Die besten Games 2019

Das Gaming-Jahr 2019 war eigentlich recht entspannt. Zum einen werfen die Next Generation-Konsolen PlayStation5 und Xbox Series X ihren Schatten voraus, zum anderen wurden einige Top-Titel wie „Cyberpunk 2077“ oder „The Last of Us: Part II“ noch für 2020 aufgespart. So blieb genug Zeit, die interessanten Spiele in aller Ruhe zu zocken und auch mal einen Blick auf nischigere Titel zu werfen.

Zum Ende des Jahres also nun ein kleines Resümee meinerseits, welche Spiele ich in 2019 für besonders spielenswert fand.

 

Platz 5

„Star Wars Jedi: Fallen Order“

Ja, das Gameplay von Respawns „Star Wars“-Abenteuer ist schamlos an Genre-Perlen wie „Uncharted“, „Tom Raider“ oder „Sekiro“ angelehnt, aber dafür präsentiert man euch hier eines der besten Spiele aus dem „Krieg der Sterne“-Universum.

Abwechslungsreiche Planeten, spannende Gefechte und eine tolle Stimmung machen den Titel zu einem sehr spielenswerten Action-Adventure. Und wie cool ist bitte BD-2?!?

 

Platz 4

„Devil May Cry 5“

Bisher hatte ich nicht viel Berührungspunkte mit der „Devil May Cry“-Reihe, doch bei Teil 5 hat es endlich Klick gemacht. Zwar sind die Level etwas schlauchig und grafisch nicht unbedingt spannend inszeniert, dafür macht das Kampfsystem und das Gegnerdesign umso mehr Spaß. Die drei Charaktere haben alle unterschiedliche Stile und ermöglichen ein Kombo-Gewitter sondergleichen. Und erst der Soundtrack!! Wow!
Seit „Bayonetta“ hatte ich keinen so großen Spaß mehr mit einem Hack’n Slay!

 

Platz 3

„Judgment“

Das Spinoff zu Segas „Yakuza“-Reihe bot dank des neuen Hauptcharakters einige neue Gameplay-Kniffe. So machte die Ermittlungsarbeit in den Detektivfällen schon recht viel Spaß(die langwierigen Verfolgungen mal ausgenommen), aber auch das flinke Kampfsystem ließ wieder großartige Brawler-Atmosphäre aufkommen. Ausflüge nach Kamurocho sind doch immer wieder ein großer Spaß!

 

Platz 2

„Dragon Quest Builders 2“

Ich mochte Teil 1 schon sehr, der Nachfolger machte dank sinnvoller Änderungen und Neuerungen noch mehr Spaß. Dank der Switch verbrachte ich so einige Stunden mit dem Aufbau von Siedlungen oder dem Craften von neuen Gegenständen. Etwas genervt haben die Endgegnerkämpfe, die sich teilweise ganz schön hingezogen haben. Dennoch schön, dass die „Dragon Quest“-Reihe nun endlich auch im Westen angekommen ist.

 

Platz 1

„Astral Chain“

Erst auf Nintendos Post E3-Event in Frankfurt funkte es zwischen „Astral Chain“ und mir. Das Kampfsystem mit den unterschiedlichen Legions hat eine großartige Vielfalt, am besten war aber die Atmosphäre des Spiels, die an SciFi-/Cyberpunk-Animes aus den späten 80er und 90er Jahren erinnerte.
Außerdem zeigt das Spiel von Platinum Games eindrucksvoll, was die Switch leisten kann, wenn man sich als Entwickler etwas Mühe gibt. Definitiv mein Lieblingsspiel 2019!

Des Zombies liebste Spiele – Die Top 10 des Jahres 2018

Auch im Jahr 2018 wurden wieder einige Games von mir gezockt. Glücklicherweise war es diesmal nicht so vollgestopft mit Spielen wie noch 2017, dafür kamen vor allem am Jahresende einige Titel heraus, die unzählige Stunden Spielzeit boten. Und ganz ehrlich…auf solche Spiele habe ich kaum noch Lust. Überdimensionale Karten wie die von „Assassin’s Creed Odyssey“ machen mir das Spiel – trotz gutem Gameplay – schon kurz nach Beginn madig, ähnlich bei „Red Dead Redemption 2“. Wobei das Wildwest-Abenteuer außerdem noch mit einem sehr gemächlichen Spieltempo fordert…
Dank der Switch habe ich aber einige kleinere Spiele entdeckt, die man so wahrscheinlich nie gespielt hätte. Außerdem habe ich eine Indieperle endlich nachgeholt, die mich wirklich in ihren Bann ziehen konnte. Welche Spiele haben euch 2018 besonders gut gefallen? Verratet es mir in den Kommentaren.

