#Japanuary 2022 Film 6 – Blind Beast

Im vergangenen Jahr habe ich an dieser Stelle den Film „Irezumi“ besprochen(mehr dazu HIER), der unter der Regie von Yasuzo Masamura entstand. Der Regisseur war einer der ersten, den ich im Rahmen meiner Begeisterung für japanische Exploitation-Werke wahrgenommen habe, doch leider habe ich sein Schaffen nie so wirklich verfolgt. „Blind Beast“ war mir zwar schon recht lange bekannt – u.a. gibt es ein deutsches DVD-Release von REM – doch irgendwie verschwand der Film und sein Regisseur lange aus meinem Fokus. Und nachdem ich „Blind Beast“ nun endlich gesehen habe, frage ich mich: WARUM?!?

Der Film aus dem Jahr 1969 handelt von einem blinden Künstler namens Michio und einem Model namens Aki. Nachdem diese dank einer Ausstellung eines Fotografen und Skulpteurs zu lokalem Ruhm kam, wird auch Michio auf sie aufmerksam. Zusammen mit seiner Mutter entführt er die junge Frau und will sie fortan als Muse und Vorlage für die Skulptur eines perfekten Frauenkörpers nutzen. Eingeschlossen in einer Lagerhalle voll seltsamer Kunstwerke, versucht sie fortan vor Michio zu fliehen. Doch so recht gelingen will ihr das nicht und so entwickelt sich langsam eine sehr skurrile Beziehung zueinander…

„Blind Beast“ ist wirklich eine Bestie an Film. Wägt man sich anfangs noch in Sicherheit und meint zu wissen, was einen da alles noch erwartet, dreht der Film in der zweiten Hälfte voll auf und präsentiert menschliche Abgründe deluxe. Mehr will ich hier gar nicht verraten, aber Fans des Genre Eroguro – also des Erotisch-Grotesken – kommen definitiv auf ihre Kosten. Kein Wunder, basiert der Film doch auf einem Werk von Edogawa Rampo, der berühmt für seine Werke aus diesem Genre ist.

Wie schon erwähnt, ist der Film in Deutschland vom Label Rapid Eye Movies auf DVD erschienen. Ich besitze die britische Blu-ray des Labels Arrow Video, das dem Film ein angemessenes Paket geschnürt hat. Neben einem Wendecover mit japanischem Kinoplakat, gibt es auch noch ein informatives Booklet mit einem Essay zum Film und der umfangreichen Filmographie des Regisseurs. Auf der Disc finden sich außerdem ein Audiokommentar und weitere Boni.

#Japanuary 2022 Film 1 – The Great Yokai War

Ihr wisst was los ist…im Januar ist #Japanuary-Zeit! Es gilt also mal wieder acht Filme aus dem Land der aufgehenden Sonne zu sichten und diese zu besprechen. Den Anfang macht in diesem Jahr „The Great Yokai War“ von keinem geringeren als Takashi Miike.

Anfang der 2000er hatte der japanische Film eine echte Hochphase in Deutschland, was unter anderem auch Mister Miike geschuldet war, der sich mit „Audition“, „Dead or Alive“ und „Gozu“ einen gewissen Ruf erarbeitet hatte. Seine Filme versprachen viel Gewalt, nackte Haut und Yakuza mit dicken Eiern. Umso verwirrter war für mich die damalige Ankündigung, dass er mit „The Great Yokai War“ nun einen Kinderfilm machen würde. Miike und Kids?!?! Das wollte so gar nicht zusammenpassen, aber – und so viel kann man vorab verraten – der Film ist eine echte Überraschung.

Der junge Tadashi ist mit seiner Mutter aufs Land gezogen, da diese sich von ihrem Mann getrennt hat. Nun wohnen die beiden also bei dem seltsamen Großvater, Tadashi vermisst aber sowohl seine Schwester in Tokyo und kommt außerdem in der Schule so gar nicht klar. Als er eines Tages bei einem Dorffest aber zum Kirin Rider ernannt wird und das Dorf beziehungsweise ganz Japan plötzlich von einer finsteren Schar an Dämonen bedroht wird, nimmt er all seinen Mut zusammen und stellt sich der Herausforderung. Hilfe bekommt er dabei von einigen Yokai, japanischen Geisterwesen, die dem Schurken eigentlich als Futter für seine diabolische Maschine dienen sollen.

