Filmlogbuch Nr.52- The Voices

Jerries Leben könnte eigentlich ganz gut sein. Ein fester Job in der örtlichen Badewannen- Fabrik, eine eigene Bude und nette ArbeitskollegInnen.
Wären da nicht Mr. Whiskers und Bosco, seine zynische Katze und sein treuer Bosco. Diese kommentieren nämlich ununterbrochen sein Leben…solange er seine Medikamente, die er aufgrund seiner psychischen Vorerkrankung hat, weiterhin nicht wie verordnet einnimmt. Als er sich dann noch in seine Arbeitskollegin Fiona aus der Buchhaltung verliebt und sie aus Versehen tötet, beginnt der Wahnsinn aber erst.

„The Voices“ klang für mich von Anfang an schon wie ein großer Spaß. Und dann ist er auch noch von Marjane Satrapis inszeniert, die schon das großartige „Persepolis“(unbedingt ansehen!!) verwirklichte.
Doch leider ist der Film nur in der Theorie gut, die Umsetzung ließ mich gelangweilt zurück. So kann der Film zu keiner Zeit eine mitreßende Dynamik entwickeln und die Gags zünden fast nie. Also gähnt man sich durch die 100 Minuten so durch und wird immer nur von den vereinzelt guten Einfällen wach gehalten.

4/10 Punkte

Trailer

Gesehen habe ich von „The Voices“ die deutsche Blu-ray, die einiges an Extras bereithält. So sind zB neben vielen Interviews mit Schauspielern auch einige Featurettes und eine B-Roll enthalten.

Filmlogbuch Nr.29- John Wick

John Wick hat gerade seine Frau verloren. Doch etwas Seelentrost findet er in dem Welpen, den sie ihm noch kurz vor ihrem Tod schenkt.
Als dieser aber von skrupellosen Einbrechern getötet wird, macht sich John Wick auf eine erbarmungslose Rache- Tour.

Mehr gibt es zu dem Film nicht wirklich zu sagen. Was folgt ist ein grandioser „Hirn aus, Spaß an“- Actionfilm. Brutal, schnell, hochklassig gefilmt und mit einer perfekten Musikuntermalung meuchelt sich John Wick durch die Ganoven, dass es eine helle Freude ist.
Ist wie der ähnlich gelagerte „The Equalizer“ definitv eine der Überraschungen des Jahres, die in meinem Player gelandet sind.
Schön auch mal wieder Keanu Reeves in einer guten Rolle zu sehen. Sehr gut hat mir auch Michale Nyqvist gefallen, der va durch seine Rolle als „Mikael Blomkvist“ aus den Stieg Larsson- Filmen bekannt sein dürfte.
Wie gestern bekannt wurde, gibt es wohl auch schon Pläne für einen zweiten Teil. Ebenfalls mit Keanu Reeves.

8,5/10 Punkte

Trailer

Gesehen habe ich „john Wick“ auf der deutschen Blu-ray von StudioCanal. Und die bietet einen unglaublich guten Sound. Bei manch einer Explosion hat die Couch gewackelt…war schon beeindruckend.
Neben einem Audiokommentar beinhaltet die Disc auch noch knapp 60 Minuten an Interviews, Featurettes, Making of usw.