sammeln und deren Listen bei Letterboxd verlinkt haben(siehe hier):

Um was geht es? Es geht darum, im Januar 2018 acht japanische Filme anzuschauen und darüber zu schreiben oder zu podcasten. Das Ganze ist inspiriert vom Erfolg des #Horrorctobers. Und warum 8? In der japanischen Kultur gilt 8 als Glücksbringer, findet sich oft an spirituellen Gebäuden und wird „sue-hirogari“ genannt (erfolgreich sein). Jede/r sucht sich seine eigenen acht japanischen Filme aus und jede/r entscheidet selbst, wie und wo sie/er darüber schreiben oder podcasten will. Jede/r kann mitmachen. Der offizielle Hashtag ist #Japanuary.

Da wollte ich als passionierter Freund des japanischen Films natürlich nicht außen vorstehen und habe mich in wochenlangen Diskussionen mit mir selbst auf eine recht gut gemischte Liste geeinigt. Neben Klassikern wie „Battle Royale“ oder „dem ersten Teil der „Sasori“-Reihe, gibt es auch Beklopptes wie „Cutie Honey“ oder Sonos Magnum Opus „Love Exposure“. Die Filme bespreche ich dann in Form eines Reviews hier auf meiner Seite in der gewohnten Form. Also schaut immer wieder mal rein und gebt mir am besten Feedback, ob ihr die Filme kennt und wie ihr sie denn findet.

Meine Liste bei Letterboxd!

In eigener Sache…

Liebe Leserinnen und Leser meines bescheidenen Blogs,

wie ihr sicherlich die letzten Wochen gemerkt habt, ist es wieder mal ein bißchen ruhiger auf dieser Seite geworden. Das liegt nicht an meinem gesunkenen Filmkonsum…soweit lasse ich es nicht kommen…sondern eher daran, dass ich mittlerweile auch auf einer anderen Seite schreiberisch tätig bin.

Denn auf dvd-forum.at schreibe ich mittlerweile für den Newsbereich „Games“ und widme meine Energie häufiger Spielen aus längst vergangenen Zeiten in der „Retroecke“. Auch der ein oder andere Test dort wurde schon von mir verfasst und ab und an gibt es einen kleinen Comicstrip von mir(findet ihr unter den ganzen „News“- und „Test“-Bereichen auf der Startseite).

Natürlich wird es hier weiterhin neue Artikel geben, denn irgendwo müssen meine Gedanken zu dem ein oder anderen Film ja hin. Aber es würde mich freuen, wenn ihr auch mal auf dvd-forum.at reinschaut, denn wir ziehen da was Gutes auf!

 

Hatoful Boyfriend oder Wie date ich einen Vogel?

Stellt euch vor, ihr seid der einzige Mensch, genauer gesagt ein Mädchen, an einer japanischen Highschool und eure Mitschüler sind…Tauben. Ja, Tauben.
Da ist zB Ryouta, euer bester Freund…eine Taube. Oder der an Narkolepsie erkrankte Lehrer…eine Taube. Der Leiter der SMV…eine Taube. Oder eurer Arbeitgeber in den Sommerferien…ein Sittich!!!

Ja, die Welt von „Hatoful Boyfriend“ ist voller komischer Vögel. Und ihr sucht DEN Vogel! Den einen, der der Richtige ist. Einen Freund. So klickt ihr euch in bester Visual Novel- Manier durch viele Textboxen und trefft immer wieder mal Entscheidungen, die den Spielverlauf beeinflussen. Ihr müsst euch zB entscheiden, welche Fächer ihr wann belegt oder ob ihr in den Sommerferien einem Nebenjob nachgeht.Dadurch öffnen sich nach und nach verschiedene Erzählstränge und führen auch zu unterschiedlichen Enden(bis zu 15 Enden gibt es wohl).
Die Spielzeit variiert dabei von 45 Minuten bis zu über zwei Stunden. Bei meinem Talent habe ich es geschafft, das schlimmste Ende zu erreichen und wurde nach nicht mal einer Stunden hinterhältig in meiner Höhle ermordet. Das ist aber kein Wunder, auch bei dem PS3- Hit „Heavy Rain“ hab ich es im ersten Durchlauf geschafft, das deprimierendste Ende zu sehen.
„Hatoful Boyfriend“ ist nicht für jeden Gamer was. Dafür ist das Spiel viel zu japanisch skurril. Aber ich lege es jedem nahe, der mal was Neues sehen und erleben möchte.
Die Story kann durchaus sehr tief gehen und auch zur Hintergrundgeschichte erfährt man im „richtigen“ Erzählstrang einiges. Also lohnt sich mehrfaches durchspielen.
Ich habe es auf der PS4 gespielt, gibt es aber auch für die PS Vita, Steam oder PC/Mac. Außerdem gibt es schon einige frühere Teile für PC sowie Webcomics, Bücher oder Hörspiele.
Im PSN- Store kostet das Spiel 9,99€ als CrossBuy- Titel mit CrossSave- Funktion. Ist aber immer wieder mal im Sale zu haben.

