Filmlogbuch Nr.54- Knock Knock

KNOCK KNOCK Filmplakat_© SquareOne_Universum

Welcher Mann kennt diese Situation nicht: die Frau ist mitsamt der Kinder über das Wochenende an den Strand gefahren und man selbst muss aufgrund liegengebliebener Arbeit zuhause bleiben. Also macht man das Beste aus der Situation, dreht die Musik auf und stürzt sich auf die Aufgabe.
Doch plötzlich klingelt es an der Tür und zwei bezaubernde, klitschnasse Frauen stehen vor einem. Eigentlich waren sie auf der Suche nach einer bestimmten Party in der Nachbarschaft, wurden dann aber nicht fündig und vom Unwetter überrascht. Also bittet man beide herein. Es stellt sich heraus, dass sie Stewardessen sind und sowieso nie lange an einem Platz sind. So kommt es von einem zum anderen, vom unschuldigen Musikauflegen zu einer unvergesslichen Nacht zu Dritt.
Doch am nächsten Tag kommt die böse Überraschung. Sind die zwei Mädels denn schon volljährig und stimmt das alles, was sie dir am Vorabend erzählt haben? Und eigentlich solltst du die beiden jetzt schnellstmöglich aus dem Haus bringen, denn die Frau samt Nachwuchs kommt ja auch bald zurück.

„Knock Knock“ ist ner neueste Film von Eli Roth, dem Regisseur hinter Werken wie „Hostel“, „Cabin Fever“ oder „The Green Inferno“. Doch schlägt dieser nicht so sehr in die Horror-/Splatter- Richtung, sondern ist eher eine MIschung aus Home Invasion und Familendrama. Mit einem kleinen Augenzwinkern.
Im Endeffekt ist „Knock Knock“ Exploitation in Reinform(vom hohen Budget mal abgesehen): da gibt es einiges an nackter Haut, es gibt Mord und Totschlag und den ein oder anderen sehr trashigen Moment, in dem der Film fast schon zu albern und aufgesetzt wirkt.
Die zwei Mädels können als Femme Fatals definitv überzeugen und auch Keanu Reeves passt perfekt in die Rolle des Familienvaters.
Mir hat der Film spaß gemacht. Sicherlich kein Meisterwerk, aber wer auf seichtes Exploitationkino steht, sollte sich „Knock Knock“ mal anschauen.

7/10

Trailer

Der Film läuft ab dem 10.12.2015 in den deutschen Kinos. Ich konnte ihn dank des Vertriebs Capelight schon vorab sehen.
Mehr Infos zum Film findet Ihr auf folgenden Seiten:

https://www.facebook.com/knockknock.derfilm/info?tab=page_info

http://www.knockknock-film.de/

Und schaut öfter mal hier vorbei, denn passend zum Kinostart wird es noch eine nette Verlosung geben!!

Filmlogbuch Nr.29- John Wick

John Wick hat gerade seine Frau verloren. Doch etwas Seelentrost findet er in dem Welpen, den sie ihm noch kurz vor ihrem Tod schenkt.
Als dieser aber von skrupellosen Einbrechern getötet wird, macht sich John Wick auf eine erbarmungslose Rache- Tour.

Mehr gibt es zu dem Film nicht wirklich zu sagen. Was folgt ist ein grandioser „Hirn aus, Spaß an“- Actionfilm. Brutal, schnell, hochklassig gefilmt und mit einer perfekten Musikuntermalung meuchelt sich John Wick durch die Ganoven, dass es eine helle Freude ist.
Ist wie der ähnlich gelagerte „The Equalizer“ definitv eine der Überraschungen des Jahres, die in meinem Player gelandet sind.
Schön auch mal wieder Keanu Reeves in einer guten Rolle zu sehen. Sehr gut hat mir auch Michale Nyqvist gefallen, der va durch seine Rolle als „Mikael Blomkvist“ aus den Stieg Larsson- Filmen bekannt sein dürfte.
Wie gestern bekannt wurde, gibt es wohl auch schon Pläne für einen zweiten Teil. Ebenfalls mit Keanu Reeves.

8,5/10 Punkte

Trailer

Gesehen habe ich „john Wick“ auf der deutschen Blu-ray von StudioCanal. Und die bietet einen unglaublich guten Sound. Bei manch einer Explosion hat die Couch gewackelt…war schon beeindruckend.
Neben einem Audiokommentar beinhaltet die Disc auch noch knapp 60 Minuten an Interviews, Featurettes, Making of usw.