 

10. 1979 Revolution: Black Friday

 

Das Spiel über die Revolution im Iran und den Sturz des Schahs im Jahr 1979 gibt es bereits seit einigen Jahren für den PC und mobile Endgeräte. Erst im August 2018 erschien aber eine Switch-Version des Spiels, die ich mir nun kurz vor Jahresende noch zugelegt habe. Aufgrund unseres Urlaubs im Iran 2018(der übliche Reisebericht folgt diesmal auf andere Art und Weise), der uns kein Land voller Terroristen und Bombenleger zeigte, sondern ein ganz herzliches und gastfreundliches Volk präsentierte, hat mich das Spiel erst recht angesprochen.
In Sachen Gameplay darf man keine AAA-Qualität erwarten, dafür sind die Erzählungen über die Revolution gut und vor allem spannend inszeniert. Aktuell kann man im eShop-Sale für wirklich kleines Geld zuschlagen. Tut das!

 

9. Pokémon: Let’s Go, Evoli!

 

Ich stieg erst mit „Pokémon Mond“ auf den Taschenmonsterzug auf, habe aber die Faszination der Titel recht schnell verstanden. Daher war auch der erste Switch-Ableger der Reihe für mich Pflicht, vor allem weil man das Spielprinzip etwas vereinfacht und Elemente aus „Pokémon Go“ übernommen hat. Endlich keine Zufallskämpfe mehr und kein lästiges Schwächen des Pokémons, damit man es fangen kann. Dennoch freue ich mich auf ein „richtiges“ Pokémon-Rollenspiel im Jahr 2019.

 

8. Super Meat Boy

 

Ja, ich bin etwas spät zur Party…denn eigentlich hat „Super Meat Boy“ den Indie-Hype bereits im Jahr 2010 losgetreten, aber erst die Anfang 2018 veröffentlichte Switch-Fassung ließ mich zu einem Anhänger des bockschweren Jump’n’Runs werden. Dank sofortiger Neustarts und perfekter Lernkurve wird auch das Frustlevel recht niedrig gehalten. Prima Sache!

 

7. Yakuza 6

 

Die „Yakuza“-Reihe begleitet mich nun schon seit über acht Jahren. Anfangs musste man sich als Spieler im Westen noch über Schnitte bei Teil 3 und 4 ärgern, mittlerweile erscheint jeder Teil relativ schnell auch bei uns und das ohne Zensuren. Selbst Ableger wie „Fist of the North Star: Lost Paradise“(nur knapp an der Top 10 vorbei) schaffen es zu uns. Danke, Sega!
„Yakuza 6“ schließt nun also die Saga um Kazuma Kiryu ab und präsentiert sich dabei erstmals in einer neuen Optik. Die PS4 hat damit in einigen Momenten zwar etwas zu kämpfen und auch das Areal von Kamurocho wurde etwas verkleinert, dafür überzeugt die Geschichte und die neue Kampf-Physik. Und die überragenden Nebenmissionen sind sowieso Gold!

 

6. Monster Hunter World

 

Bereits Ende Januar erschien schon ein erster Kandidat auf den Titel „Spiel des Jahres“, allerdings muss ich zugeben, dass mich der neueste „Monster Hunter“-Ableger auf der PS4 nach rund zwanzig Spielstunden leider verloren hat. In diesen hatte ich aber großen Spaß, Monster zu jagen und immer wieder neues Crafting-Material für immer stärkere und bessere Ausrüstung zu finden. Genial sind vor allem die lebendige Flora und Fauna und die liebevollen Details wie die kochenden oder schmiedenden Katzen.

 

5. Dead Cells

 

Zugegebenermaßen hatte ich an „Dead Cells“ nicht die größten Erwartungen. In Sachen Optik erinnerte das 2D-Rogue-lite an typische Indiegames und Phrasen wie „Dark Souls-like Gameplay“ locken kaum noch hinter dem Ofen hervor. Doch vor allem das flotte, fordernde und schnörkellose Kampfsystem machen „Dead Cells“ dann doch zu einem echten Hit 2018. Hinzu kommt die sympathsiche Pixeloptik und dieser grandiose Soundtrack, fertig ist der Indie-Hit!

 

4. Diablo III: Eternal Collection

 

„Diablo III“ und ich haben es schon einmal miteinander probiert. Als damals die PS4-Version des Spiels erschien, ging ich voller Vorfreude zum Spiele-Händler meines Vertrauens und legte die Disc zuversichtlich in die Konsole. Doch nach zwei Stunden war ich so gelangweilt vom ewigen Tastengeklicke und dem Looten, dass ich es enttäuscht ausmachte und wieder verkaufte.
Die Switch-Version war also nun Anlauf Nummer 2 und endlich machte es Klick! Denn vor allem im Handheldmodus der Switch macht „Diablo III“ unglaublich viel Spaß. Charakter leveln, bessere Items finden und damit immer größere Monster und Kreaturen legen! Super!