„The Great Yokai War“ ist von Minute 1 an ein unterhaltsames Abenteuer für Jung und Alt. Auch wenn sich Miike inhaltich hier schon sehr auf die jüngere Zuschauerschaft konzentriert hat, gibt es doch so einige gruselige und brutale Momente. Und auch in sexueller Hinsicht gibt es die ein oder andere subtile Szene, zum Beispiel mit der Flussgöttin Kawahime oder Chiaki „Gogo“ Kuriyama. Miike schafft es also seine Elemente für die er berühmt und berüchtigt ist, auch in einem Kinderfilm unterzubringen. Ein echter Regie-Gott!

Ganz hervorragend sind aber auch die unterschiedlichen Yokai gelungen. Wenn man für die fantasievollen Geisterwesen nur ein bißchen was übrig hat, wird man hier seinen Spaß haben. Egal ob scheinbar nutzloser Bohnenzähler, der einbeinige Regenschirm oder der klassische Kappa…das ist schon großes Kino. Ja, der ein oder andere Effekt sieht mal nicht ganz so professionell aus und wirkt schlecht gealtert, vor allem bei CGI-Monstern, aber darüber kann man meist gut hinwegsehen.

„The Great Yokai War“ macht über seine zwei Stunden Laufzeit durchgehend Spaß und gefällt mit seinen skurrilen Einfällen und vor allem den vielen verschiedenen Yokai. Humor, Spannung, Abenteuer…fast fühlt man sich an eine japanische Variante von „The Goonies“ erinnert…nur mit Kappas und feuchten Fluss-Prinzessinen…und epischer!
Wer sich nun auf die Suche nach dem Film begeben möchte: in deutscher Sprache gibt es „The Great Yokai War“ nur auf DVD und das auch nur noch in gebrauchter Form. Ansprechend präsentiert wird der Film aber in der neuen „Yokai Monsters Collection“ von Arrow Video. Dort gibt es neben Miikes Werk auch noch die drei Filme „100 Monsters“, „Spook Warfare“ und „Along with Ghosts“ aus den späten 60er Jahren. Obendrauf beinhaltet die Box neben massig Extras auf Disc auch noch einen Yokai Guide und ein kleines Büchlein mit Infos zu den Filmen und einigen Yokai-Artikeln. Darunter unter anderem einer über Mangaka Shigeru Mizuki, der auch in „The Great Yokai War“ als einer DER Zeichner thematisiert wird, wenn es um Yokai geht.

Danmachi: The Movie – Arrow of the Orion

Das erste Kinoabenteuer für Bell und Hestia ist zwischen den beiden TV-Staffeln der Hauptserie angesiedelt. Dort gibt es für Hestia ein Wiedersehen mit Artemis, ihrer besten Freundin aus der Götterwelt, die dringend Hilfe benötigt. Und so brechen Hestia, Bell und ihre Freunde auf zu einer Suche, die sie weit fort von Orario führt und mit einer Macht konfrontiert, vor der sogar der Dungeon selbst vor Angst erzittert.

Die „Danmachi“-Reihe kennt man hierzulande auch unter dem griffigeren Titel „Is it wrong to try to pick up Girls in a Dungeon?“, welche auf einer umfangreichen Light Novel basiert. Nachdem diese in den vergangenen Jahren sowohl als Manga als auch Animeserie umgesetzt wurden, folgte im vergangenen Jahr der erste Kinofilm. „Danmachi“ entspringt dabei dem beliebten Genre der Fantasy-Animes und bedient sich recht exzessiv an allerlei Mechaniken aus Rollenspielen. So gehen die Abenteurer auf Monsterjagd in Dungeons und verdienen sich damit ihren Unterhalt. Von Etage zu Etage werden die Monster und Gegner aggressiver und gefährlicher, dafür steigt aber auch die Belohnung.

Der Kinofilm „Danmachi: The Movie – Arrow of the Orion“ ist nun auch hierzulande dank Kazé im Rahmen der Anime Nights erschienen und wurde mir freundlicherweise vom Verleih zur Verfügung gestellt. Da Kinos aufgrund der Corona-Pandemie ja immer noch eingeschränkt geöffnet oder teilweise noch komplett geschlossen sind, wurde der Film wie auch schon „Tokyo Ghoul S“ als Onlineevent bei Anime on Demand gezeigt.