Ein fröhliches Film- Potpourri

On The Job

Die Gefängnisinsassen Tatang und Daniel werden gelegentlich für Freigänge aus der Anstalt gelassen. Aber nur für eine Gegenleistung: Auftragsmorde.
Diese geschehen meist im Auftrag von hochrangigen Politikern und diese sind nicht erfreut als eine Einheit der Polizei den Killern auf die Spur kommt. So beginnt ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Cops, den Killern und deren Auftraggebern.

Nachdem mich der philippinische Thriller „Graceland“ schon so begeistern konnte, habe ich bei „On The Job“ gerne auch wieder zugegriffen. Technisch und handwerklich ist das alles auf sehr hohem Niveau, auch die Schauspieler machen einen sehr guten Job.
Hauptkritikpunkt sind die zwei bis drei Längen, die sich in der knapp zweistündigen Spielzeit einschleichen.

7,5/10

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Justice League- Throne Of Atlantis

Hierbei handelt es sich um die Vorgeschichte von Aquaman und wie dieser zu seiner Bestimmung kam.
Bei mir ist die Sympathie für solche Animationsfilme immer stark abhängig von der Qualität der Zeichnungen und Animationen. Und das ist hier leider etwas zwiespältig. Auf der einen Seite sind die Figuren sehr gut gezeichnet, die Hintergründe aber sehr detailarm. Auch die Animationen sind oft sehr hakelig.
Aber dafür hat mich die Geschichte überzeugt. In knackigen 70 Minuten wird sie ohne große Längen erzählt.
Und so ein bißchen mit Aquaman anfreunden konnte ich mich.

7/10

Trailer

Frequencies

Zak und Marie dürfen sich eigentlich nicht begegnen oder überhaupt anfreunden. Denn sie haben unterschiedliche Frequenzen. Diese entscheiden in dieser alternativen Gegenwart des Films über den Verlauf des Lebens. Menschen mit hoher Frequenz sind vom Glück gesegnet und müssen nicht viel für ihr Wohlergehen tun, niederfrequente Menschen erleben das genaue Gegenteil.
Aber blöderweise verliebt sich Zak eben in Marie und arbeitet jahrelang an einer Lösung, die beide zusammen bringen kann. Denn sind sie länger als eine Minute an einem Ort, passiert irgendeine Katastrophe…

„Frequencies“ ist eine sehr untypische SciFi-Romanze. Und ich mag solche Filme, die mit wenig Mitteln eine „Parallelwelt“ erschaffen können. Ähnlich einem „Perfect Sense“ oder „Enemy“.
Das Ende ist mir bisher noch nicht ganz klar, da hilft wohl nur eine Zweitsichtung. Aber das ist weitaus weniger schlimm, es ist ein sehr sehenswerter Film!

8/10

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Der Roboter verfolgt mich- It Follows & Chappie

It Follows

Nach dem ersten Schäferstündchen mit ihrem vermeintlichen neuen Freund Hugh, hat Jay Visionen von Menschen, die sie verfolgen. Und sie wollen ihr nichts Gutes…

Mehr sollte man zu dem Film nicht verraten. Alles andere muss man selbst erfahren.
Eigentlich bin ich nicht der große Horrorfilm- Fan, aber die ein oder andere Perle schafft es dann doch mal in meinen Player. „It Follows“ hat schon letztes Jahr auf dem Fantasy Filmfest die Massen begeistern können und kam letzte Woche endlich in die deutschen Kinos.
Begeistert hat er mich auch, va ist die Thematik frischer als gängiges Horrorkino heutzutage und die Atmosphäre ist einfach großartig. Der junge und unverbrauchte Cast macht eine tolle Arbeit und besonderes Highlight für mich war die großartige Musik von Disasterpiece. Die wabernde Ambientmusik wurde perfekt über die Bilder des Films gelegt.
Gesehen habe ich „It Follows“ auf der britischen Blu-ray von Icon. Diese kommt im schicken Schuber und mit einem tollen Wendecover daher.

8/10 Punkte

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Chappie

In Johannesburg steigt die Kriminalitätsrate immer mehr und die Polizei ist machtlos. Daher rufen sie eine Roboter- Spezialeinheit ins Leben, um den Gangstern entgegenzutreten.
Der Wissenschaftler hinter dieser Einheit, DeonWilson, programmiert abseits seiner Hauptarbeit aber eine Künstliche Intelligenz, die er an einem ausgemusterten Scout(so der Name der Roboter- Polizisten). Durch mehrere Zufälle fällt dieser den Gangstern Yolandi und Ninja(ja, die Band „Die Antwoord“) in die Hände, die sich mit der Hilfe des Scouts das große geld versprechen.

Die Filme von Neill Blomkamp verfolge ich schon seit seinem ersten großen Werk, District 9. Den fand ich damals noch durchwachsen. „Elysium“ war auch recht ordentlich, aber immer noch nicht der große Wurf.
Den hat er jetzt mit „Chappie“ abgeliefert. Titelgebender Roboter ist der charmanteste und coolste Roboter seit No.5 und technisch beeinruckend in den Film eingearbeitet.
Die Story fand ich auch sehr spannend und in Kombination mit den tollen Aufnahmen von Johannesburg war das Ganze sehr überzeugend.
Etwas unausgereift war die schauspielerische Leistung von „Die Antwoord“, das war teilweise nicht soooo gut. Aber dafür haben sie einige ihrer Songs zu dem starken Soundtrack geliefert.

8/10 Punkte

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