 

3. Tetris Effect

 

Zugegebenermaßen, den Tetris-Hype verstand ich nie so wirklich. Ich denke auch nicht, dass ich je irgendeine Version des Spiels besessen habe. Bis zuletzt…denn da erschien „Tetris Effect“, welches u.a. vom Macher von der Musik-Ballerei „REZ“ ist. Und dieses Spiel werde ich ewig verehren! Zum ersten Mal auf dem Dreamcast gespielt, beamte mich die Mischung aus elektronischen Beats und reduzierter Polygon-Optik auf einen anderen Planeten. Und nun machte man ein Tetris-Spiel in einer ähnlichen Variante?!? Take my money!
„Tetris Effect“ ist grandios zum Abschalten und glänzt mit vielen tollen Spielmodi und einem hypnotisierenden Mischmasch aus Musik und Grafikeffekten. Wohnzimmer abdunkeln, Anlage bis zum Anschlag aufdrehen und abheben!

 

2. Pro Evolution Soccer 2019

 

Seit vielen Jahren pendle ich immer wieder zwischen „PES“ und „FIFA“. Während Konamis Fußballreihe zu Zeiten der PS2 fast schon mit meiner Konsole verwachsen war, änderte der Generationswechsel auf die PS3 alles. Denn da war EAs Fußballspiel die deutlich bessere Wahl. Auf der PS4 ist es immer ein Hin und Her. Mal lasse ich mich vom Lizenzumfang von „FIFA“ blenden, dann wiederum begeistert mich Konamis tolles Gameplay mal wieder. Aktuell ist es nun also mal wieder „Pro Evolution Soccer“, welches zwar wieder mal einige Lizenzprobleme hat, aber auf dem Platz absolut überzeugt. Und dank zahlreicher Patches kann man das Lizenz-Problem ja beheben…

 

1. God of War

 

Die „God of War“-Reihe gehört zur Marke PlayStation wie kaum eine andere. Trotzdem habe ich bisher nur wenige der Spiele um den griechischen Kriegsgott Kratos wirklich genießen können, denn in Sachen Hack’n’Slay haben mich dann doch eher Games wie „Bayonetta“ eher angesprochen und mitreißen können.
Doch nun gibt es da dieses feine Spiel „God of War“, das Kratos mit Sohn Atreus nicht nur eine neue Figur an die Seite stellt, sondern euch auch in den hohen Norden versetzt. Und auch spielerisch macht der Titel von Sony Santa Monica alles neu, denn vorbei sind die Zeiten der starren Kamerapersepktiven und des kombolastigen Kampfsystems. „God of War“ zeigt euch das Geschehen nicht nur aus einer Thirdperson-Ansicht, sondern gestaltet auch die Kämpfe wesentlich taktischer. Abgerundet wird das Erlebnis durch die wahnsinnige Optik und die schnittlose Inszenierung. Zweifellos das Spiel des Jahres 2018!

Des Zombies liebste Spiele 2017 – 12 Titel für großen Spaß

Geschuldet meiner Nebentätigkeit als Games-Schreiberling bei dvd-forum.at habe ich dieses Jahr wohl wesentlich mehr Spiele gespielt als in den vergangenen Jahren. Und auch wenn dabei hauptsächlich die großen AAA-Spiele den Weg in das Laufwerk meiner Switch, des 3DS oder der PS4 gefunden haben, habe ich mir zwischendurch immer wieder die Zeit für kleine Indieperlen oder japanische Nischentitel genommen.
2017 war ein unglaublich starkes Jahr für Spiele, vor allem der März und der Oktober hätten gerne 60 Tage haben könne, damit man alle Spiele auch so spielen kann wie sie es verdient haben. Und mit der Switch hat Nintendo letztlich auch eine Konsole veröffentlicht, die sicherlich das beste Lineup seit dem Super Nintendo hat. Wahnsinn! Bisher ist die Releaseliste von 2018 übersichtlich, aber da wird sicherlich noch einiges auf die Spielerschaft losgelassen, was sie noch nicht erwartet.

12. „Uncharted: The Lost Legacy“
Ich muss es gestehen: ich mag Nathan Drake nicht sonderlich. Die „Uncharted“-Spiele haben mich zwar schon immer mit ihren tollen Welten begeistert, aber spielerisch eher gelangweilt. Das Spinoff mit Nadine Ross und Chloe Frazer hingegen, hat echt Spaß gemacht. Cooles Setting in Indien und zwei schlagkräftige Damen in der Hauptrolle. Top!