Doch wie gelungen ist denn nun der erste große Film zu „Danmachi“? Nun, absolut überzeugt hat mich der knapp 85-minütige Anime nicht unbedingt. Denn inhaltlich fühlt er sich eher wie eine extrem gestreckte Episode der Serie an und trotz kurzer Laufzeit schleppt sich der Film vor allem im Mittelteil so vor sich hin bis es zu einem semi-guten Finale kommt.

Auch optisch war ich nicht unbedingt begeistert. Das Monsterdesign ist ziemlich lahm, für einen Kinofilm gab es mir viel zu wenig Highlights. Das unterstreicht weiterhin das Gefühl, dass man nur eine überlange Epsiode der Animeserie schauen würde. Sehr schade! Das Charakterdesign ist nämlich ganz schön, auch wenn man sich bei den Göttinnen teilweise viel zu sehr auf Fanservice mit wobenden Brüsten und Höschenblitzern konzentriert hat.

 

6/10 Punkte

 

#Japanuary Film 7 – Zigeunerweisen

Als der Rumtreiber Nakasago des Mordes an einer Frau bezichtigt wird, kommt ihm sein ehemaliger Freund und Studienkollege Aochi zur Hilfe. Denn als Professor für Deutsch genießt er ein gewisses Ansehen und schwört dem anwesenden Mob und dem Polizisten, dass dieser auf keinen Fall als Täter in Frage kommen könne.
Daraufhin verbringen die beiden etwas Zeit miteinander und treffen dabei auf die Geisha Koine. Als Nakasago diese einige Jahre später heiratet, wird es jedoch nichts mit dem trauten Eheleben, denn es zieht ihn immer wieder in die Welt hinaus.

Seijun Suzuki ist ein japanischer Regisseur, der vor allem in den 1960er Jahren richtig tolle Filme gedreht hat. Unvergesslich zum Beispiel „Branded to Kill“ oder „Tokyo Drifter“. Anfang der 80er schuf er dann die Taisho-Trilogie, deren erster Teil eben „Zigeunerweisen“ ist und den ich voller Vorfreude in den Player legte. Leider musste ich mich aber schon so sehr durch die ersten 15 Minuten quälen, dass ich fast schon Angst vor den restlichen zwei Stunden hatte. Und das zurecht!
Denn der Film ist leider nicht sehr gut strukturiert und verwirrt mit seiner Erzählweise und den vielen nichtigen Inhalten. Das war mir alles viel zu durcheinander. Sorry, Suzuki-san! Einige recht gute Szenen und die vermittelte Stimmung haben den Film vor einer Voll-Katastrophe gerettet, aber das war auch schon die positive Seite. Sehr gestört hat außerdem die Vertonung des Films, da die Stimmen im Gegensatz zu den Umgebungsgeräuschen zu laut waren und zu steril klangen.

5/10 roten Krabben

 

„Zigeunerweisen“ ist in dem schicken The Taisho Trilogy-Set von Arrow Academy sowohl als Blu-ray als auch DVD enthalten. Die Box bietet außerdem ein umfangreiches Büchlein mit 60 Seiten, einige Extras sowie die beiden Quasi-Fortsetzungen „Kagero-za“ und „Yumeji“. Ton ist in Japanisch mit englischen Untertiteln enthalten, die Bildqualität geht in Ordnung. Ein deutsches Release von „Zigeunerweisen“ existiert leider nicht, Suzukis Filme sind hierzulande leider sowieso unterrepräsentiert. Hier lohnt aber ein Blick nach England, auch wenn viele der Releases dort mittlerweile auch nur noch schwer zu kriegen sind.

#Japanuary 2019 Film 2 – Blind Woman’s Curse

Als Akemi die Führung des Tachibana-Clans übernimmt und diesen aus belanglosen Gangkämpfen heraushalten will, stößt dies nicht bei allen Beteiligten auf Akzeptanz. Vor allem einer ihrer Untergebenen, Tatsu, hält nichts von dem eingeschlagenen Weg und verbündet sich deswegen mit dem feindlichen Azora-Clan. Deren Anführer Dobashi hat sich indes mit einer geheimnisvollen blinden Frau zusammengetan, die ihm beim Sturz der Tachibanas helfen will.

