Filmlogbuch Nr.41- The Machine

In der nahen Zukunft befinden sich China und der Westen in einem Kalten Krieg. Um endlich für klare Fronten zu sorgen, möchte der Westen humanoide Kampfroboter bauen und entwickelt hierfür eine KI.
Nach einigen Fehlschlägen verspricht sich der Wissenschaftler Dr. Vincent von seiner neuen Kollegin Ava frische Impulse für die Weiterentwicklung des Programms. Als diese jedoch zu neugierig wird, findet sie ein jähes Ende.
Doch auch der Doktor hat nicht alle Karten auf den Tisch gelegt. Hat er doch sehr persönliche Gründe, endlich einen funktionierenden Cyborg zu bauen.

Auf „The Machine“ wurde ich durch einen Kommentar von mohnmond hier auf meinem Blog aufmerksam. Also hab ich mir den doch mal prompt auf meine Leihliste bei Lovefilm gesetzt und letzte Woche dann auch endlich gesehen.
Hat mich schon „Ex_Machina“ dieses Jahr mit der Thematik der KI und den Grenzen dieser Technik mehr als begeistern können, hat mir auch dieser Film recht gut gefallen.
Die Geschichte war zwar etwas vorhersehbar, aber Atmosphäre und Inszenierung gleichen das wieder aus.
Vor allem musikalisch fühlte ich mich oft an das Psychodrama von Alex Garland zurück erinnert. In den meisten Szenen musste ich aber eher an die „The Ghost In The Shell“-Saga von Masamune Shirow denken. Vor allem gegen Ende. Aber das ist ja nichts negatives.
Sehr positiv aufgefallen ist mir im Übrigen Hauptdarstellerin Caity Lotz. Die hat ihren Job sehr gut gemacht!

7/10 Punkte

Trailer

Gesehen habe ich den Film auf der deutschen Blu-ray von Splendid. Außer ein paar Trailern war allerdings nichts mehr auf der Disc.

Filmlogbuch Nr.26- Ex Machina

Der bei Bluebook angestellte Programmierer Caleb gewinnt in der firmeneigenen Lotterie den Hauptgewinn. Dieser besteht daraus, den Firmenboss für eine Woche auf seinem fernab gelegenen Domizil besuchen zu können.
Den genauen Grund für den Besuch bei Nathan erfährt er aber erst nach seiner Reise. Denn er soll eine neue KI testen. Und diese besteht nicht nur aus ein paar Schaltkreisen, sondern besitzt auch einen kompletten Körper und hört auf den Namen Ava.
Schon bald stellt Caleb fest, dass er es mit einer sehr menschlichen KI zu tun hat, die ihn vor so manche existentielle Fragen stellt.

„Ex Machina“ ist mein bisheriges Highlight 2015 und in meiner Top3 im SciFi-Bereich. Schon lange konnte mich ein Film nicht mehr so fesseln wie das neueste Werk von Alex Garland. Die Atmosphäre ist von Minute 1 an unglaublich dicht und man ist fasziniert von der unglaublichen Präsenz der Schauspieler, allen voran Oscar Isaac als „Bluebook“-Gründer. Aber auch Alicia Vikander verkörpert Ava toll und trägt dazu bei, dass die Beziehung zwischen ihr und Caleb den Zuschauer so richtig mitfiebern lässt.
Dazu kommt noch das Setting, das zwar alles sehr technisch präsentiert, dennoch nichts an Wärme verliert. Hauptanteil daran hat das hochtechnisierte Haus Nathans, das aber mit der Natur harmoniert, da es viele offene Stellen hat und so alles perfekt miteinander verschmelzen kann.
Dazu noch die vielen philosphischen Fragen zum Sinn und Zweck und zu Gefahren von Künstlichen Intelligenzen…einfach großartiges Kino mit Köpfchen!
Kritikpunkte habe ich an dem Film keine, ich könnte ihn immer und immer wieder schauen!

10/10 Punkte

Trailer

Der Film erschien vor wenigen Wochen bei uns in Deutschland auf DVD und Blu-ray. Für die Blu-ray erschien auch eine limitierte Edition im Steelbook, das sehr edel wirkt und perfekt auf den Film zugeschnitten ist. Leider enthält die Disc nicht viele Extras. Da hätte ich mir gerne mehr zu angeschaut.
„Ex Machina“ erschien weltweit in mehreren schicken Auflagen, vorwiegend als Steelbook. In Kanada gab es ein Best Buy-exkluives Steelbook im Mondo Design und auch die chinesische Firma HD Zeta hat eines im Vertrieb.
In Europa gab es bei Filmarena aus der Tschechei auch eine sehr edle Varaiante mit tollen Slipcover. Für Sammler gibt es also eine große Auswahl!