11. „FIFA 18“
Nachdem ich einige Jahre nun bei Konamis „PES“-Reihe war, hat mich dieses Jahr EA wieder auf die dunkle Seite des Fußballs gezogen. Dank zahlreicher Lizenzen kann man mit „FIFA 18“ unendlichen Spielspaß haben, auch der Storymodus rund um Alex Hunter ist trotz seines Soap-Niveaus spielenswert.

10. „Super Mario Odyssey“
Nintendo schafft es mit fast jedem „Mario“-Spiel neue Maßstäbe im Genre der Jump’n’Runs zu schaffen. Und auch im Switch-Abenteuer gibt es so viel zu erleben und zu sehen, dass es eine wahre Freude ist. Vor allem die Anspielungen auf alte Serienteile treffen einen Videospiel-Veteranen wie mich genau an der richtigen Stelle.

9. „Horizon Zero Dawn“
Wohl eines der schönsten Spiele des Jahres mit einer tollen Heldin und einem wahnsinnigen Monsterdesign! Entschuldigung, aber Elektroschrott-Dinoss!?!?!? Wie geil! Aber auch spielerisch hat mich das Spiel gepackt, war neben typsichen Open World-Aufgaben nämlich auch mit innovativen Sachen voll gepackt.

8. „Persona 5“
Eines der Spiele, das niemals enden will. Auch nach über 30 Stunden habe ich noch kein Ende gesehen, dafür ist das Rollenspiel aus Japan zu voll gepackt. Denn neben den Abenteuern in den Dungeons will euer Protagonist ja noch in seinem japanischen Schulalltag begleitet werden. Optik und Sound sind auch hervorragend! Ein JRPG-Hammer!

7. „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“
Ein Spiel, das zum Start der Switch alles weggeblasen hat, was nur annähernd im Open World-Genre verankert war. Auch wenn es nervige Gameplay-Elemente gibt(die zerbrechlichen Waffen), das Spiel ist eine Wucht. Selten hat ein Game so neugierig gemacht, was hinter dem nächsten Hügel steckt.

6. „Nex Machina“
Ich liebe Housemarques Arcade-Spiele. „Resogun“ war sicherlich das beste Spiel zum Release der PS4, mit „Nex Machina“ vereint der Entwickler Highscore-Jagd mit Voxel-Optik und treibenden Synthwave-Beats. Dieses Zusammenspiel lässt einen in solch einen Rausch geraten…Hammer!

5. „South Park – Die rekatkuläre Zerreißprobe“
Eigentlich mochte ich die anarchische Zeichentrick-Serie bisher nicht wirklich. Doch der zweite Teil der „South Park“-Reihe von Ubisoft hat mich eines Besseren belehrt. Die Thematik der Superhelden-Frnachises wird hier herrlich aufs Korn genommen, da kann ich auch den ein oder anderen Furz-Witz verschmerzen.

4. „Yakuza 0“
Die „Yakuza“-Serie gehört seit Teil 3 zu meinen Favoriten im Bereich der Videospiele. Sei es die originalgetreue Abbildung der japanischen Straßenzüge oder die epischen Mafia-Geschichten, man kehrt immer wieder gern in Tokyos Rotlichtviertel zurück. Und mit „Yakuza 0“ schuf man einen perfekten Einstieg für Neulinge in die Serie.

3. „Oxenfree“
Die Switch-Version von „Oxenfree“ hat mich in den Bann gezogen wie selten ein Indiespiel zuvor. Eine unglaublich dichte Atmosphäre, spannende Charaktere und eine unheimliche Vertonung mit Samples und toller Musik sorgten für einige Stunden an Hochspannung.

2. „Assassin’s Creed Origins“
Bis zum „Black Flag“-Teil hatte ich nicht viel für die „Assassin’s Creed“-Serie übrig, da mich das Setting meist nicht ansprach. Doch mit dem besagten Piraten-Abenteuer oder „Assassin’s Creed Syndicate“ hatte mich die Serie. Und auch „Origins“ ist mit seinem Ägypten-Setting ein großartiger Spielplatz mit einer zwar dünnen Geschichte, aber einer dichten Atmosphäre.

1. „NieR:Automata“
Yoko Taros Andoriden-Epos ist für mich unbestritten beste Spiel des Jahres! Zwar kann man über die Optik streiten, aber nicht über die Handlung, die viele existenzielle Fragen stellt oder über die Musik, die das Epos immer richtig untermalt. Neben den vielen Hack’n’Slay-Einlagen gefallen auch die Bullethell-Momente. Wahnsinn!! Unbedingt spielen!