 

Meiko Kaji ist eine Göttin! Durch Filme wie „Sasori“ wurde sie unsterblich und zur Ikone des Pinky Violence-Kinos. In „Blind Woman’s Curse“ feierte sie im Jahr 1970 ihre Premiere als Hauptdarstellerin und verlieh dem skurrilen Mix aus Yakuza- und Horrorfilm den nötigen Glanz. Das Multitalent, neben zahlreichen Filmen hat sie nämlich aus Musikalben veröffentlicht, wertet einfach jeden Film schon allein durch ihre Anwesenheit auf.
Inszeniert wurde der Spaß von Teruo Ishii, der es wirklich großartig versteht, die Genres zu einem überzeugenden Film zu vermengen. Garniert mit tätowierten Yakuza-Frauen, verfluchten Katzen und zig übernatürlichen Elementen vergehen die 85 Minuten von „Blind Woman’s Curse“ wie im Fluge und lassen den Zuschauer ziemlich begeistert zurück. Da verzeiht man dem Werk auch einige billigere Effekte wie die Plüschkatze, die an einem Seil durch den Friedhof gezogen wird.

 

8,5/10

 

„Blind Woman’s Curse“ ist bei Arrow Video in Großbritannien in einer tollen Blu-ray/DVD-Kombo erschienen. Wie vom britsichen Label gewohnt, bekommt man hier nicht nur ein Wendecover sondern auch ein informatives Booklet präsentiert. Ein lohnenswertes Paket für Filmfans!

 

#Japanuary 2018 Film 1 – Female Convict 701: Sasori

Eigentlich lebt Nami ein beschauliches Leben. Als dann auch noch Sugimi, ein erfolgreicher Drogenfahnder in ihr Leben tritt, scheint alles perfekt. Blind vor Liebe und etwas nauv lässt sie sich auf einen Deal ein und soll für Sugimi in einem Nachtclub mehr über die Schmugglerrouten der Mafia. Doch leider fliegt ihre Tarnung recht schnell auf und die Gangster erniederigen Nami aufs Übelste. Als sie dann noch herausfindet, dass Sugimi ihr Leben wissentlich aufs Spiel gesetzt hat, brennen bei Nami die Sicherungen durch und sie versucht ihre einstige große Liebe umzubringen. Doch leider scheitert dies und Nami wird festgenommen und verurteilt.
Fortan fristet sie ihr Dasein als Gefangene Nr. 701 in einer Besserungsanstalt für Frauen, die von sadistischen Wärtern geführt wird. Nach einem Ausbruchsversuch wird sie auch noch von ihren Mithäftlingen geächtet, da auch diese für ihr Fehlverhalten mit Essensrationierung und anderen Maßnhamen bestraft werden. Für Nami beginnt so eine unglaublich harte Zeit, die auch noch durch Einflussnahme von Außen erschwert wird. Denn ihr ehemaliger Liebhaber bekomtm langsam kalte Füße, ob Nami nocht doch noch ein Ausbruch und so der erfolgreiche Racheversuch an ihm gelingt.

„Female Convict 701: Sasori“ war vor etwas über zehn Jahren einer meiner ersten Kontake mit dem Women in Prison-Genre und entfachte meine Liebe für das Pinky Violence-Kino der 70er Jahre bzw. dem Pinku Eiga. Shunya Itos Film von 1972 ist alles andere als zimperlich und in einigen Momenten sehr, sehr derbe, zieht den Zuschauer aber schon von Minute 1 an in seinen Bann. Daran ist nicht nur die Giallo-artige Inszenierung mit starken Farben und einprägsamer Musik schuld, vor allem die Präsenz von Hauptdarstellerin Meiko Kaji sorgt für den Kultstatus des Films. Die Schauspielerin steht wie keine andere ihrer Zunft für das Pinky Violence-Genre und war auch in den drei Fortsetzungen der „Sasori“-Reihe zu sehen. Wer noch keinen Film mit ihr gesehen hat: NACHHOLEN!!! Zum Einstieg empfehle ich den kultigen „Lady Snowblood“!
Aber zurück zu „Female Convict 701: Sasori“:  die Giallo-artige Inszenierung sprach ich bereits an, spannend sind aber auch die Momente, in denen der Film wie ein japanisches Theaterstück wirkt. So werden Blutspritzer im Gesicht schon mal zu einer Kabuki-Maske-ähnlichen Beamlung, auch die Blutfontänen kennt man eher aus dem japanischen Theater.

8/10 Punkte

„Female Convict 701: Sasori“ gibt es in Deutschland auf DVD von Rapid Eye Movies, entweder in einer Einzel-VÖ oder in einer Box. Letztere ist seit einiger Zeit OOP, gibt es gebraucht aber noch auf einschlägigen Seiten. Wer sich die Filme in der besten Qualität in die Sammlung stellen will, sollte zur Komplettbox des britischen Labels Arrow Video greifen. Aktuell gibt es diese noch in der limitierten Erstauflage, die nicht nur in einem stabilen Schuber kommt, sondern auch ein informatives Booklet enthält. Weiterhin hat jeder Film im separaten Amaray ein Wendecover mit dem japanischen Originalplakat.

 

Giallo-Special Teil 2: Die Neunschwänzige Katze

So, weiter gehts mit den Giallo-Filmen…

Mit meiner Bestellung von „Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe“, bekam ich auch noch „Die Neunschwänzige Katze“(OT: Cat O’Nine Tails, 1971), ebenfalls unter Regie von Dario Argento entstanden.

Der erblindete, ehemalige Journalist Arno begibt sich zusammen mit dem Reporter Giordani auf die Suche nach einem Mörder. Das Opfer, Dr. Calabresi, arbeitete in einem großen Genforschungsinstitut und war an einem Forschungsprojekt beteiligt, das es er ermöglichen  soll, kriminelles Potential eines Menschen anhand der DNA-Struktur erkennen zu können.
Nach und nach ergeben sich immer mehr mögliche Täter, aber auch Mordmotive.

Giallo-typisch setzt auch dieser Film sehr stark auf die klassischen Elemente des Genres(extreme Nahaufnahmen, Spannungsaufbau und die nervenaufreibende Musik). Wie auch schon bei Argentos Erstling, wird man hier immer mal wieder in die Irre geführt und wird am Ende definitiv überrascht.
Leider wollte bei mir aber nicht die selbe Stimmung aufkommen wie bei anderen Gialli. Irgendwie ist der Film etwas zu lange geraten und plätschert gerade im Mittelteil so vor sich hin.

Gesehen habe ich den Film auf Blu-ray und zwar die Veröffentlichung aus England von Arrow Video. Wie auch schon Argentos Debut, kommt die Blu-ray im schicken Schuber mit Postkarten, verschiedenen Wendecovern, Booklet und Poster.
Außerdem gibt es ca eine Stunde an Extras.
Bild und Ton sind qualitativ ok.

Den Trailer gibt es hier!

 

Giallo-Special Teil 1: Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe

HIer ist er nun: der erste Teil des Giallo-Specials. Dieser beginnt mit dem Erstlingswerk von Dario Argento aus dem Jahr 1970, „Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe“(engl. Titel ‚The Bird with the Crystal Plumage“).

Die Geschichte erzählt von einem amerikanischen Schriftsteller, der Zeuge eines Angriffs auf eine junge Frau wird. Doch der ganz in schwarz gekleidete Attentäter kann entkommen und lässt die Frau verletzt zurück.
Da die Polizei ihn als Hauptzeugen nicht ausreisen lässt, macht er sich selbst auf die Tätersuche und gerät so selbst in den Focus des Unbekannten.
Nach und nach stellt sich heraus, dass er auf der Spur eines Serienkillers ist…

Die Artworks zu dem Film lassen härtere Szenen erahnen als der Film dann letztlich ist. Alles in allem ist es ein sehr spannender Film, der einen immer mal wieder in die Irre führt.
Perfekt für den Einstieg ins Genre!!

Gesehen habe ich die Blu-ray aus England von Arrow Video.
Zwar ist die Bildqualität nicht so besonders, aber dafür gibt es sehr viele Extras auf der Disc sowie ein Booklet, Poster und einen Schuber. Eine Besonderheit der Arrow-VÖs sind definitiv de verschiedenen Wendecover(meist Kinoplakate aus unterschiedlichen Ländern). Sehr schick!!
Zu meinem Unverständnis gibt es den Film im deutschsprachigen Raum nicht ungeschnitten auf DVD/BD. Wie schon gesagt, der Film ist nicht besonders hart. Aber es ist ja bekannt, dass Sub-Genres in deutschen Landen oft nicht mit dem nötigen Respekt behandelt werden…

Alle Giallo-/Argento- Interessierten sollten sich daher va auf Veröffentlichungen aus dem Ausland konzentrieren. Zumindest von Argento-Klassikern gibt es meist keine anständige deutsche DVD/BD. Am besten vorher immer mal auf www.ofdb.de checken!!!

Hier gehts zum Trailer!